Dinkelsbühl

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Dinkelsbühl
Dinkelsbühl
Deutschlandkarte, Position der Stadt Dinkelsbühl hervorgehoben
49.07083333333310.319444444444442Koordinaten: 49° 4′ N, 10° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Höhe: 442 m ü. NHN
Fläche: 75,19 km²
Einwohner: 11.287 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 150 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91550
Vorwahl: 09851
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 136
Stadtgliederung: 67 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Segringer Straße 30
91550 Dinkelsbühl
Webpräsenz: www.dinkelsbuehl.de
Oberbürgermeister: Christoph Hammer (CSU)
Lage der Stadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-Ries Ansbach Fürth Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Fürth Landkreis Roth Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Unterer Wald Lehrberg Adelshofen (Mittelfranken) Bechhofen (Mittelfranken) Bruckberg (Mittelfranken) Buch am Wald Burk Colmberg Dentlein am Forst Diebach Dietenhofen Dinkelsbühl Dombühl Ehingen (Mittelfranken) Feuchtwangen Flachslanden Gebsattel Gerolfingen Geslau Heilsbronn Insingen Langfurth Leutershausen Lichtenau (Mittelfranken) Merkendorf (Mittelfranken) Mönchsroth Neuendettelsau Neusitz Oberdachstetten Ohrenbach Petersaurach Röckingen Rothenburg ob der Tauber Rügland Sachsen bei Ansbach Schillingsfürst Schnelldorf Schopfloch (Mittelfranken) Steinsfeld Unterschwaningen Wassertrüdingen Weidenbach (Mittelfranken) Weihenzell Weiltingen Wettringen (Mittelfranken) Wieseth Windelsbach Windsbach Wittelshofen Wörnitz (Gemeinde) Wolframs-Eschenbach Wilburgstetten Ornbau Mitteleschenbach Herrieden Dürrwangen Burgoberbach Aurach (Landkreis Ansbach) Arberg Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Dinkelsbühl ist eine Stadt im Landkreis Ansbach, Mittelfranken. Heute ist Dinkelsbühl aufgrund des besonders gut erhaltenen spätmittelalterlichen Stadtbildes ein bedeutender Tourismusort an der Romantischen Straße, seit 1. Januar 1998 ist Dinkelsbühl Große Kreisstadt,[2] seit 2013 Mitglied im Bayerischen Städtetag.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Nördlinger Tor

Dinkelsbühl liegt nahe der Grenze zu Baden-Württemberg. Die Stadt liegt an der Wörnitz im Südosten der Frankenhöhe, die im Südwestdeutschen Schichtstufenland zwischen Main und Donau zur Keuperstufe gehört. Durch eine östlich des heutigen Laufes liegende Burgsandsteinkuppe nach Westen abgedrängt, bildete die Wörnitz eine flache, dreieckige Talmulde aus, die von der Dinkelsbühler Altstadt nahezu komplett ausgefüllt wird. Im Nordwesten und Südosten verläuft die Stadtmauer an der morphologischen Kante des Blasensandsteins, der jenseits des Stadtgrabens ein Plateau zwischen den Taleinschnitten zweier aus westlicher Richtung in die Wörnitz mündender Bäche ausbildet. Im nördlichen Taleinschnitt, in dem der Blasensandstein bis auf die darunter liegenden Lehrbergschichten abgespült wurde, fließt der Sauwasenbach, der durch seine angeschwemmten Sande eine noch heute bei Niedrigwasser sichtbare Furt entstehen ließ, die wohl einen Anreiz für die Gründung Dinkelsbühls an diesem Standort bot. Im Osten wird die Altstadt durch den Mühlgraben begrenzt, einem begradigten Arm der Wörnitz, jenseits dessen lediglich noch die Wörnitzvorstadt zum Dinkelsbühler Altstadtgebiet zu rechnen ist.

Geologie[Bearbeiten]

Die landwirtschaftlich ergiebigsten Böden liegen in den Talböden der Wörnitz; auch die weniger ertragreichen Böden auf dem Blasensandstein im Westen werden noch hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt. Die Burgsandsteinhöhen im Osten der Stadt wurden kaum gerodet und sind weitgehend vom Dinkelsbühler Stadtwald Mutschach bedeckt. Da an vielen Stellen die wasserstauenden Tonschichten des oberen Keupers anstehen, ist die Teichwirtschaft von regionaltypischer Bedeutung. Noch heute wirkt die Altstadt sehr geschützt und geborgen in der Flussaue der Wörnitz, was in Form des Mottos Romantik an Wasser und Wiesen symbolhaften Charakter für die Stadt bekam.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Große Kreisstadt Dinkelsbühl hat 67 Ortsteile:[3]

Die Romantische Straße[Bearbeiten]

Die Gelände-Topographie bot gute Voraussetzungen zur Verteidigung. Dieser Umstand sowie die Kreuzung zweier Handelswege (Nibelungenstraße und Romweg) aus vorstädtischer Zeit, die sich an der Wörnitzfurt trafen, waren entscheidende Gründe für die staufische Befestigung Dinkelsbühls um 1130.

Es gibt Hinweise für frühmittelalterliche Verbindungen von Dinkelsbühl nach Nordwesten in Richtung Crailsheim, nach Südwesten in Richtung Ellwangen, nach Osten in Richtung Nürnberg, nach Norden in Richtung Rothenburg ob der Tauber und nach Süden in Richtung Ulm. Die Bedeutung dieser vermeintlichen „Hochstraßen“ wird zwar in der Regel überschätzt, eine davon ist jedoch heute wieder sehr wichtig für Dinkelsbühl: Die alte Nord-Süd-Straße durch Dinkelsbühl (1236, „Dinkepole“), ein Handelsweg entlang der Täler von Tauber, Wörnitz und Lech, über die im Mittelalter auch Pilger von Norddeutschland nach Rom zogen. Diesen Abschnitt der Bundesstraße 25 taufte der Augsburger Bürgermeister Wegele 1950 aus Gründen der Fremdenverkehrsförderung Romantische Straße. Sie verbindet eine ganze Reihe von Städten mit weitreichend erhaltenen mittelalterlichen Stadtkernen, im zentralen Bereich zwischen Würzburg und Augsburg insbesondere Rothenburg ob der Tauber, Dinkelsbühl, Nördlingen im Ries und Donauwörth. Dinkelsbühl ist seit 1985 Geschäftsstellensitz der Arbeitsgemeinschaft „Romantische Straße“.[4]

Die Altstadt[Bearbeiten]

Segringer Straße in der Altstadt
Doktor-Martin-Luther-Straße in der Altstadt
Elsasser Gasse in der Altstadt
Der Hezelhof aus dem 16. Jahrhundert

Um 1130 erfolgte die erste Stadtanlage Dinkelsbühls, die heute als Kernstadt oder innere Altstadt bezeichnet wird. Sie wurde als Stützpunkt und Bindeglied zwischen den staufischen Hausgütern ausgebaut, als die Staufer und Welfen um die deutsche Krone rangen. Man geht davon aus, dass sich an der Wörnitzfurt eine Vorgängersiedlung um einen karolingischen Königshof, gegründet um 730, befunden hat.

Das umliegende Keuperwaldgebiet wurde, so schließt man aus den Ortsnamensendungen, in der späteren fränkischen Landnahme im 8. Jahrhundert besiedelt. Die wegen der günstigeren Verteidigung eiförmige damalige Stadtmauer ist deutlich im heutigen Stadtbild zu erkennen. Die sie begrenzenden Straßenzüge der Spitalgasse, der Unteren Schmiedgasse, der Föhrenberggasse und der Wethgasse verlaufen vor dem staufischen Stadtgraben, der der Ummauerung vorgelagert war. Die Stadtmauer selbst verlief innerhalb der ersten Hausblöcke, u. a. zwischen Unterer Schmiedgasse und Elsasser Gasse sowie zwischen Föhrenberggasse und Lange Gasse, wie man aus den Grundstücksgrenzen, den Hofstättenbreiten und der Bausubstanz (die staufische Stadtmauer ist Teil mancher Hauswände) sowie den archäologischen Befunden ablesen kann.

