Bad Wilsnack

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Wappen Deutschlandkarte
Bad Wilsnack
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Wilsnack hervorgehoben

Koordinaten: 52° 57′ N, 11° 57′ O

Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Prignitz
Amt: Bad Wilsnack/Weisen
Höhe: 27 m ü. NHN
Fläche: 79,62 km2
Einwohner: 2536 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19336
Vorwahl: 038791
Kfz-Kennzeichen: PR
Gemeindeschlüssel: 12 0 70 008
Stadtgliederung: 8 Stadtteile
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 1
19336 Bad Wilsnack
Website: www.bad-wilsnack.de
Bürgermeister: Hans-Dieter Spielmann
Lage der Stadt Bad Wilsnack im Landkreis Prignitz
LenzerwischeLenzen (Elbe)LanzCumlosenGroß Pankow (Prignitz)PritzwalkGumtowPlattenburgLegde/QuitzöbelRühstädtBad WilsnackBreeseWeisenWittenbergePerlebergKarstädtGülitz-ReetzPirowBergePutlitzKümmernitztalGerdshagenHalenbeck-RohlsdorfMeyenburgMarienfließTriglitzLandkreis Ostprignitz-RuppinPutlitzMecklenburg-VorpommernSachsen-AnhaltSachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild

Bad Wilsnack (bis 1929 Wilsnack) ist eine Kurstadt und ein historischer Wallfahrtsort im Landkreis Prignitz im Nordwesten Brandenburgs.

Die Landstadt ist Sitz des Amtes Bad Wilsnack/Weisen. Wahrzeichen der Stadt ist die Wunderblutkirche St. Nikolai, eine mittelalterliche Wallfahrtskirche von einst europäischem Rang.

In Bad Wilsnack endet der Wunderblutpilgerweg.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Wilsnack befindet sich am Südwestrand der Prignitz, nur wenig nördlich der Mündung der Havel in die Elbe, ungefähr auf der Hälfte der Bahnstrecke Berlin-Hamburg. Die Stadt liegt an der Karthane, einem kleinen Fluss, der im Herzen der Prignitz entspringt und bei Wittenberge in die Elbe fließt. Das Gebiet um Bad Wilsnack ist Teil des brandenburgischen Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe – Brandenburg. Nur wenige Kilometer südlich der Stadt liegt das „Storchendorf“ Rühstädt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Wilsnack grenzt an folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend): Perleberg, Plattenburg, Legde/Quitzöbel, Rühstädt, Beuster, Wittenberge, Breese.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Bad Wilsnack gliedert sich wie folgt:

Des Weiteren gehören die Wohnplätze Arnoldsruh, Kampehl und Lanken zur Stadt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wunderblutkirche St. Nikolai

Im Jahr 1384 wurde Wilsnack, dessen frühe Geschichte durch seine Lage im wendisch-sächsischen Grenzgebiet bestimmt wurde, zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Anlass war die Zerstörung der Kirche, als der Ritter Heinrich von Bülow am 15. August 1383 Ort und Kirche niederbrennen ließ. In der Ruine sollen auf dem Altar drei Hostien mit roten Flecken gefunden worden sein, die man für Blut hielt - Blutwunderhostien. Am 20. Februar 1384 stellte Papst Urban VI. Wilsnack einen Ablassbrief zum Wiederaufbau der Wallfahrtskirche aus. Wilsnack wurde dadurch ein Wallfahrtsort für die Region und für Gläubige aus vielen Ländern, von den britischen Inseln ebenso wie aus dem Baltikum, aus Ungarn oder Skandinavien. Wilsnack galt als Santiago Nordeuropas und somit als einer der wichtigsten Wallfahrtsorte in Europa.[4]

