Kuhblank

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zu gleichlautenden Orten siehe Kublank (Begriffsklärung).
Wappen der Gemeinde Breese, zu der der bewohnte Gemeindeteil Kuhblank seit 2003 gehört.

Kuhblank ist ein bewohnter Gemeindeteil[1] der Gemeinde Breese im brandenburgischen Landkreis Prignitz mit heute etwa 100 Einwohnern. Der Gemeindeteil wurde 1434 erstmals urkundlich als Kublanke erwähnt. Der slawische Name bedeutet Stutenwiese. Spätere Bezeichnungen sind Kopelang und Kuhblanck.[2]

Der Gemeindeteil wurde ursprünglich als Runddorf (Rundling) angelegt und hat diese Form noch heute. Der Rundling gehört zu den in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmälern.[3] Auf dem von Höfen umgebenen Dorfplatz steht ein Denkmal für die aus dem Dorf stammenden Gefallenen des Ersten Weltkriegs und eine Friedenseiche. Es gibt nur eine Straße, die in das Hauptdorf hinein und heraus führt. Diese Straße mündet in die Landstraße 11 von Wittenberge nach Bad Wilsnack[4].

Außerdem gibt es noch ein durch eine Wiese getrennten Wohnplatz in Richtung Bad Wilsnack, der den plattdeutschen Straßennamen Buutendörp (Außendorf) trägt und circa 35 Einwohner ausmacht. Die Entfernung zwischen Haupt- und Außendorf beträgt nur circa 300 Meter.[1]

Kuhblank gehört seit dem 1. Oktober 1973 zur ehemaligen Gemeinde Groß Breese.[5] Groß Breese wurde am 26. Oktober 2003 nach Breese eingemeindet.[6]

Kuhblank hat eine aktive Freiwillige Feuerwehr mit eigenem Feuerwehrhaus, die auch ein Oster- und ein Herbstfeuer im Dorf veranstaltet. Auch bei Einsätzen sind bis zu zehn Kameraden zur Stelle.

Blick von der Einfahrt auf den Rundling.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Historisches Ortslexikon für Brandenburg – Teil 1 – Prignitz – A–M. Bearbeitet von Lieselott Enders. In: Klaus Neitmann (Hrsg.): Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (Staatsarchiv Potsdam) – Band 3. Begründet von Friedrich Beck. Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2012, ISBN 978-3-88372-032-6, S. 449 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Breese. Abgerufen am 21. November 2012.
  2. Märkische Oderzeitung, 7./8. Okt. 2006, S. 11
  3. Amtsblatt für das Amt Bad Wilsnack/Weisen 12. Jg., Nr. 10 vom 17.10.2007
  4. Gemeinde Breese
  5. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  6. Gebietsänderungen bei den Gemeinden Deutschlands, 2003. Statistisches Bundesamt, abgerufen am 03.10.2016.

Koordinaten: 53° 0′ N, 11° 50′ O