Im Gegensatz zu den meisten Stadtanlagen des 13. Jahrhunderts (vgl. beispielsweise Rothenburg) gibt es im gewachsenen, nicht planmäßig angelegten Dinkelsbühl keinen zentralen, rechteckigen Marktplatz, sondern Marktstraßen mit zum Teil trichterförmigen Erweiterungen wie am Weinmarkt, der sich auf 36 m verbreitert. Die Straßen waren später in einzelnen Abschnitten dem Handel mit unterschiedlichen Produkten vorbehalten. Neben dem Weinmarkt war im Bereich der inneren Altstadt die heutige Segringer Straße in Brettermarkt, Hafenmarkt, Brotmarkt und Schmalzmarkt unterteilt, hinter dem Neuen Rathaus war der Schweinemarkt. Der heutige Altrathausplatz war der Viehmarkt und die gesamte innere Nördlinger Straße der Ledermarkt. Die Stauferstadt erwies sich als funktional. Sie war bereits bei der im 14. Jahrhundert vorgenommenen Stadterweiterung so leistungsfähig, dass keine Verschiebung des Stadtmittelpunkts und wirtschaftlichen Zentrums vorgenommen werden musste. Mit dem 1499 abgeschlossenen Bau der St.-Georgs-Kirche entstand das dominante Zeichen kultureller Blüte der Stadt. Das bauliche Erscheinungsbild der Altstadt hat sich seither nicht grundlegend verändert.

In der wirtschaftlichen Blütezeit der Stadt Dinkelsbühl, dem 14. und 15. Jahrhundert, wurden jenseits der staufischen Stadttore Vorstädte angelegt, wahrscheinlich in der Reihenfolge Rothenburger, Segringer, Wörnitzvorstadt und Nördlinger Vorstadt. Ab 1372 erhielt die Altstadt von Dinkelsbühl mit dem Bau der Stadtmauer ihre heutige Gestalt; die Wörnitzvorstadt wurde dabei mit Palisaden gesichert, da ihr die umgebenden Wasserflächen einen natürlichen Schutz boten. Die Rothenburger und Nördlinger Vorstadt wurden zur Hauptachse mit einer parallelen Gasse erschlossen, im Norden durch die Bauhofgasse und im Süden durch die Lange Gasse. Eng und fast ohne Freiflächen ist die Bebauung in der Wörnitzvorstadt. In der Rothenburger Vorstadt war das feuergefährliche Gewerbe (Schmiede) ansässig. Östlich der Schmiedgassen des Rothenburger Viertels liegt als eigener Komplex der Spitalhof. Die bäuerliche Nördlinger Vorstadt war wegen des Wassers im Stadtmühlgraben auch von Färbern und Gerbern besiedelt. In den locker bebauten Hanglagen der Rothenburger, Segringer und Nördlinger Vorstadt siedelten u. a. die Tuchmacher und Weber, die auf Freiflächen für ihre Trockenrahmen angewiesen waren. Außerdem standen hier das Kloster der Kapuziner sowie der Deutschenordenshof; die verbliebenen Freiflächen wurden von Obstwiesen und Pferdeweiden eingenommen. Das Karmelitenkloster befand sich dagegen auf dem ältesten Kirchenplatz beim zentral gelegenen karolingischen Königshof am Ledermarkt. Anders als bei den meisten historischen Städten erfolgten alle Stadterweiterungen des 19. und 20. Jahrhunderts in Dinkelsbühl außerhalb der Altstadt. Diese wird von einer vollständigen Ummauerung umschlossen, an die sich im Westen und Süden der im Blasensandstein ausgehobene Innere Stadtgraben anschließt. Im Norden liegen vor ihr der Hippenweiher und Rothenburger Weiher mit dem Äußeren Stadtgraben und im Osten der Stadtmühlgraben mit den Überflutungsauen der Wörnitz. Die Silhouette der Stadt von der Wörnitzseite aus gesehen ist wohl die markanteste Ansicht der Stadt und seit Matthäus Merians Stich von 1643 nachgeahmt.

Die Gliederung der Altstadt in eine innere Altstadt und einen Erweiterungsbereich erkennt man insbesondere an der Breite der Häuserfronten der sogenannten Hofstätten. Diese misst am Marktplatz etwa 15 m, im weiteren Bereich der Kernstadt 12,5 m und in den Vorstädten 10 m oder weniger.

Das Münster St. Georg beherrscht optisch die ganze Stadt und kann als Dominanz erster Ordnung bezeichnet werden. Dominanten zweiter Ordnung sind die vier spätmittelalterlichen Tortürme, die die Altstadtteile und alle anderen öffentlichen Bauten überragen. Mit Ausnahme des Nördlinger Tors sind sie nur einspurig befahrbar, was die Erhaltung des Altstadtambientes in Konflikt mit dem motorisierten Individualverkehr bringt. Das Gliederungssystem der inneren Altstadt, insbesondere die Hauptstraßenführung parallel sowie rechtwinklig zur Wörnitz und die parallel verlaufender Seitengassen, wurde beibehalten. Dasselbe gilt für die Abstände der Erschließungseinheiten, die jeweils genau die Länge haben, die zuvor der Entfernung der alten Stadttore zum Zentrum entsprach (ca. 150 m).

Eine Ausnahme davon bildet die Nördlinger Vorstadt, wo das neue vom alten Stadttor 300 m entfernt ist. Die Nördlinger Straße hebt sich auch baulich von den übrigen Altstadtstraßen ab, da sie ihre Richtung ändert und die Häuserfront nicht parallel zur Straße verläuft, sondern deren Häuser gestaffelt und immer ein Stück versetzt zueinander gebaut sind, was den Straßenzug zu etwas Besonderem und einprägsam macht.

Klima[Bearbeiten]

In Dinkelsbühl beträgt die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Jahr 769 mm (Karlsholz) bzw. 746 mm (Oberwinstetten).

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Nennung der Stadt als „burgum tinkelspuhel“ erfolgte 1188 in einer Heiratsurkunde Kaiser Barbarossas für seinen Sohn Konrad von Rothenburg. Bereits damals war der Ort durch seine Straßenlage ein wichtiger Handelsplatz und staufischer Stützpunkt. Den Status einer Reichsstadt erreichte Dinkelsbühl 1274. Von da an erhielt die Stadt königliche und kaiserliche Privilegien. 1802 verlor Dinkelsbühl die reichstädtische Selbständigkeit und wurde Teil des Kurfürstentums Bayern, 1804 wurde Dinkelsbühl durch Tausch in das preußische Verwaltungsgebiet Ansbach-Bayreuth eingegliedert und dann 1806 in das eben gegründete Königreich Bayern.