Mit den Geldern der Wallfahrer bauten die Bischöfe von Havelberg die Kirche ab 1384 als Wunderblutkirche St. Nikolai wieder auf; später dienten sie dem Bistum als Einkunftsquelle. Wilsnack war vor allem bei böhmischen Pilgern als Wallfahrtsziel beliebt, weshalb sich Jan Hus 1403 vehement gegen die Verehrung des Wunderblutes aussprach. Als die Magdeburger Synode 1443 die Wallfahrten beenden wollte, setzte sich der Havelberger Bischof gemeinsam mit Kurfürst Friedrich II. von Brandenburg und mit Unterstützung des Papstes gegen das angestrebte Verbot durch. Die Wallfahrten endeten mit der Verbrennung der vermeintlichen Bluthostien durch den ersten evangelischen Geistlichen im Jahre 1552, wofür er zunächst inhaftiert und später des Landes verwiesen wurde. Der Wunderblutschrein aus der Mitte des 15. Jahrhunderts ist jedoch noch vorhanden. Infolge der Hostienzerstörung ebbten die Pilgerströme im Laufe des 16. Jahrhunderts allmählich ab und bewirkten einen wirtschaftlichen Niedergang der Stadt.

Die Herrschaft Wilsnack kam 1560 an die Familie von Saldern, die kurz zuvor bereits den Sitz der Bischöfe, die Plattenburg, als Pfandbesitz erhalten hatte. Im Prälatenhaus zu Wilsnack nahmen sie ihren Sitz. Das Herrenhaus wurde 1780 zu einem Schloss erweitert. Ende des 19. Jahrhunderts war Hugo von Saldern (1821–1896) Besitzer von Gut Wilsnack, sein Nachfolger[5] wurde ein jüngerer Vetter, Achim von Saldern. Er war der letzte Eigentümer des Gutes, welches als unteilbares Fideikommiss geführt wurde.[6] Zum Rittergut Wilsnack gehörte zeitgleich das Rittergut Oevelgründe, beide zusammen 1420 ha Land.[7] 1945 wurde die Familie enteignet. Das Herrenhaus brannte 1976 ab.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Wilsnack von kaiserlichen, sächsischen, dänischen und schwedischen Truppen geplündert. Stadtbrände verursachten mehrfach Schäden, etwa in den Jahren 1690, 1703, 1826 und 1828. Am 2. September 1826 verloren 85 Familien ihre Unterkunft, als ein Feuer 24 Wohnhäuser zerstörte.

Schwere Schäden entstanden auch durch Überschwemmungen, so 1709 durch einen Bruch des Elbdeichs. Am 6./7. März 1830 wurden die heutigen Ortsteile Groß Lüben und Klein Lüben nach mehreren Dammbrüchen völlig überschwemmt. Die Dammbrüche entstanden durch Eisgang und Eisstau auf der Elbe; die Schäden waren beträchtlich.[8]

1846 wurde die Eisenbahnlinie Hamburg–Berlin (Strecke nördlich der Elbe) fertiggestellt, welche auch einen Haltepunkt in Wilsnack besaß. Von nun an war die beschauliche Stadt für erholungssuchende Großstädter gut erreichbar, und es begann ein bescheidener wirtschaftlicher Aufschwung. 1899 sandte der Stadtförster Gustav Zimmermann (1841–1914) Moorproben in einer Heringsdose nach Berlin, um diese auf ihre Heilwirkung untersuchen zu lassen. Dabei wurde ein recht hoher Gehalt an Eisenoxiden (über 28 Prozent) und Huminsäuren festgestellt. Wilsnack entwickelte sich daraufhin zum Kurort. Am 1. Mai 1907 konnte die Moorbadeanstalt als städtische Kureinrichtung eingeweiht werden, in der vor allem rheumatische Leiden sowie Unterleibserkrankungen, chronische Gallenblasen-, Blinddarm-, Venen- und Krampfaderentzündungen behandelt wurden. 1928 wurde eine Moorbahn in Betrieb genommen. Im September 1929 erhielt die Stadt nach der Eröffnung eines Genesungsheims für Sozialversicherte („Goethehaus“, jetzt Seniorenresidenz „Haus Goethe“) vom preußischen Staatsministerium offiziell den Titel „Bad“. Dies hatte einen kontinuierlichen Anstieg der Gästezahlen zur Folge, was zum weiteren Aufschwung des Ortes beitrug. 1940 kam der Badebetrieb infolge des Zweiten Weltkriegs jedoch zum Erliegen.

