Komitee der Stauferfreunde

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Stauferstele in Fiorentino in Apulien
EU-Kommissar Günther Oettinger weiht am 21. April 2012 die Stauferstele in Markgröningen ein

Das Komitee der Stauferfreunde wurde am 1. Juni 2002 gegründet und hat sich die Aufgabe gestellt, Stauferstelen "an Europas herausragendsten Stauferstätten" in Erinnerung an die Staufer zu errichten.[1] Die Staufer waren im Hochmittelalter römisch-deutsche Könige und Kaiser. Inzwischen wurden 34 Denkmäler, die meisten davon in Baden-Württemberg errichtet (Stand 2017).[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Stauferstele wurde am 13. Dezember 2000 unter enormer Beachtung der italienischen Öffentlichkeit in Fiorentino, Apulien dem Sterbeort von Friedrich II., an dessen 750. Todestag eingeweiht.[2] Es folgten Stelen auf dem namensgebenden Hohenstaufen (2002) und in Haguenau im Elsass (2006)[3], wo sich die Lieblingspfalz Friedrich Barbarossas befand. 2009 wurde eine Stele auf der Westseite des Castello Svevo in Bari errichtet. Hier wird zusätzlich auf einer Tafel erklärt, weshalb die Stele von dem nur aus Deutschen bestehenden Komitee in Süditalien aufgestellt wurde.[4] Die Stauferstele in Markgröningen wurde im April 2012 von EU-Kommissar Günther Oettinger eingeweiht, ebenso die in Heilbronn im März 2014.[2]

Die oktogonalen[5], viereinhalb Tonnen schweren Denkmäler sind Werke des Stuttgarter Bildhauers Markus Wolf.[6] Die Finanzierung der Stelen übernehmen Stifter.[2]

Es gibt zahlreiche weitere Orte in Europa und im Nahen Osten, die in der Geschichte der Staufer eine wichtige Rolle gespielt haben und ebenfalls für Stauferstelen in Frage kommen.

Komitee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Komitee ist ein Zusammenschluss von Ehrenamtlichen hat keinen rechtlichen Status. Die Mitglieder des Komitees sind:[1]

Das Komitee handelt im Andenken an die Tübinger Hochschullehrer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Komitee der Stauferfreunde: Stauferfreunde stiften Stauferstelen, Gerlingen 2014, S. 12 (PDF; 122 KB) u. S. 92 (PDF; 116 KB). Abgerufen am 20. Oktober 2014.
  2. a b c d stauferstelen.net mit interaktiven Landkarten. Abgerufen am 3. April 2017.
  3. Peter Koblank: Die verschwundene Königspfalz von Haguenau. Auf den Spuren einer staufischen Wasserburg im Elsass Abgerufen am 17. Februar 2013.
  4. Stauferstele Bari. Abgerufen am 12. September 2017 (deutsch).
  5. Georg Friedrich Kempter: Das Oktogon als architektonische Grundform. (PDF; 187 kB) Abgerufen am 14. Dezember 2013.
  6. Peter Koblank: Wie eine Stauferstele entsteht. Vom Steinbruch bis zur Einweihung in Justingen am 7. Oktober 2012 Abgerufen am 7. Oktober 2012.
  7. Tragisch gescheitert. Interview mit Ulf Merbold. Abgerufen am 18. April 2013.
  8. Der Türöffner. Interview mit Andreas Raab. Abgerufen am 10. April 2013.
  9. Der Historiker. Interview mit Walter Ziegler. Abgerufen am 18. April 2013.