Religionen[Bearbeiten]

Die früh eingeführte Reformation führte zu einer reichsstädtischen Evangelischen Staatskirche, die durch die nachfolgende Gegenreformation beendet wurde. Die konfessionell verfeindete, stark mehrheitliche evangelische Bürgerschaft wurde von 1552 bis zum Friedensschluss des Dreißigjährigen Kriegs von einem katholischen Magistrat regiert. Erst 1649 wurde die konfessionell gemischte Stadt paritätische Reichsstadt mit gleichberechtigten Religionen: Bürgermeister, Ratsherren und alle Ämter wurden von nun an konfessionell zahlengleich bzw. abwechselnd besetzt. Die neue Ratsverfassung hatte jedoch anhaltenden Streit zwischen den Ratsteilen und auch unter der Bürgerschaft zur Folge.[5]

Dinkelsbühl gehört heute katholischerseits zum Bistum Augsburg, Dekanat Nördlingen[6] und ist evangelischerseits ein eigener Dekanatssitz der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.[7]

Die Bevölkerung der Stadt ist zu ca. 33 % katholischen und zu ca. 63 % evangelischen Glaubens. Etwas über 3 % der Bevölkerung gehören entweder anderen oder keinen Religionsgesellschaften an (Stand: Volkszählung am 25. Juni 1987).[8] Als Freikirchen sind im Ort die Freie evangelische Gemeinde und die Liebenzeller Gemeinschaft. Auch Jehovas Zeugen und die Neuapostolische Kirche sind in Dinkelsbühl durch Gemeinden vertreten.

Juden ließen sich seit dem 13. Jahrhundert als königliche Kammerknechte und reichsstädtische Schutzverwandte in kleineren Ansiedlungen in Dinkelsbühl mehrmals nieder, was jeweils durch Ausweisung oder Verfolgung beendet wurde. Im Dreißigjährigen Krieg nahm die Stadt 1636 sechs Judenfamilien auf, der letzte Jude verzog wegen Überschuldung 1712. Die jüngste Judengemeinde gab es hier von 1853 bis zu den Novemberpogromen 1938, danach verließen die noch gebliebenen 18 Frauen und Männer „unter dem Druck der Verhältnisse“ ihre Stadtheimat. Mehr als 25 ehemalige Bürger israelitischen Glaubens wurden Opfer der Shoah. Stolpersteine vor den Wohnhäusern erinnern daran, ebenso eine Gedenktafel am Haus Klostergasse 5, wo sich die Zimmersynagoge befand.[9]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Ehemalige
Gemeinde
Einwohner
(1970)
Datum Anmerkung
Esbach 96 1. April 1971[10]
Hellenbach 152 1. Juli 1971[10]
Knittelsbach 313 1. April 1971[10] Eingliederung von 248 der 313 Einwohner,
Umgliederung der anderen Einwohner nach Wilburgstetten
Langensteinbach 167 1. Januar 1971[10]
Oberradach 107 1. April 1971[10]
Segringen 284 1. April 1971[10]
Seidelsdorf 298 1. Juli 1970[10]
Sinbronn 519 1. Mai 1978[11]
Waldeck 126 1. April 1971[10]
Waldhäuslein 147 1. Januar 1971[10] Eingliederung von 78 der 147 Einwohner,
Umgliederung der anderen Einwohner nach Schopfloch
Weidelbach 279 1. Mai 1978[11]
Wolfertsbronn 323 1. Januar 1971[10]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Von den 11.720 Einwohnern Dinkelsbühls wohnten 1999 noch 2203 im Altstadtgebiet. Sozialstrukturell hatte die Altstadt in den letzten Jahrzehnten mit den beiden ineinander greifenden Problemen Überalterung und Abwanderung zu kämpfen. Wohnten 1966 noch 3766 Menschen im Altstadtgebiet, waren es zehn Jahre später lediglich 2753, ein drastischer Rückgang, der insbesondere eine Folge des Wegzugs junger Menschen in Neubaugebiete war. So lag in den 1970er-Jahren der Anteil an Über-65-Jährigen im Altstadtgebiet bei 22, in den anderen Stadtteilen jedoch bei 13 Prozent. Die Überalterung ergibt sich durch selektive Abwanderung junger Familien, die ihre gestiegenen Flächen- und Freiraumansprüche in der Altstadt nicht mehr befriedigen können und zudem mobiler sind als ältere Menschen. Die Stadt wirkte dem Problem insbesondere entgegen, indem man die Grünflächen vor der Altstadt durch den Bau neuer Altstadtzugänge besser erreichbar machte. Es gibt jedoch im Altstadtgebiet selbst keinen öffentlichen Kinderspielplatz – der Spielplatz am Muckenbrünnlein gehört zu einer kirchlichen Einrichtung und ist nicht öffentlich zugänglich. Der altstadtnächste öffentliche Spielplatz ist zwar durch das Bleichtor relativ schnell erreichbar, reichte jedoch nicht aus für die gesamte Altstadtbevölkerung. In den letzten Jahren wurden deshalb Ergänzungen mit einer Rutsche auf dem Gelände der Christoph-von-Schmid-Grundschule und im Stadtpark nordwestlich der Mauern angelegt.

Jahr

Einwohnerzahl
ohne
eingemeindete Ortsteile
Einwohnerzahl
mit
eingemeindeten Ortsteilen[12][13]
1890 4.496[14]
1900 4.573
1910 4.800[15]
1925 5.067
1933 5.155
1939 4.809[16] 7.268
1940 4.798
1950 10.714
1961 7.874 10.546
1970 8.034 10.711
1979 10.761
1999 11.543
2000 11.549
2001 11.606
2002 11.605
2003 11.665
2004 11.672
2005 11.616
2006 11.584
2007 11.515
2008 11.455
2009 11.443
2010 11.482
2011 11.546
2012 11.287

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Amtsinhaber Christoph Hammer wurde bei den Kommunalwahlen in Bayern 2014 am 16. März mit 73,62 Prozent wiedergewählt. Die anderen Parteien oder politischen Gruppierungen hatten 2014 keinen Gegenkandidaten nominiert.

Zu den Amtsinhabern von 1390 bis 1818 siehe Liste der Bürgermeister von Dinkelsbühl.

Liste der Bürgermeister von Dinkelsbühl ab 1818[17][18]
Ludwig Friedrich Stobäus Bürgermeister 1818–1822[19]
Friedrich Döderlein Bürgermeister 1822–1828[19]
August Raab Bürgermeister 1828–1846[19]
August Merz Bürgermeister 1846–1849[19]
Oskar Raab Bürgermeister 1849–1853[19]
Michael Schobert Bürgermeister 1853–1881[19][20]
Ludwig Sternecker Bürgermeister 1882–1913
Rudolf Götz DNVP Bürgermeister 1913–1935
Fritz Lechler NSDAP Bürgermeister 1935–1937 Stellvertreter; 1937–1945[21]
August Landenberger von Militärregierung als geschäftsführender Bürgermeister entbunden am 23. Mai 1945
Karl Ries Sen. SPD Bürgermeister 1945–1952 Ernennung zum Bürgermeister durch die amerikanische Militärregierung am 22. Mai 1945.

Bestätigung bei den Kommunalwahlen 1946 und 1948.[22]

Rudolf Schmidt CSU Bürgermeister 1952–1961
Friedrich Höhenberger CSU Bürgermeister 1961–1967
Ernst Schenk CSU Bürgermeister 1967–1979[23]
Jürgen Walchshöfer CSU Bürgermeister 1979–1997
Otto Sparrer FW Oberbürgermeister 1997–2003
Christoph Hammer CSU Oberbürgermeister 2003

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat Dinkelsbühls hat 24 Mitglieder. Die Sitzverteilung nach den Kommunalwahlen 2002, 2008 und 2014 zeigt die folgende Tabelle.

Jahr CSU SPD /
Unabhängige Bürger
Grüne Freie Wähler Stadt Wählergruppe Land Gesamt
2002 11 4 1 3 5 24 Sitze
2008 10 5 2 3 4 24 Sitze
2014 8 5 3 5 3 24 Sitze

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Dinkelsbühl
Blasonierung:

„In Rot ein silberner Dreiberg, aus dessen drei Gipfeln je eine goldene Ähre wächst.“

Schon das Stadtsiegel von 1291 zeigt einen Dreiberg (Bühel) mit Getreideähren (Dinkel). Der Ortsname geht zurück auf einen Villicus (Königshofverwalter), der Thingolt geheißen haben mag.