Das hartnäckige Bemühen der Wilsnacker Bürger um Wiedereröffnung des Kurbades nach Kriegsende führte 1946 zur Wiedererteilung der entsprechenden Genehmigung durch die Sowjetische Militäradministration. In der Folgezeit entwickelte sich Bad Wilsnack mit rund 3000 Besuchern pro Jahr zu einem der größten Moorbäder der DDR. Der Zustand der Kureinrichtungen war jedoch zuletzt so schlecht, dass nach der Wende die Verwaltung des Landes Brandenburg an eine Abwicklung des Bades dachte. Diese wurde durch das private Engagement eines Arztehepaars verhindert, welches im Dezember 1990 die Kurklinik Bad Wilsnack GmbH gründete. 1993 konnte bereits die neue Elbtalklinik eingeweiht werden. 1997 wurde schließlich das tief unter der Stadt befindliche Solevorkommen angebohrt, um dieses ebenfalls für den Kurbetrieb zu nutzen. Seit 2003 ist Bad Wilsnack als Thermalsole- und Moorbad staatlich anerkannt.

Zur Erinnerung an Stadtförster Zimmermann, dem die Entdeckung der Moorvorkommen zu verdanken ist, enthüllte die Stadtverwaltung im Jahr 2006 einen Gedenkstein vor der Kurhalle.

Zur Zeit der Wende 1989/1990 versammelten sich ab Oktober 1989 jeweils montags etwa tausend Menschen in der Wunderblutkirche zum Friedensgebet. Der folgende Kerzenumzug folgte dem Vorbild der Montagsdemonstrationen in größeren Städten der DDR. Der erste Nachwendebürgermeister Bad Wilsnacks, Dietrich Gappa, wurde im Mai 1990 in der ehemaligen Wallfahrtskirche gewählt. Im selben Jahr wurde wieder Religionsunterricht in der Schule erteilt.[9]

Verwaltungszugehörigkeit

Eingemeindungen

Groß Lüben und Klein Lüben gehören seit dem 1. Februar 1974 zu Bad Wilsnack.[10] Grube wurde am 31. Dezember 2001 eingemeindet.[11]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 2252
1890 2257
1910 2076
1925 2277
1933 2293
1939 2300
Jahr Einwohner
1946 3661
1950 3213
1964 2696
1971 2610
1981 3136
1985 3053
Jahr Einwohner
1990 2838
1995 2616
2000 2833
2005 2837
2010 2635
2015 2558
Jahr Einwohner
2016 2577
2017 2576
2018 2532
2019 2533
2020 2553

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)[12][13][14], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtverordnetenversammlung von Bad Wilsnack besteht aus 16 Stadtverordneten und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgendem Ergebnis:[15]

Partei / Wählergruppe Stimmenanteil Sitze
FDP 26,8 % 4
CDU 25,7 % 4
Unabhängige Wählergemeinschaft 22,7 % 4
SPD 16,6 % 3
Bündnis 90/Die Grünen 08,2 % 1

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990–2014: Dietrich Gappa (CDU)[16]
  • seit 2014: Hans-Dieter Spielmann[17]

Spielmann wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 ohne Gegenkandidat mit 75,2 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren[18] gewählt.[19]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Bad Wilsnack.png

Das Wappen wurde am 8. Januar 1992 genehmigt.

