Konstanze Vernon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Konstanze Vernon mit Ehemann Fred Hoffmann 1997

Konstanze Vernon (* 2. Januar 1939 in Berlin; † 21. Januar 2013 in München[1]) war eine deutsche Tänzerin, Choreografin und Professorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vernon war die Tochter des Musikwissenschaftlers Friedrich Herzfeld und seiner Gattin Theresia, geb. Eckstein, einer Opern- und Konzertsängerin. Sie wurde bereits im Alter von sechs Jahren Schülerin von Tatjana Gsovsky. Bereits mit 14 Jahren war sie Mitglied des Berliner Balletts und mit 17 Jahren deren jüngste Solistin. Heinz Rosen, Ballettdirektor an der Bayerischen Staatsoper, verpflichtete sie 1963 in sein Ensemble, wo sie von 1963 bis 1981 Primaballerina an der Bayerischen Staatsoper war.

Insbesondere mit ihrem Partner Winfried Krisch und dessen Nachfolger Heinz Bosl feierte sie dort große Erfolge. Heinz Bosls früher Tod mit nur 28 Jahren (1975) veranlasste sie, im Jahr 1978 die Heinz-Bosl-Stiftung ins Leben zu rufen. Ihre Aktivitäten in München ermöglichten 1989/90 die Emanzipation des Balletts von der Bayerischen Staatsoper zu einer eigenständigen Ballettkompanie (dem heutigen Bayerischen Staatsballett), der sie von 1990 bis 1998 als Gründungsdirektorin vorstand.

2010 gab sie die Leitung der Ballett-Akademie Hochschule für Musik und Theater München ab und gründete unter der Heinz-Bosl-Stiftung das Bayerische Staatsballett II (Junior Company), welches als Brücke zwischen Lehre und Bühnenkarriere jungen Nachwuchstänzern als Sprungbrett dienen soll.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Konstanze Vernon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Primaballerina Konstanze Vernon ist tot, Münchner Merkur über dpa, 22. Januar 2013.