Städtepartnerschaften, Patenschaften, Integration[Bearbeiten]

Die Stadt Dinkelsbühl pflegt zu verschiedenen Städten Partnerschaften:[24]

Dinkelsbühl übernahm 1952 die Patenschaft für die vertriebenen Bewohner aus der Stadt und dem Kreis Mies im Sudetenland, die aufgrund der Beneš-Dekrete 1945 ihre Heimat verlassen mussten.

Mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen unterhält die Stadt seit dem 25. Mai 1985 eine Partnerschaft, die die Siebenbürger Sachsen in der ganzen Welt umschließt.[25] Der Verband, der damals noch als Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen firmierte, veranstaltete 1951 den ersten Heimattag in der Stadt. Das Treffen findet seitdem alljährlich zu Pfingsten in Dinkelsbühl statt.

1997 wurde die Stadt Dinkelsbühl in Würdigung der gefestigten Beziehungen zum Verband der Siebenbürger Sachsen und der Leistungen bei der Eingliederung der Neuankömmlinge mit der Goldenen Plakette beim Bundeswettbewerb „Vorbildliche Integration der Aussiedler“ geehrt.[26]

Zur Stadt Schmalkalden in Thüringen gibt es freundschaftliche Verbindungen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theater und andere Einrichtungen[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Die Stadtmühle mit dem Museum 3. Dimension
  • Haus der Geschichte Dinkelsbühl von Krieg und Frieden im „Steinhaus“ bzw. Alten Rathaus am Altrathausplatz
  • Museum 3. Dimension in der Stadtmühle
  • Historische Graphik Werkstatt
  • Mies-Pilsner-Heimatmuseum
  • Kinderzech’-Zeughaus
  • Ausstellung zur Hexenverfolgung in den Kellergewölben im Haus der Geschichte Dinkelsbühl von Krieg und Frieden

Öffentliche Veranstaltungsorte[Bearbeiten]

  • Großer und kleiner Schrannenfestsaal in der Schranne von 1609 mit darunter liegendem
  • Schrannenkeller (wöchentlich vom Jazzclub genutzt)
  • Konzertsaal und Kunstgewölbe im Spitalhof
  • Konzertsaal der Berufsfachschule für Musik des Bezirks Mittelfranken
  • Beschirmte Freilichtbühne des Landestheaters in Künßberggarten

Musik[Bearbeiten]

Die Dinkelsbühler Knabenkapelle ist eine historische, einer Musikschule vergleichbare Einrichtung der Stadt. In erster Linie durch das Heimatfest „Kinderzeche“ bekannt, kann sie auf eine lange Tradition zurückblicken. „Unsere Buben“ – so werden sie in der Stadt genannt – sind zwischen 10 und 18 Jahre alt. Sie werden von städtischen Musiklehrern ausgebildet und zeigen ihr Können auch auf Gastspielreisen im In- und Ausland. Gegenwärtig stehen zwei Besetzungen für Gastspiele zur Verfügung – eine große mit ca. 90 Musikern, gegliedert in ein Trommlerkorps mit 30 Buben und ein Musikkorps mit 60 Buben, und eine kleinere Besetzung mit ca. 50 Musikern. Das Repertoire reicht von klassischen Märschen und Fanfaren bis zu modernen Jazz- und Poparrangements. Die heutige Knabenkapelle ist in ein Anfänger-Orchester, ein B-Orchester und ein A-Orchester gegliedert.

Weitere Vereinigungen:

  • Dinkelsbühler Madrigalchor
  • Sängervereinigung Concordia 1831
  • Stadtkapelle Dinkelsbühl
  • Reiterliche Jagdhornbläser Dinkelsbühl
  • Blaskapelle Eigner

Bauwerke[Bearbeiten]

Historische Bauwerke und Museen[Bearbeiten]

Der Giebel des Deutschordenschlosses zeigt das Wappen des Bauherrn Karl Alexander Herzog von Lothringen
  • Katholisches Münster St. Georg, eine der bedeutendsten spätgotischen Hallenkirchen Süddeutschlands mit romanischem Turmportal
  • Evangelisch-Lutherische St.-Paulskirche, 1840–1843 als querschiffige Saalkirche mit Empore im historisierenden, damals byzantinisch genannten Stil an Stelle der Karmeliter-Klosterkirche am ältesten Dinkelsbühler Kirchenplatz (Alte Kapelle) erbaut. Ein Architekturbeispiel für einen formreinen Historismus. Die Neugestaltung des Innenraums erfolgte 1992/93.[27] Vor der Kirche steht seit dem 12. Oktober 2013 eine Stauferstele.[28]
  • Barockes Karmelitenkloster, 1803 säkularisiert und 1813 an die evangelische Kirchengemeinde verkauft. Heute Evangelischer Kindergarten, Evangelisches Gemeindehaus und Berufsfachschule für Musik des Bezirks Mittelfranken
  • Kapuzinerkloster, 1622 errichtet, 1803 säkularisiert. Heute Wallfahrtskirche.
  • Heilig-Geist-Spital
  • Evangelisch-Lutherische Heiliggeistkirche im ehemaligen Heilig-Geist-Spital, um 1280 als Hospitalkirchensaal erbaut, um 1310 Chor- und Schifferweiterung, um 1445 heutiger Bau. Aus dem Jahr 1537 stammt der evangelische einmalige, ursprüngliche Schrift-Bild-Altar.[29] Nach dem Verbot des evangelischen Gottesdienstes durch den katholischen Rat ab 1555 war die Spitalkirche erst seit 1567 wieder evangelisch. 1771–1774 wurde das Innere zu einer klassizistisch beeinflussten Spätrokokokirche mit doppelten Emporen und einem Muldengewölbe umgestaltet. Das für eine evangelische Kirche seltene Deckengemälde, das Predigtfresko „Erlösung“, wurde 1774 von Johann Nepomuk Nieberlein aus Ellwangen angefertigt.[30]
  • Barockes Deutschordensschloss mit Rokokohauskapelle
  • Deutsches Haus, mit üppigem Zierfachwerk und Schnitzereien
  • Altes Rathaus (als Steinhaus 1361 genannt, Rathaus um 1490–1855), aus zwei im Kern staufischen Gebäuden bestehend zu einer Hofanlage ausgebaut.[31] Historisches Museum Haus der Geschichte Dinkelsbühl von Krieg und Frieden, Hexenverfolgung in Kellerräumen
  • Alte Stadtmühle beim Nördlinger Tor, beherbergt das Museum 3. Dimension
  • Kornhaus beim Bauhof, Kinderzech’-Zeughaus, begehbares Magazin und Museum der Kinderzeche
  • Friedhof der St.-Vinzenz-Kirche in Segringen, denkmalgeschützt, mit einheitlichen, schwarzen Holzkreuzen und Blattgold-Beschriftung
  • Hezelhof: Patrizierhaus aus dem 16. Jhd. mit schönem Innenhof und dreigeschossiger Holzgalerie (Bild)

Mauertürme und Stadttore der Stadtmauer[Bearbeiten]

Grüner Turm (hinten links) und Faulturm mit Parkwächterhäuschen
Nördlinger Tor mit Stadtmühle (Holzschnitt von Carl Thiemann aus einer Dinkelsbühl-Serie)

Von Osten im Uhrzeigersinn (ohne Zwingertürme):[32]