Blasonierung: „In Blau auf grünem Boden eine silberne Kirche mit rot-geschindeltem Dach und Dachreiter, schwarzer Tür, schwarzen Fenstern und einem Rundturm beiderseits des Portals; die Türme haben schwarz-beknaufte rote Spitzdächer.“[20]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtbild[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wunderblutkirche St. Nikolai, das Wahrzeichen der Stadt

Das Stadtbild Bad Wilsnacks ist geprägt von der Wunderblutkirche an der Großen Straße. An dieser Straße befinden sich auch das Alte Rathaus, ein Fachwerkbau aus dem 18. Jahrhundert, sowie das Neue Rathaus von 1865, inzwischen Sitz des Amtes Bad Wilsnack/Weisen. Die Große Straße ist wegen einer Vielzahl von meist zweistöckigen Fachwerkhäusern sehenswert, die zum Teil aus dem späten 17. Jahrhundert stammen und unter Denkmalschutz stehen.

Wohnhaus Große Straße 27

Das Haus Große Straße 27 aus dem Jahr 1692 hat trotz der schmalen Front zwei Eingänge. Unter Denkmalschutz steht auch die ehemalige Apotheke, Große Straße 25. Die Gebäude, zum Teil reine Wohnhäuser, zum Teil mit Ladengeschäften im Erdgeschoss, wurden nach der Wende saniert.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Bad Wilsnack stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen 30 Baudenkmale der Stadt (Stand 2015).

Geschichtsdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thermalbad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Therme
Kurmittelhaus
  • Thermalbad mit vier Thermal-Heilwasserbecken mit unterschiedlicher Sole-Konzentration
  • Außenbecken mit Wildbachstrudler
  • Edelstein-Meditationsgrotte
  • acht Themensaunen und zwei Dampfbäder, Eisnebelgrotte
  • Osmanischer Hamam und Sauna-Bistro
  • Salzwasserwand und -sauna
  • Innen- und Außensalzsee mit 24%iger Sole

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahnschule, Sitz der Firma Cleo Schreibgeräte (2014)
Bahnhof Bad Wilsnack von Süden

Neben Handwerksbetrieben sind die KMG Kliniken AG mit Elbtalklinik, eine Fachklinik für Orthopädie und Rheumatologie, das Kurmittelhaus, die Seniorenresidenz und das Hotel ambiente, die Kristall Kur- und Gradiertherme sowie Cleo Schreibgeräte GmbH größere Arbeitgeber Bad Wilsnacks. Die Cleo Schreibgeräte GmbH hat ihren Sitz in der ehemaligen Jahnschule, die 1911 gebaut wurde.

Seit 1995 errichtete die damalige Norddeutsche Metall-Berufsgenossenschaft (heute: Berufsgenossenschaft Holz und Metall) eine Bildungsstätte in Bad Wilsnack. Hier werden etwa 100 bis 120 Teilnehmer pro Woche über den Arbeitsschutz informiert.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Wilsnack liegt an der Landesstraße L 10 zwischen Perleberg und Havelberg sowie an der L 11 nach Wittenberge. Nahe dem Ortsteil Grube führt die B 5 vorbei. Die nächsten Elbübergänge befinden sich in Wittenberge (Brücke) und Werben (Fähre).

Der Bahnhof Bad Wilsnack an der Strecke Hamburg–Berlin wird von der Regional-Express-Linie RE 2 Wismar–Berlin–Cottbus bedient. Das Gebäude wurde nach 2010 auf der Nordwestseite mit Fassadenmalerei zu den Themen Technik und Geschichte verschönert.[21]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hugo Spieler (1854–1922), Bildhauer, in Wilsnack aufgewachsen
  • Otto Bertl (1904–1978), Maler und Grafiker
  • Karl Saur (ca. 1901 – 1978), Bürgermeister von Bad Wilsnack

