Laura Cuenca Serrano

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Laura Cuenca Serrano (* 12. September 1987 in Rheda-Wiedenbrück)[1] ist eine deutsch-spanische Schauspielerin und Sängerin.[2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laura Cuenca Serrano wuchs mit zwei Geschwistern in Bielefeld auf, besuchte Schulen in Irland und Neuseeland und absolvierte das Abitur am Ceciliengymnasium Bielefeld. Während ihrer Schulzeit war sie Teilnehmerin des Hochbegabten-Förderprogramms der Werner Gehring Stiftung.

Nach dem Abitur bereiste sie als Model und Autorin die Welt und wurde Covermodel für zahlreiche Firmen und Magazine.[3] 2009 begann sie ihr Studium der Germanistik mit Spezialisierung auf Filmwissenschaften an der LMU München. Nach dem Bachelor of Arts in Kalifornien und Deutschland absolvierte sie ihre Schauspielausbildung.

Von 2014 bis 2015 war sie Sängerin in der Singer-Songwriter Band „Ventura Boulevard“, die sich aus ihr und den Schauspielkollegen Andreas Thiele und Benedikt Blaskovic zusammensetzte. Von 2015 bis 2017 war sie Sängerin in der fünfköpfigen Jazz-Kombo „Jazzbox“. Seit 2018 musiziert sie als Bandleaderin mit der sechsköpfigen Band „Saltyskin“[4] und veröffentlichte am 29. Mai 2020 ihr Debüt-Album „Trip“.

Neben diversen Theater- und Filmrollen spielte sie 2015 ihre erste Kinohauptrolle in Philipp Pamers Im Nesseltal.[5] 2016 spielte sie an der Seite von Rebecca Forsythe eine Nebenrolle in dem preisgekrönten Kinofilm Replace[6] von Norbert Keil.

2016 erschuf sie mit Imke-Karlotta[7] ein kabarettistisches Alter-Ego mit Bühnenprogramm[8] und Youtube-Kanal.[9] In der Komödie Eine Sommernacht spielte sie 2016 unter der Regie von Leni Brem die Hauptrolle Helena und feierte damit am Münchner Hofspielhaus Erfolg.[10][11][12][13] Es folgten weitere Engagements. 2016 produzierte sie gemeinsam mit Ferdinand Schmidt-Modrow den Kurzfilm „Spielchen“, in dem sie zudem eine der beiden Hauptrollen spielte und im Rahmen der Berlinale nominiert wurde.[14][15][16]

2019 gewann ihre Band „Saltyskin“ einen Newcomer-Radio-Wettbewerb von Bayern 2.[17]

Laura Cuenca Serrano lebt in Berlin.[18]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2021: Inga Lindström, Die schönste Hochzeit der Welt, Regie: Matthias Kiefersauer
  • 2020: Marie fängt Feuer, Spiel des Lebens, Regie: Hans Hofer
  • 2019: Hammerfreundinnen, Regie: Christina Schiewe
  • 2019: Die Rosenheim-Cops, Regie: Jörg Schneider
  • 2018: 4 Blocks, Regie: Özgür Yildirim[19]
  • 2018: Bier Royal, Regie: Christine Balthasar
  • 2018: München Mord – Die ganze Stadt ein Depp, Regie: Sascha Bigler
  • 2017: Zelten, Regie: David Benke[19]
  • 2017: Impuls, Regie: Lisa Reich
  • 2017: Der neue Mensch, Regie: Markus Müller
  • 2017: Die Bergretter, Regie: Jorgo Papavassiliou
  • 2017: Boxershorts, Regie: Christian Knie
  • 2017: Gerbera, Regie: Julius Grimm[19]
  • 2016: Replace, Regie: Norbert Keil
  • 2016: Der Bergdoktor, Regie Axel Barth
  • 2016: Valentin(a), Regie: Simon Meßlinger
  • 2016: Das dritte Auge, Regie: Johannes Grieser
  • 2016: Spielchen, Regie: Julius Grimm
  • 2015: It’s a match, Regie: Christian Knie
  • 2015: Der Saum, Regie: Lukas Väth
  • 2015: Bab Baby, Regie: Bettina Braun
  • 2015: U(h)rsache, Regie: David Carreras Solé
  • 2015: Im Nesseltal, Regie: Philipp J. Pamer[5]
  • 2014: Letzte Chance, Regie: Alexandra Koch
  • 2014: Dann eben nicht, Regie: Sarah Heichele
  • 2014: Have a nice Die, Regie: Alexandra Koch
  • 2014: So schön wie der Tod, Regie: Philip Weil
  • 2013: Laura, Gemeinsame Einsamkeit, Regie: Kim M. Vogt
  • 2012: An Apple A Day, Regie: Monika Schuster

Theaterrollen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Drehleier München: Erna Timm in Der Messias, Regie: Ioan Toma
  • 2017: Stadttheater Landsberg: Katharina/Beatrice in Ein Liebesrausch – Shakespeares Italien, Regie: Ioan Toma
  • 2016–17: Altstadt-Theater Ingolstadt: Helena in Eine Sommernacht, Regie: Leni Brem
  • 2016–17: Hofspielhaus München: Helena in Eine Sommernacht, Regie: Leni Brem
  • 2016: Theater Tut Weh: Emma in Sinnspagat, Regie: Jan Struckmeier
  • 2016: Pathos Atelier München: Zeugin 2 in Die Ermittlung, Regie: Hannah Bader
  • 2015: Studiobühne München: Greta in Vulgär Heroismus, Regie: Jan Struckmeier[2]
  • 2015: Studiobühne München: Ophelia in Omelett, Regie: Jean-Marc Turmes
  • 2014: Studiobühne München: Rosetta in Leonce und Lena, Regie: Lena Carle
  • 2005: Kindertheater Bielefeld: Lila in Lila und das Mondnotenspiel, Regie: Claudia Gentejohann

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurzbiografie von Laura Cuenca Serrano in der Internet Movie Database (englisch)
  2. a b Laura Cuenca Serrano (Memento vom 14. März 2015 im Internet Archive), Agentur Unit One.
  3. Laura Cuenca Serrano: Portfolio. Icons Models, abgerufen am 11. Dezember 2020.
  4. saltyskinmusic.com
  5. a b Im Nesseltal bei crew united, abgerufen am 11. Dezember 2020.
  6. Replace. Internet Movie Database, abgerufen am 5. März 2021 (englisch).
  7. Ein Abend mit: Imke-Karlotta. In: SZ Junge Leute. 5. März 2016, abgerufen am 11. Dezember 2020.
  8. Jacqueline Lang: Newcomer auf der Bühne: Katzendame sucht Muskelkater. In: Süddeutsche Zeitung. 7. Februar 2016, abgerufen am 11. Dezember 2020.
  9. Imke-Karlotta: Imke-Karlotta’s Welt auf YouTube
  10. Axel Thos Krell: Eine amüsante Sommernacht … im „Hofspielhaus“. In: Momente-Akzente. 2016, abgerufen am 11. Dezember 2020.
  11. Malve Gradinger: Münchner Hofspielhaus: Platz ist in der kleinsten Hütte. In: Merkur. 18. Juli 2016, abgerufen am 11. Dezember 2020.
  12. Friedrich H. Hettler: Brillantes Spiel zu zweit: Premiere von „Eine Sommernacht“ im Münchner Hofspielhaus. In: Bayerische Staatszeitung. 22. Juli 2016, abgerufen am 11. Dezember 2020.
  13. Jennifer Gaschler: Theater: Nur Luft und Liebe. In: Süddeutsche Zeitung. 22. Juli 2016, abgerufen am 11. Dezember 2020.
  14. Laura Spilker: Den Kurzfilmpreis nur knapp verpasst. In: Westfalen-Blatt. 19. Februar 2016, abgerufen am 11. Dezember 2020.
  15. Johannes Hülstrung: Bielefelderin hat Erfolg mit Kurzfilm beim 99Fire-Films-Award auf der Berlinale. In: Neue Westfälische. 19. Februar 2016, abgerufen am 11. Dezember 2020.
  16. https://www.crew-united.com/de/Spielchen-Wettbewerbsbeitrag-99-Fire-Films-Award__213640.html
  17. Steckbrief des Jahres 2018: „Musik für Bayern“ präsentiert die Sieger. Bayerischer Rundfunk, 9. Januar 2019, abgerufen am 4. März 2019 (Pressemitteilung).
  18. Laura Cuenca Serrano bei crew united, abgerufen am 16. März 2021.
  19. a b c Vita. Laura Cuenca Serrano, abgerufen am 11. Dezember 2020.