  • Wörnitztor, Unterbau mit anschließender Stadtmauer spätstaufisch
  • Kleine Bastei
  • Dreigangsturm
  • Henkersturm
  • Bäuerlinsturm, Dinkelsbühler Wahrzeichen
  • Am Türlein, (Stadtmühlzugang), Turmstumpf
  • 2 Ecktürme am Wehrgang der Stadtmühl-Radstatt
  • Nördlinger Tor (Holzschnitt) vor 1400
  • Salwartenturm (Bild)
  • Krugsturm
  • Hertlesturm
  • Hagelsturm
  • Weißer Turm, einst Tordurchfahrt
  • Dönersturm, nur noch Sockel und Stadtmauerecke
  • Haymarsturm
  • Berlinsturm
  • Wächterturm
  • Segringer Tor (Bild), vor 1384,1655–1660 neu errichtet
  • Dreikönigstürmlein
  • Grüner Turm (Bild)
  • Faulturm (Bild)
  • Rothenburger Tor, um 1390
  • Dalkingerturm, nur Turmstumpf an Ecke Spitalhof
  • Spitalturm, nur Turmstumpf am Bleichdurchgang
  • Seelhausturm, abgegangen

Nach 1372 begann man mit dem Bau der erweiterten Stadtbefestigung. Die heutige Stadtmauer hat eine Länge von 2,5 km und umschließt etwa 33 ha.[33] Die Erhaltung der Stadtmauer mit ihren Toren und Türmen ist das Verdienst König Ludwigs I. von Bayern und seiner denkmalpflegerischen Gesetzgebung von 1826. Auf diese Weise wurde das Erscheinungsbild der Altstadt Dinkelsbühls bewahrt. Strikte Bauvorschriften wie z.B. das Verbot von Leuchtreklame, eine vorgegebene Fenstergestaltung oder die zwingende Verwendung von Dacheindeckungen in roter Farbe sichern es auch für die Zukunft.

Ein historisches Ortsblatt (sog. Urkataster, graviert 1827)[34] zeigt Dinkelsbühl im Jahr 1825.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Dinkelsbühl

Sport und Vereinsleben[Bearbeiten]

In Dinkelsbühl sind unter anderem fünf Schützenvereine ansässig, zwei Sportvereine, ein Reit- und Fahrverein, eine Ortsgruppe des Deutschen Alpenvereins und der KAB, ein Lions Club, ein Rotary Club und mehrere Musikvereine.

Der TSV 1860 Dinkelsbühl wurde 1860 gegründet.[35] Er pflanzte 1910 die Hans-von-Raumer-Eiche am Schießwasen (Standort heute nicht mehr zum Schießwasen gehörend, sondern gegenüberliegend an der Hans-von-Raumer-Straße) zum Gedenken an den Begründer der Turnerei in Dinkelsbühl. Er weihte 1928 eine eigene Halle und 1948 eine Sportplatzanlage ein. Der Verein richtete im Laufe seines Bestehens mehrere Turnfeste in Dinkelsbühl aus. Er hat ca. 1520 Mitglieder und betreibt 13 Abteilungen (Stand Anfang 2012).[36]

Der Historische Verein Alt-Dinkelsbühl e. V.[37] wurde 1893 unter Vorsitz von Bürgermeister Ludwig Sternecker gegründet, um Interesse für die Geschichte Dinkelsbühls und seiner Umgebung durch Sammeln und Aufstellen von alten Gegenständen zu wecken und zu pflegen.

  • 1894 erstes Museum im Alten Rathaus
  • ab 1899 aktiver Einsatz für Erhaltung der Altstadt und für die Stadtbildpflege
  • 1903 Erwerb und Umgestaltung des Mesnerhauses der Dreikönigskapelle zum kleinbürgerlichen Wohnhaus (heute privat)
  • ab 1904 Historisches Museum im Spitalgebäude
  • 1913 gründete der Historische Verein unter Vorstand Altbürgermeister Hofrat Ludwig Sternecker das Periodikum Alt-Dinkelsbühl. Mitteilungen aus der Geschichte Dinkelsbühls und seiner Umgebung; erscheint sechsmal jährlich (mit Unterbrechungen) im Wörnitz-Boten, Dinkelsbühl, seit 1947 in der Fränkischen Landeszeitung, Ansbach; Schriftleiter: 1913–1914 Dr. Christian Bürckstümmer, 1914–1916 Friedrich Ritter, 1916–1936 Joseph Greiner, 1937–1971 Wilhelm Reulein, 1976–2005 Hermann Maier, ab 2006 Gerfrid Arnold
  • ab 1963 Herausgabe eines Jahrbuch durch den Historischen Vereins (mehrjährig)
  • 1984–1992 Entwicklung eines neuen Gesamtkonzepts (Konservatoren Hermann Maier und Gerfrid Arnold)
  • ab 2004 neue Museumsplanung für Altes Rathaus durch das Museumsteam des Vereinsausschusses
  • 2008 Eröffnung des Museums „Haus der Geschichte Dinkelsbühl von Krieg und Frieden“ mit rund 600 Exponaten in Dauerausstellung
  • 2012 Eröffnung der Hexenausstellung im Kellergewölbe
  • 2012 Aufstellung der Tafeln zur staufischen Hausgeschichte des Museumskomplexes

Regelmäßige Veranstaltungen (jährlich)[Bearbeiten]

  • Kinderzeche an den Wochenenden vor und nach dem dritten Montag im Juli
  • Stadtfest „Leben in einer alten Stadt“[38] am letzten Feriensonntag der bayerischen Sommerferien
  • Heimattag der Siebenbürger Sachsen am Pfingstwochenende im gesamten Altstadtkern
  • Deutscher Mühlentag am Pfingstmontag in der Hausertsmühle mit Mühlenbesichtigung und großem Bauernmarkt
  • Fisch-Erntewoche[39] in der Woche um den 1. November
  • Weihnachtsmarkt im Spitalhof in der Adventszeit
  • Summer Breeze Open Air, Metalfestival, jeweils am dritten August-Wochenende im Ortsteil Sinbronn
  • „Dinkelsbühl leuchtet“, ein Musik- und Kultur-Open-Air-Fest mit abendlicher Beleuchtung der Altstadt
  • VR Bank Citytriathlon Dinkelsbühl, immer im Juli, Schwimmen in der Wörnitz, Radfahren und Laufen um die historische Altstadt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Gewerbestruktur[Bearbeiten]

In der Wirtschaft spielen die ortsansässigen Produktionsbetriebe heutzutage eine zwar schwindende, doch weiterhin große Rolle. So sind laut Statistischem Landesamt 2004 44 Prozent der Beschäftigten im produzierenden Gewerbe, 19 Prozent im Tourismus-Bereich, 36 Prozent im sonstigen Dienstleistungssektor und knapp ein Prozent der Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft tätig. Insgesamt werden bei einer Arbeitslosenquote von 7,2 Prozent im Jahresdurchschnitt 4461 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte angegeben. Arbeitgeber waren vereinzelte Molkereien, Brauereien wie die 1901 gegründete Brauerei Hauf oder das in die Firma Tucher Bräu aufgegangene Brauhaus Dinkelsbühl und das Ledergewerbe. Die Pinselproduktion hatte ein Zentrum in der Region. Betriebe entstanden unter anderem im Vorort Sinbronn. Erst mit der Erweiterung der bebauten Fläche nach dem Zweiten Weltkrieg gab es größere Produktionsstätten in Dinkelsbühl, unter anderem Kunststoff verarbeitende Firmen wie Rudolf Geitz und Esbe Plastic oder die Zweigstelle von Werner und Pfleiderer (Industriebacköfen), die einen großen Teil der Arbeitsplätze stellen. Nach wie vor bedeutsam, aber wie in allen Städten im Rückgang, ist der Einzelhandel in der Altstadt. Durch ein Einkaufszentrum an der Luitpoldstraße und neun Supermärkte haben die zentralen Läden Konkurrenz in unmittelbarer Nähe erhalten. Kleinere Fachgeschäfte für Bekleidung, Schuhe, Schmuck, Schreibwaren, Drogeriebedarf und Optik sind neben zahlreichen Dienstleistungs- und Gastronomiebetrieben noch immer vorhanden, ebenso Bank- und Versicherungszweigstellen.

