Kohleverstromung

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Kraftwerkskohle in Eisenbahnwagen zum Abtransport ins Kraftwerk, rechts und links: Hochspannungsleitungen

Mit Kohleverstromung bezeichnet man die Gewinnung elektrischer Energie durch die Verbrennung von Kohle in Kohlekraftwerken. Die Kohleverstromung ist inzwischen die wichtigste Verwendung für Stein- und Braunkohle.

Von der Steinkohleförderung in Deutschland von über 23 Mio t SKE gingen 18,8 Mio in die Kraftwerke zur Stromerzeugung. 4,1 Mio in die Stahlerzeugung (Koksproduktion) und nur noch 0,3 Mio in den Wärmemarkt für Haushalte und Gewerbe. Insgesamt hat Steinkohle einen Anteil an der Stromversorgung in Deutschland von 22,8 % und Braunkohle einen von 24,5 % (neue Bundesländer alleine ca. 75 %). Damit liegt der Anteil der Kohleverstromung vor der Kernenergie mit 22,1 % und dem Erdgas mit 11,7 % und folgenden Sonne, Biomasse, Wind- und Wasserkraft, Erdgas und Erdöl. Weltweit am höchsten ist der Steinkohleanteil an der gesamten Elektrizitätserzeugung in Südafrika mit 90 %.

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kohleverstromung kann einerseits durch direkte Verbrennung der Kohle zur Dampferzeugung geschehen. Mit dem Überdruck im Dampf werden dann die Turbinen betrieben, die Stromgeneratoren antreiben. Ein anderer, indirekter Weg ist die Kohlevergasung und die Verbrennung des Gases in Turbinen die dann Generatoren antreiben. Mit den heißen Abgasen lässt sich dann in einer zweiten Stufe Dampf erzeugen, der wie oben genutzt wird.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]