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

nach Autoren / Herausgebern alphabetisch geordnet

  • Annett Dittrich, Kerstin Geßner: Küchengarten, Lustqvartir und Goethepark. Der Wilsnacker Gutspark als historischer Bezugspunkt einer märkischen Kleinstadt – eine gartengeschichtliche Bestandsaufnahme. In: Die Gartenkunst 2022/1, S. 136–150.
  • Hartmut Kühne, Anne-Katrin Ziesak (Hg.): Wunder – Wallfahrt – Widersacher. Die Wilsnackfahrt. Verlag Friedrich Pustet 2005.
  • Bärbel Mann: Kurort Bad Wilsnack. Vom Wallfahrtsort zum Moorheilbad. In: Die Mark Brandenburg, Heft 89, 2013, S. 26–31.
  • Klaus Neitmann (Hrsg.): Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Bearbeitet von Lieselott Enders (= Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (Staatsarchiv Potsdam). Band 3). Teil 1: Prignitz – N–Z. Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2012, ISBN 978-3-88372-033-3, S. 959 ff.
  • Rainer Oefelein: Wanderführer „Brandenburg: Auf den Spuren des mittelalterlichen Pilgerwegs von Berlin nach Wilsnack“. Outdoor-Handbuch (2006), ISBN 3-89392-589-9
  • Jan Peters: 600 Jahre Wilsnack. Von den Anfängen bis 1700. Rat der Stadt, Bad Wilsnack 1984.
  • Jan Peters: Märkische Lebenswelten. Gesellschaftsgeschichte der Herrschaft Plattenburg-Wilsnack, Prignitz 1550–1800. Berliner Wissenschaftsverlag, Berlin 2007.
  • Jürgen W. Schmidt: Wilsnack zur Zeit der Weimarer Republik. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Prignitz. Band 8. Perleberg 2008,.S. 190–202.
  • Martin Zeiller: Wilsenack. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Electoratus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae (= Topographia Germaniae. Band 13). 1. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1652 (Volltext [Wikisource]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bad Wilsnack – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Bad Wilsnack – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach Landkreisen und Gemeinden am 31. Dezember 2021 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Wunderblutpilgerweg
  3. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg: Stadt Bad Wilsnack (abgerufen am 9. November 2015)
  4. Christiane Neuhausen: Kleiner Ort mit großer Kirche. Wilsnack war im ausgehenden Mittelalter einer der wichtigsten Wallfahrtsorte Europas. katholisch.de, 11. Oktober 2015; abgerufen am 11. April 2021.
  5. Hans Friedrich v. Ehrenkrook: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / A (Uradel) 1953. In: Unter Aufsicht des Ausschusses für adelsrechtliche Fragen/ in Gemeinschaft mit dem Deutschen Adelsarchiv (Hrsg.): GHdA Gesamtreihe von 1951 bis 2015. Band I, Nr. 5. C. A. Starke, Glücksburg/Ostsee 1953, S. 325–328 (d-nb.info [abgerufen am 20. August 2021]).
  6. Karl Jenrich: Album der Zöglinge der Klosterschule Roßleben von 1854 bis 1904. Nebst Nachträgen zum Album vom Jahre 1854. In: Klosterschule Rossleben (Hrsg.): Schulverzeichnis. hier Achim v. Saldern, Zögling-No.: 510. Selbstverlag der Klosterschule, Rossleben 1904, S. 125 (d-nb.info [abgerufen am 20. August 2021]).
  7. Paul Ellerholz, E. Kirstein, Traug. Müller, W. Gerland, Georg Volger: Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche, I., Das Königreich Preussen, I. Lieferung, Provinz Brandenburg, 1896. Hrsg.: Nach amtlichen und authentischen Quellen bearbeitet. 3. Auflage. R. Stricker Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1896, S. 240–241 (digi-hub.de [abgerufen am 20. August 2021]).
  8. Amts-Blatt der Königlichen Regierung zu Potsdam und der Stadt Berlin, Jahrgang 1830, 14. Stück vom 2. April 1830, S. 67 Online bei Google Books
  9. Ev. Kirche St. Nikolai Bad Wilsnack. In: Schnell-Kunstführer, Nr. 2125, Schnell & Steiner, Regensburg 1994, S. 37
  10. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern. Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  11. Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001. StBA.
  12. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Prignitz (PDF) S. 14–17
  13. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  14. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  15. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  16. Abschied nach 24 Jahren. In: Märkische Allgemeine, 28. März 2014
  17. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014
  18. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  19. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019
  20. Wappenangaben. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  21. Bahnhofsgebäude auf dieprignitz.de, abgerufen am 9. April 2022