Verkehr[Bearbeiten]

Straße[Bearbeiten]

Dinkelsbühl liegt an der Bundesstraße 25 sowie in der Nähe der Bundesautobahnen 6 und 7 (A 6 Ausfahrt Dorfgütingen, A 7 Ausfahrt Dinkelsbühl/Fichtenau). Das Kfz-Kennzeichen war DKB. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern erfolgte 1974 die Umstellung auf AN. Seit dem 10. Juli 2013 ist das Kennzeichen DKB wieder verfügbar. [40]

Eisenbahn[Bearbeiten]

Bahnhof
Bahnhofsgebäude Dinkelsbühl 8. April 2013

Während der industriellen Revolution in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geriet Dinkelsbühl in eine verkehrsgeographische Randlage: Die Hauptstrecke der Eisenbahn von Augsburg nach Würzburg wurde zuerst auf der Ludwig-Süd-Nord-Bahn über Nördlingen und Gunzenhausen und dann auf der von Ingolstadt kommenden Altmühltalbahn über Ansbach nach Würzburg geführt. Später knickte sie schon in Donauwörth in nordöstlicher Richtung nach Treuchtlingen ab, wo sie dort bereits auf die Altmühltalbahn stieß und wieder über Gunzenhausen und Ansbach Würzburg erreichte.

Die weitgehend geradlinig verlaufende Bahnstrecke Nördlingen–Dombühl, die teilweise dem Tal der Wörnitz folgt, wurde erst in den 1870er und 1880er Jahren angelegt, blieb aber immer eine langsame, eingleisige Nebenstrecke. Mit dem Bau der Strecke Nördlingen–Dinkelsbühl wurde 1875 begonnen, der Betrieb am 2. Juli 1876 eröffnet. Auf dem 31 km langen Streckenabschnitt hatte der Zug damals 1 Stunde und 35 Minuten Fahrzeit.[41] Am 1. Juni 1881 wurde die Strecke bis Feuchtwangen verlängert. Von dort konnte man bereits seit dem 15. April 1876 die Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim bei Dombühl erreichen.

Seitdem am 1. Juni 1985 der Personenverkehr auf dem Streckenabschnitt zwischen Nördlingen und Dombühl eingestellt wurde, finden nur noch Holztransporte zu einem Wilburgstettener Sägewerk des Unternehmens Rettenmeier statt. Die Strecke von Feuchtwangen über Dinkelsbühl nach Nördlingen wird heute vom Verein Bayerisches Eisenbahnmuseum e. V.[42] als Museumseisenbahn mit Schienenbussen und Dampfzügen befahren.

Am 2. August 2012 gab das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur und Verkehr in einer Pressemitteilung bekannt, dass „eine neue Studie ausreichend großes Nachfragepotenzial aufzeigt und sobald die bayernweit einheitlichen Reaktivierungskriterien vollständig erfüllt sind, ist das Bayerische Verkehrsministerium zur Bestellung eines stündlichen Regionalverkehrs bereit“. Dies betrifft allerdings nur den Streckenabschnitt Dombühl-Feuchtwangen-Dinkelsbühl, da der Streckenabschnitt Dinkelsbühl-Nördlingen das Nachfragepotenzial lt. Gutachten nicht erfüllt. Von Seiten der Kommunalpolitik wird aber auch die Reaktivierung dieses Streckenabschnitts gefordert.[43]

Das Dinkelsbühler Bahnhofsgebäude musste allerdings am 9. April 2013 einem Einkaufszentrum weichen. Es sind aber drei Zugänge zum Bahnsteig geplant, und auch eine Bahnhaltestelle soll unweit des bisherigen Bahnhofgebäudes errichtet werden.[44]

Flugverkehr[Bearbeiten]

Seit 1972 wird im Stadtteil Sinbronn ein Flugplatz mit einer 700 m langen Graspiste betrieben. Der Flugplatz ist Eigentum der Stadt Dinkelsbühl, er ist jedoch für einen symbolischen Preis an den Aeroclub Dinkelsbühl e. V. verpachtet, der im Gegenzug für Betrieb und Unterhalt sorgt. Für weitere Informationen siehe Liste der Verkehrs- und Sonderlandeplätze in Deutschland.

Gesundheit[Bearbeiten]

In der Crailsheimer Straße befindet sich die Klinik Dinkelsbühl, die Mitglied im Verbund ANregiomed ist.

Bildung und Erziehung[Bearbeiten]

Kindergärten[Bearbeiten]

In Dinkelsbühl gibt es insgesamt sechs Kindergärten:[45]

  • Kindergarten St. Paul (evangelisch-lutherisch)
  • Kindergarten Dietrich Bonhoeffer (evangelisch-lutherisch)
  • Flohkiste – Kleinkindergruppe (evangelisch-lutherisch)
  • Kindergarten St. Georg (katholisch)
  • Waldkindergarten im Ortsteil Tiefweg
  • Waldorfkindergarten

Schulen[Bearbeiten]

In Dinkelsbühl finden sich neben den Regelschulen auch einige Schulen mit besonderem Ausbildungsziel:[46]

Dinkelsbühl als Handlungsort in der Belletristik und als Filmkulisse[Bearbeiten]

In Romanen und Erzählungen war Dinkelsbühl immer wieder Handlungsort:

  • Johann Peter Hebel, Der Barbierjunge von Segringen, 1809, sowie Der Star von Segringen, 1811 (spielen im heutigen Stadtteil Segringen)
  • Ernst Kratzmann, Das Lächeln des Magisters Anselmus oder das Leben des Hanns Meinrat Maurenbrecher aus Dinkelsbühl, 1927
  • Loriot, Loriots kleines Buch der Katastrophen, 1987
  • Gunter Haug, Die Rose von Franken – ein Frauenschicksal in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges, 2007

In der Altstadt von Dinkelsbühl wurden mehrere Filme gedreht, darunter:

Das zweite von sieben Bildern der Operette Doktor Eisenbart spielt auf dem Marktplatz von Dinkelsbühl: „Jahrmarkt zu Dinkelsbühl“.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger der Stadt[Bearbeiten]

  • Fritz Döderlein. Verleihung im Jahr 1959.
  • Hildegard Beck, Bürgermeisterin, für ihre Verdienste im Bereich des Sozialwesens. Verleihung im Jahr 2008.[57]
  • Wenzel Hammerl, Vorsitzender der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung und der Sudetendeutschen Landsmannschaft und früherer Stadtrat. Verleihung im Jahr 2010.[58]

Gemäß der Satzung über Ehrungen der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl[59] können höchstens drei lebende Persönlichkeiten Ehrenbürger sein.

Ehrenring der Stadt[Bearbeiten]

Der Goldene Ehrenring wird als hohe Auszeichnung für ehrenamtliches und berufliches Engagement seit 1966 vergeben.

