Kurt Hediger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Kurt Hediger (* 6. November 1932 in Rothrist)[1] ist ein Schweizer Kunstmaler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurt Hediger wurde am 6. November 1932 in Rothrist geboren. Er ließ sich am Lehrerseminar Wettingen zunächst zum Primarlehrer ausbilden. Anschliessend besuchte er die Kunstgewerbeschule Zürich, die École des Beaux-Arts und die École Estienne in Paris sowie die Bühnenbildklasse der Akademie der bildenden Künste in Wien. Von entscheidender Bedeutung für seine malerische Weiterentwicklung war die Begegnung mit Ernst Gubler und dessen Bruder Max Gubler.

Seit 1958 stellt Kurt Hediger regelmässig aus, zunächst in der Schweiz, später auch in Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Peru und Bolivien. Außerdem bereiste er Spanien, Malta, Kreta, Jemen, Syrien, Türkei, Guatemala, Marokko, Tunesien, Kenia, Indien und Russland.

1977 und 1980 folgten Reisen nach Peru, wo ihn vor allem das helle Licht der Andenstadt Ayacucho faszinierte, und Bolivien. In beiden Ländern hielt er sich je drei Monate auf. Weitere ausgedehnte Reisen führten ihn nach Nordamerika und auf die Osterinseln.

Er war eng befreundet mit dem Schriftsteller Wolfgang Hildesheimer und dem Schauspieler Gert Westphal.

Seit 1965 lebt und arbeitet Kurt Hediger in Reinach AG und hat zwei Söhne, von denen der eine der Filmwissenschaftler Vinzenz Hediger ist, der andere der Musikverleger Michael Hediger.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1959: Rotapfel-Galerie, Zürich
  • 1964: Galerie Peithner-Lichtenfels, Wien
  • 1970: Galerie Schaller, Stuttgart, Kornhaus, Baden, Rotapfel-Galerie, Zürich, Vorwort: Gert Westphal
  • 1974: Bottega di Cimabue, Florenz, Vorwort: Wolfgang Hildesheimer
  • 1980: Museo de Arte, La Paz (Bolivien), Museo de Arte, Lima (Peru), Universität Oruro (Bolivien)
  • 1987–1988: Galerie beim Kornhaus, Bremgarten AG
  • 1991: Galerie Frankengasse, Zürich
  • 1997: Vereinigung Museum Schneggli, Reinach AG
  • 1995: Kunstsalon Wolfsberg, Zürich
  • 2003: Müllerhaus, Lenzburg
  • 2014: Galerie Schlössli, Gontenschwil[2]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ayacucho. Skizzen und Notizen von Kurt Hediger. Çoban Verlag, Lenzburg 1982.
  • Kurt Hediger. Mit einem Beitrag von Gert Westphal, Baden Verlag, Baden 1991, ISBN 3-85545-050-1.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hediger, Kurt. In: Sikart
  2. Aargauer Zeitung: Kunstmaler Kurt Hediger bringt Bäche und Flüsse und Schlossli

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]