Krimmler Achental

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Krimmler Ache
Krimmler Ache mit Hölzlahner Alm

Krimmler Ache mit Hölzlahner Alm

Daten
Lage Salzburg, Österreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Salzach → Inn → Donau → Schwarzes Meer
Quelle Am Krimmler Törl
47° 6′ 1″ N, 12° 16′ 20″ O
Quellhöhe ca. 2100 m ü. A.
Mündung In Vorderkrimml in die SalzachKoordinaten: 47° 14′ 13″ N, 12° 11′ 54″ O
47° 14′ 13″ N, 12° 11′ 54″ O
Mündungshöhe ca. 905 m ü. A.
Höhenunterschied ca. 1195 m
Einzugsgebiet 110,7 km²[1]
Abfluss[1] NNQ
MNQ
MQ
MHQ
200 l/s
356 l/s
5,61 m³/s
57,2 m³/s
Rechte Nebenflüsse Rainbach, Windbach
Gemeinden Krimml
Krimmler Wasserfälle

Das Krimmler Achental ist ein rechtes Seitental des Salzachtales im Pinzgau (Land Salzburg, Österreich), es wird von der Krimmler Ache durchflossen. Es bildet die Grenze zwischen den Zillertaler Alpen im Westen und der Venedigergruppe im Osten, die bereits zu den Hohen Tauern gehört.

Das Tal beginnt über Krimml mit den Krimmler Wasserfällen und reicht bis zum Talschluss am Krimmlerkees an der Dreiherrenspitze (3499 m ü. A.). Die Krimmler Ache entspringt auf einer Höhe von etwa 2500 m, am Krimmler Törl (2787 m ü. A.) zum ostwärts liegenden Obersulzbachtal.

Im oberen Ostwinkel der Krimmler Ache befindet sich die Warnsdorfer Hütte und im Mittelteil des Tales das Krimmler Tauernhaus.

Vom Krimmler Tauernhaus nach Westen öffnet sich das Rainbachtal von der Reichenspitze (3303 m ü. A.) und Rainbachspitze (3129 m ü. A.), und bei der Äußeren Unlaßalm das Windbachtal, die beide südwestwärts bereits in die Zillertaler Alpen führen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Krimmler Achental ist nicht besiedelt, sondern ab der Steilstufe am Anfang Almenregion. Besondere Bedeutung hat es aber immer als Teil transalpiner Verkehrswege gehabt. Der Weg durch das Krimmler Achental über die Birnlücke (2671 m ü. A.) und den Krimmler Tauern (2634 m) über das Windbachtal ins Südtiroler Ahrntal ist ein uralter Alpenübergang, der schon von den Römern benutzt wurde.

Frühere Geschichte siehe: Geschichte des Krimmler Tauernhauses.

Die ersten touristischen Wanderwege wurden am 21. August 1879 durch den Österreichischen Alpenverein angelegt.

Früher gab es an beiden Übergängen ins Ahrntal Grenzkontrollen an der Grenze nach Südtirol, Italien.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Österreichischer Alpenverein, Sektion Warnsdorf/Krimml: Hydrologische Daten Pegel Krimmler Ache, abgerufen am 30. Juli 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Krimmler Achental – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien