LOL (Laughing Out Loud)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die französische Filmkomödie. Weitere Bedeutungen sind unter Lol aufgeführt. Für den gleichnamigen US-Spielfilm siehe: LOL (2012).
Filmdaten
Originaltitel LOL (Laughing Out Loud)
Produktionsland Frankreich
Originalsprache Französisch
Erscheinungsjahr 2008
Länge 108 Minuten
Altersfreigabe FSK 12[1]
JMK 12[2]
Stab
Regie Lisa Azuelos
Drehbuch Lisa Azuelos,
Delgado Nans
Produktion Lisa Azuelos
Musik Jean-Philippe Verdin
Kamera Nathaniel Aron
Schnitt Stan Collet
Besetzung

LOL (Laughing Out Loud) ist eine französische Filmkomödie aus dem Jahr 2008. Regie führte Lisa Azuelos, die mit Delgado Nans zusammen auch das Drehbuch verfasste, das auf einer wahren Geschichte beruht.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Ferien beginnt für die 16-jährige Lola, die von ihren Freunden Lol genannt wird, wieder die anstrengende Zeit auf der strengen Pariser Schule. Zunächst überwiegt die Freude über das Wiedersehen mit ihrer Clique. Doch diese ist jäh verflogen, als ihr Freund ihr gesteht, dass er in den Ferien mit einem anderen Mädchen geschlafen hat.

Der Film erzählt die mitunter lustigen, manchmal traurigen Geschichten der verschiedenen Teenager, die im Umfeld von Schule, Eltern, Freunden und Freundinnen, aber auch unter dem Einfluss von Musik, Partys, Drogen und nicht zuletzt erwachenden sexuellen Bedürfnissen ihren Weg zu finden versuchen.

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 18 Lieder des Soundtracks wurden mit der Originalband aus dem Film aufgenommen.

  1. Jean-Philippe Verdin – Little Sister
  2. The Rolling StonesYou can't always get what you want
  3. SupergrassAlright
  4. Jérémy Kapone, Lise Lametrie – J'suis au Maximum
  5. Jean-Philippe Verdin – Dreamers
  6. Richard Sanderson - Reality (im Supermarkt)
  7. Kate Stables – Here to stay
  8. Bright EyesFirst day of my life
  9. Jean-Philippe Verdin – On the Road to Splifftown
  10. Christa ThéretL’euthanasie
  11. Jean-Philippe Verdin – Lola
  12. Jade Rose Parker – Last night...
  13. Junesex – Are U gonna dance?
  14. Félix Moati, Patty Hannock – Tamaget Au Baconnet
  15. Kaponz & Spinoza – Exil
  16. Maïdi Roth, Declan de BarraNot To Love You
  17. Jean-Philippe Verdin – Everybody’s Got To Learn Sometime
  18. Jean-Philippe Verdin – Little Sister (Akustikversion)

Laut Internet Movie Database (IMDb) gehört auch der Song Somewhere Only We Know von Keane zur Filmmusik.[3][4]

Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde 2008 zunächst auf Filmfestivals in Monte Carlo und Rom gezeigt und kam dann im Februar 2009 in die französischen Kinos. In den deutschen Kinos lief er im August desselben Jahres an.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für ihre Darstellung der Lola in L.O.L. war Christa Theret 2010 für den französischen Filmpreis César nominiert. Hauptdarstellerin Sophie Marceau und Regisseurin Lisa Azuelos erhielten 2008 auf dem Monte-Carlo Comedy Film Festival Jury-Preise.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Spontan und frisch wirkt der Film nicht zuletzt deshalb, weil er auch die Erwachsenenrollen mit unverbrauchten Gesichtern besetzt hat. Ahnungslosigkeit und Doppelmoral der Erwachsenen ist zwar eine bevorzugte Quelle der Komik. Aber eigentlich möchte der Film nicht über, sondern mit jeder Figur lachen.“

Berliner Morgenpost[5]

„Heitere Sommerkomödie, die präzise den Nöten Jugendlicher nachspürt und trotz moderner Kommunikationsmittel die Generationskonflikte als zeitlos darstellt. Das Mitwirken von Sophie Marceau schlägt dabei eine reizvolle Brücke zu filmischen Vorbildern.“

Lexikon des internationalen Films[6]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In der Supermarkt-Szene läuft der Song Reality von Richard Sanderson, der auch der Titelsong des Films La Boum ist. Dort spielte Sophie Marceau als Hauptdarstellerin eine ähnliche Rolle.
  • In einem Gespräch zwischen Anne und ihrer Mutter fragt Letztere: "Gefällt er dir, dein James Bond?" Dies ist eine Anspielung auf James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug, in dem Sophie Marceau 1999 als Bond-Girl 'Elektra King' auftrat.
  • 2012 erschien ein amerikanisches Remake unter demselben Titel. Regie führte ebenfalls Lisa Azuelos, die Hauptrollen spielten dabei Miley Cyrus und Demi Moore.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für LOL. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, August 2009 (PDF; Prüf­nummer: 119 165 K).
  2. Alterskennzeichnung für LOL. Jugendmedien­kommission.
  3. http://www.imdb.com/title/tt1194616/soundtrack
  4. http://www.cd-lexikon.de/album_soundtrack-lol-laughing-out-loud.htm
  5. Berliner Morgenpost auf moviepilot.de
  6. LOL. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.