Kommissar X – Drei goldene Schlangen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
OriginaltitelKommissar X – Drei goldene Schlangen
Kommissar X Drei goldene Schlangen Logo 001.svg
ProduktionslandDeutschland, Italien, Thailand
Erscheinungsjahr1969
Länge88 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieRoberto Mauri
DrehbuchJameson Brewer
Gianfranco Parolini
Manfred R. Köhler
ProduktionParnass Film, München
GIA-Film, Rom
Thai-Thi-Mitr-Films, Bangkok
MusikRoberto Pregadio
Martin Böttcher (ungenannt)
KameraFrancesco Izzarelli
Rüdiger Meichsner
SchnittSandro Lena
Besetzung

Kommissar X – Drei goldene Schlangen ist der sechste Film der Kommissar X-Serie des deutschen Produzenten Theo Maria Werner.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Madame Kim So ist in Thailand als große Wohltäterin bekannt, besitzt aber auch die „Insel der 1.000 Lotusblüten“. Auf dieser Insel lässt sie zahlreiche gefangene Mädchen foltern, um sie ausländischen Sex-Touristen anzubieten. Das Erkennungszeichen von Kim Sos Bande ist eine Tätowierung mit drei Schlangen.

Als die Bande Phyllis Leighton auf die Insel entführt, schaltet ihre Tante Maud Kommissar X ein. Dieser findet mit Hilfe des Touristen Mezanto einen Weg auf die Insel zu gelangen. Aber erst Captain Tom Rowland und thailändische Fallschirmjäger können die Bande zur Strecke bringen.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film basiert auf dem gleichnamigen „Kommissar-X“-Roman von Bert F. Island. Gianfranco Parolini arbeitete unter dem Pseudonym Robert F. Atkinson am Drehbuch mit. Der Film sollte mit „Kommissar X - Drei rote Ratten“ fortgesetzt werden, bei dem Harald Reinl Regie übernehmen sollte, doch nach Kommissar X - Drei goldene Schlangen wurde die Serie auf Eis gelegt. Doch 1971 entschloss sich Produzent Theo Maria Werner zum Kommissar X-Relaunch Kommissar X jagt die roten Tiger.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Der deutsch-italienische Farbfilm bewegt sich auf den ausgetretenen Pfaden seines Genres und gibt außer attraktiven Außenaufnahmen aus Thailand nichts, was nicht schon besser und spannender serviert wurde.“

Hamburger Abendblatt, 7. Juni 1969[1]

„Einigermaßen unterhaltender und mit Lokalkolorit versehener Krimi, in der Handlung jedoch etwas wirr und mit zuviel Ausrutschern unter billiges Reißer-Niveau. Unnötig.“

„Auf unterstem Serien-Niveau gefertigter Agentenfilm vor exotischen Kulissen.“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das gab’s schon besser. In: Hamburger Abendblatt. 7. Juni 1969, S. 24 (abendblatt.de [PDF; 2,0 MB]).
  2. Evangelischer Presseverband München, Kritik Nr. 173/1969
  3. Kommissar X – Drei goldene Schlangen. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.