  • 1966: Hans Brunner; Dr. Kurt Chaborski; Friedrich Döderlein; Peter Grimm; Heinrich Hiltner; Erwin Mohaupt; Karl Schlatterbeck; Franz Schmidl; Otto Staudacher; Ernst Wißmeyer; Anton Zoller.
  • 1970: Dr. Wilhelm Bauer; Prof. Max Gebhard; Ludwig Neeser; Wilhelm Reulein; Dr. Hans-Günther Schaudig; Karl Ries.
  • 1976: Erich Bauer; Karl Christ; Karl Härtlein; Wolfgang Wenng.
  • 1978: Dr. Anton Jaumann, Bayerischer Staatsminister; Waldemar Kohlmeyer.
  • 1981: August Gabler.
  • 1985: Walter Bogenberger; Georg Ehnes, Landrat.
  • 1992: Johannes Beuthner.
  • 1996: Ernst Früh; Ludwig Kastl; Hans Goderbauer; Hermann Maier.
  • 1998: Hermann Meyer.
  • 2004: Rainer Mehl, Verleger der Fränkischen Landeszeitung; Wenzel Hammerl.
  • 2005: Hans Mattausch.
  • 2006: Prof. Gottfried Kiesow, Vorstandsvorsitzender Deutsche Stiftung Denkmalschutz; Hubert Fuchs.
  • 2007: Walter Hauth.
  • 2008: Hans Weber.
  • 2009: Thomas Sandfuchs.
  • 2010: August Forkel.
  • 2013: Fritz Hammer.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die im Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Die Dinkelsbühler Sagenwelt[Bearbeiten]

Mehr als 50 Sagen, Legenden und Spukgeschichten sind seit dem 16. Jh. überliefert, als erste die vom Spottnamen "Sichelschmied" für die Dinkelsbühler, die für ihre qualitätvollen Sensen und Sicheln in ganz Süddeutschland bekannt waren. Die älteste schriftliche Sammlung stammt von 1863, die hohe Zeit der Dinkelsbühler Sagensammler war im ersten Drittel des vorigen Jahrhunderts.[60]

Der Spitzname der Dinkelsbühler[Bearbeiten]

Der Legende nach berieten die Ratsherren der Stadt über eine der Tat eines Räubers angemessene Strafe. Die Debatte dauerte angeblich sehr lange, einer der Ratsherren nickte ein und träumte vom Mittagessen, das er kurz zuvor eingenommen hatte, einem blau gesottenen Wörnitzkarpfen. Als es zur Abstimmung über die Strafe kam, wurde er von seinem Ratsnachbarn geweckt und gab schlaftrunken zum Besten: „Blausieden soll man ihn!“

Seit dieser Zeit heißen die Dinkelsbühler Blausieder.[61] Diesen Necknamen trägt auch ein 400 Jahre alter „Türgucker“ (Türchen in der Haustüre) im Haus der Geschichte, der einen schlafenden Fischer zeigt. Den Dinkelsbühlern angedichtet wurde diese Sage nämlich erst um die vorletzte Jahrhundertwende vom Historischen Verein.

Galerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Alt-Dinkelsbühl. Mitteilungen aus der Geschichte Dinkelsbühls und seiner Umgebung. Erscheint als Beilage der „Fränkischen Landeszeitung“. Periodikum seit 1913 im Wörnitz-Boten, mit Unterbrechungen.
  • Gerfrid Arnold: Dinkelsbühl. Eine mittelalterliche Stadt. Verlag am Roßbrunnen Hanns Bauer, Dinkelsbühl 1988.
  • Gerfrid Arnold: Wegen der Kinder Schulzech. Die Dinkelsbühler Zechen in der Reichsstadtzeit. Verlag Hanns Bauer, Dinkelsbühl 1994.
  • Gerfrid Arnold: Chronik Dinkelsbühl. Band 1: Frühzeit–1024. Im Reich der Merowinger, Karolinger und Sachsen. Books on Demand, 2000.
  • Gerfrid Arnold: Chronik Dinkelsbühl. Band 2: 1024–1273. Die Königsstadt. Salier-Staufer-Interregnum. Books on Demand, 2001.
  • Gerfrid Arnold: Chronik Dinkelsbühl. Band 3: 1273–1369. Die Reichsstadt. Von König Rudolf I. bis Kaiser Karl IV. Books on Demand, 2002.
  • Gerfrid Arnold: Chronik Dinkelsbühl. Band 4: 1370–1400. Die Stadtrepublik. Kaiser Karl IV. und König Wenzel I. Books on Demand, 2003, ISBN 3-8311-4899-6.
  • Gerfrid Arnold: Weihnacht in Dinkelsbühl mit C.v.S. Dinkelsbühl für Kids. Lese-Stadtführer. Books on Demand, 2004, ISBN 3-8334-1427-8.
  • Gerfrid Arnold: Ferien in Dinkelsbühl. Dinkelsbühl für Kids. Lese-Stadtführer. Books on Demand, 2005, ISBN 3-8334-3204-7.
  • Gerfrid Arnold: Geistertour in Dinkelsbühl. Dinkelsbühl für Kids. Lese-Stadtführer. Books on Demand, 2007, ISBN 978-3-8334-8194-9.
  • Gerfrid Arnold: Hexen und Hexer in Dinkelsbühl. Books on Demand, 2006, ISBN 3-8334-5355-9.
  • Gerfrid Arnold: Nicht hingerichtete Hexen, Zauberer und Teufelsbanner der Reichsstadt Dinkelsbühl im 17. Jahrhundert. In: Alt-Dinkelsbühl. Erscheint als Beilage der Fränkischen Landeszeitung, 2013, S. 9-26.
  • Gerfrid Arnold: Juden in Dinkelsbühl. Hrsg. Historischer Verein Alt-Dinkelsbühl e. V., 2010.
  • Gerfrid Arnold: Die Reihe Archivbilder. Dinkelsbühl. Menschen, Bilder, Impressionen. Sutton Verlag, Erfurt 2011, ISBN 978-3-86680-816-4.
  • Walter Bogenberger: Geschichte der Stadt Dinkelsbühl. In: Walter Bogenberger, Michael Vogel: Dinkelsbühl. 1983, S. 5-31.
  • Peter Breitling u. a.: Alte Stadt – heute und morgen. Bayerische Staatsministerium des Innern, München 1979.
  • August Gebeßler: Dinkelsbühl. (Deutsche Lande – Deutsche Kunst). München/ Berlin 1962.
  • August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl. (Bayerische Kunstdenkmale, Band 15). München/ Berlin 1962.
  • Gustav Roeder: Dinkelsbühl. In: Wolfgang Buhl (Hrsg.): Fränkische Reichsstädte. Echter, Würzburg 1987, ISBN 3-429-01098-5.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dinkelsbühl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Dinkelsbühl – Reiseführer
 Wikisource: Dinkelsbühl – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Ernennung der Stadt Dinkelsbühl zur Großen Kreisstadt
  3. Verzeichnis der Stadtteile der Stadt Dinkelsbühl
  4. Dinkelsbühl: Historischer Überblick. Stadt Dinkelsbühl. Abgerufen am 24. März 2014.
  5. Gerfrid Arnold: Entstehung und Niedergang der evangelisch-lutherischen Staatskirche der Reichsstadt Dinkelsbühl.In: Alt-Dinkelsbühl. 2005, S. 33–48.
  6. Homepage der katholischen Pfarreiengemeinschaft Nördlingen. Katholische Pfarreiengemeinschaft Nördlingen. Abgerufen am 14. Dezember 2010.
  7. Internetpräsentation des evangelischen Dekanats Dinkelsbühl. Evangelisch Lutherisches Dekanat Dinkelsbühl. Abgerufen am 14. Dezember 2010.
  8. Religionszugehörigkeit der Bevölkerung Dinkelsbühls. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung. Abgerufen am 14. Dezember 2010.
  9. Gerfrid Arnold: Juden in Dinkelsbühl. Historischer Verein Alt-Dinkelsbühl e. V. 2010.
  10. a b c d e f g h i j  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 448.
  11. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 707.
  12. Entwicklung der Einwohnerzahl der Stadt Dinkelsbühl. Stadt Dinkelsbühl. Abgerufen am 13. Dezember 2010.
  13. Entwicklung der Einwohnerzahl der Stadt Dinkelsbühl. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung. Abgerufen am 13. Dezember 2010.
  14. Maximilian Mattausch: Dinkelsbühls Bürgermeister Sternecker und seine Zeit. Brauchtumspflege Dinkelsbühl e. V., 2009, ISBN 978-3-8370-3021-1.
  15. Entwicklung der Einwohnerzahl der Stadt Dinkelsbühl. www.ulischubert.de. Abgerufen am 13. Dezember 2010.
  16. Entwicklung der Einwohnerzahl der Stadt Dinkelsbühl. www.geschichte-on-demand.de. Abgerufen am 13. Dezember 2010.
  17. Informationen zu Bürgermeistern Dinkelsbühls bis in das 18. Jahrhundert
  18. Informationen zu Bürgermeistern Dinkelsbühls im 20./21. Jahrhundert
  19. a b c d e f Joseph Greiner: Dinkelsbühl. Verlag Paul Schön Dinkelsbühl, ohne Jahresangabe
  20. Mitteilungen aus der Geschichte Dinkelsbühls und seiner Umgebung. Abgerufen am 1. Januar 2011.
  21. Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874–1945. Abgerufen am 1. Januar 2011.
  22. Geschichte der SPD Dinkelsbühl. Abgerufen am 1. Januar 2011.
  23. Festschrift zum 100jährigen Bestehen des Ortsvereins Dinkelsbühl der SPD (PDF; 2,2 MB) Abgerufen am 1. Januar 2011.
  24. Partnerstädte und Patenschaften der Stadt Dinkelsbühl, Stand 7. Juli 2007
  25. 25 Jahre Partnerschaft Dinkelsbühl – Verband der Siebenbürger Sachsen
  26. Auszeichnung der Stadt Dinkelsbühl mit der Goldenen Plakette beim Bundeswettbewerb „Vorbildliche Integration der Aussiedler“
  27. Gerfrid Arnold: Die St. Paulskirche in Dinkelsbühl. In: Evangelische Kirchen in Dinkelsbühl. DKV-Kunstführer Nr. 667, 2011, S. 26–39.
  28. Stauferstele Dinkelsbühl auf stauferstelen.net mit historischen Hintergrundinformationen. Abgerufen am 22. März 2014.
  29. Gerfrid Arnold: Die Abendmahlsaltäre in Heiliggeist und St. Georg von 1537. Zwei Schrift-Bild-Altäre der frühen protestantischen Altarbaukunst in Dinkelsbühl. In: Alt-Dinkelsbühl. 2011, S. 18–24.
  30. Gerfrid Arnold: Johann Nepomuk Nieberleins Predigtfresko „Erlösung“ in der evangelischen Heilig-Geist-Kirche von Dinkelsbühl. In: Alt-Dinkelsbühl. 2011, S. 41–48; Ders.: Die Heiliggeistkirche in Dinkelsbühl. In: Evangelische Kirchen in Dinkelsbühl. DKV-Kunstührer Nr. 667, 2011, S. 3–25.
  31. Gerfrid Arnold: Von der Stauferburg zum Haus der Geschichte Dinkelsbühl. In: Haus der Geschichte Dinkelsbühl von Krieg und Frieden. Historischer Verein Alt-Dinkelsbühl. Festschrift 2008, S. 93–112.
  32. Gerfrid Arnold: Dinkelsbühl. Eine mittelalterliche Stadt. 1988, S. 75–85; Ders.: Weißer Turm und Dönersturm – zwei Dinkelsbühler Mauertürme. In: Alt-Dinkelsbühl. 2002, S. 9–14.
  33. Gerfrid Arnold: Chronik Dinkelsbühl. Bd. 4, Books on Demand, 2003, S. 17–19 u. 95.
  34. Ortsblatt der Stadt Dinkelsbühl von 1827. Bayerische Landesbibliothek München. Abgerufen am 23. Dezember 2010.
  35. Heinz Stark: Mein Turnverein – mein TSV 1860 Dinkelsbühl von 1860 bis 1877. In: Alt-Dinkelsbühl. 2010, S. 9–16; Ders.: 1876 bis 1903. ebenda 2011, S. 25–31; Ders.: 1903 bis 1926. ebenda 2012, S. 17–24.
  36. www.tsv-dkb.de
  37. Hermann Maier: Der Historische Verein in Dinkelsbühl. Ein Rückblick auf 100 Jahre Vereinsgeschichte. In: Jahrbuch 1991–1993 zum 100jährigen Jubiläum des Vereins, S. 10–38. – Gerfrid Arnold: 100 Jahre Vereinssammlung. In: ebenda, S. 40–64.
  38. Historisches Stadtfest – Leben in einer alten Stadt. Stadt Dinkelsbühl. Abgerufen am 17. Dezember 2010.
  39. Fischerntewoche in Dinkelsbühl. Abgerufen am 17. Dezember 2010.
  40. Großer Ansturm im Landkreis Ansbach bleibt aus. Bayerischer Rundfunk. Abgerufen am 1. Januar 2014.
  41. August Gabler: Hundert Jahre Eisenbahn Nördlingen-Dinkelsbühl. In: Alt-Dinkelsbühl 1977, S. 41–47.
  42. Bayerisches Eisenbahnmuseum e. V.
  43. Hessel: „Gute Chancen für BAYERN-TAKT nach Feuchtwangen und Dinkelsbühl“
  44. Dombühl-Dinkelsbühl-Nördlingen – eine fast vergessene Eisenbahnstrecke
  45. Übersicht der Kindergärten. Stadt Dinkelsbühl. Abgerufen am 13. Dezember 2010.
  46. Übersicht der Schulen. Stadt Dinkelsbühl. Abgerufen am 13. Dezember 2010.
  47. Berufsfachschulen für Pflegeberufe Dinkelsbühl. Berufsfachschulen für Pflegeberufe Dinkelsbühl. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  48. Dinkelsbühler Berufsfachschule für Musik. Berufsfachschule für Musik. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  49. Staatliche Berufsschule Rothenburg-Dinkelsbühl. Staatliche Berufsschule Rothenburg. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  50. Grundschule Dinkelsbühl. Grundschule Dinkelsbühl. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  51. Hans-von-Raumer Mittelschule. Hans-von-Raumer Mittelschule. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  52. Grundschule Segringen. Grundschule Segringen. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  53. Gymnasium Dinkelsbühl. Gymnasium Dinkelsbühl. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  54. Georg-Ehnes-Schule Sonderpädagogisches Förderzentrum. Förderzentrum Dinkelsbühl. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  55. Städtische Musikschule Dinkelsbühl. Stadt Dinkelsbühl. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  56. Wirtschaftsschule Dinkelsbühl. Wirtschaftsschule Dinkelsbühl. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  57. Verleihung der Ehrenbürgerwürde. Stadt Dinkelsbühl. Abgerufen am 17. Dezember 2010.
  58. Verleihung der Ehrenbürgerwürde. CSU Ortsverband Dinkelsbühl. Abgerufen am 1. Januar 2011.
  59. Satzung über Ehrungen der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl (PDF; 10 kB) Stadt Dinkelsbühl. Abgerufen am 28. Juni 2012.
  60. Gerfrid Arnold: Dinkelsbühler Sagenwelt – Spukgeschichten aus Pankraz Dumperts "Promemoria" 1863. In: Alt-Dinkelsbühl. 2011, S. 13–16; Ders.: Hinter der Teufelsmauer. Sagen, Spuk, Legenden zwischen Dinkelsbühl und Wassertrüdingen. 1999, S. 22–98 u. Anhang S. 234–243; Ders.: Geistertour in Dinkelsbühl. Dinkelsbühl für Kids. Lese-Stadtführer. Books on Demand, 2007.
  61. Anekdote: Die Dinkelsbühler Blausieder. Tourismusverband Romantisches Franken. Abgerufen am 23. April 2012.