Lüder Mencke

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Lüder Mencke

Lüder Mencke (* 14. Dezember 1658 in Oldenburg; † 26. Juni 1726 in Leipzig) war ein deutscher Gelehrter und Jurist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mencke besuchte die Schule in Nordhausen und Merseburg und studierte dann an den Universitäten Leipzig und Jena. 1680 wurde er Magister, 1682 wurde ihm der Doktor der Rechtswissenschaft verliehen. 1702 erhielt Mencke die Professur für sächsisches und allgemeines Partikularrecht an der juristischen Fakultät der Universität Leipzig. Sein Vetter Otto Mencke war in dieser Zeit ebenfalls Professor in Leipzig, sein Sohn Gottfried Ludwig Mencke wurde 1712 gleichfalls Professor an der Juristischen Fakultät.

Neben seiner Tätigkeit an der Universität war Lüder Mencke auch Mitglied des Oberhofgerichtes des Kurfürstentums Sachsen. Ab 1720 war er zudem Richter in seinem Wohnort Gohlis, damals ein Vorort von Leipzig.

Nach Lüder Mencke sind heute die Menckestraße und die Lüderstraße in Leipzig-Gohlis benannt.

Am 27. Juni 1681 heiratete er in erster Ehe in Leipzig Dorothea Elisabeth († 5. August 1683 in Leipzig), die Tochter des Oberhofgerichtsprotonotars Johann Gottfried Trübe. Diese starb aber bei der Geburt ihres ersten Kindes Gottfried Ludwig Mencke. Seine zweite Ehe ging er am 30. Mai 1686 in Leipzig mit Rosine Elisabeth Horn († 14. November 1707 in Leipzig), der Witwe des Lizentiaten theol. und Freitagspredigers Daniel Griebner ein. Aus jener Ehe sind die Kinder Heinrich Otto (* 1690), Johanna Catharina (1691–1696), Magaretha Christina (* 1696 verh. 1722 mit D. Friedrich Alexander Künhold) bekannt. Seine dritte Ehe ging er am 25. Juli 1713 mit Christiane Sophia, verwitwete Schubart, der Tochter des Dr. med. Gottfried Adolf Suja ein. Diese Ehe blieb kinderlos.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lüder Mencke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien