Lerchenstärling

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Lerchenstärling
Lerchenstärling

Lerchenstärling

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Stärlinge (Icteridae)
Gattung: Lerchenstärlinge (Sturnella)
Art: Lerchenstärling
Wissenschaftlicher Name
Sturnella magna
Linnaeus, 1758

Der Lerchenstärling (Sturnella magna), auch Östlicher Lerchenstärling genannt, ist ein 21 bis 28 Zentimeter großer Vogelart aus der Familie der Stärlinge (Icteridae).

Aussehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vögel haben ein hellbraunes Rückengefieder, der Bauch und die Kehle und eine schmale Stelle über dem Auge ist gelb. Auf der Brust trägt ein schwarzes v-Förmiges Band. Der Schnabel und die Beine sowie das Gefieder um die Augenpartie und die Schwanz Unterseite sind weiß und mit kurzen länglichen, schwarzen Tupfen versehen. Auffällig ist ein schwarzer Rand unterhalb der Kehle.

Singender Lerchenstärling

Verbreitung und Lebensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Vogelart kommt vom Südosten Kanadas, den östlichen Küstenstaaten der Vereinigten Staaten entlang bis nach Florida, Texas, New Mexico, Mexiko sowie Mittel- und Südamerika bis nach Brasilien vor. Der Lerchenstärling bevorzugt das offene Gelände der Gras- und Prärielandschaften. Der Lerchenstärling ernährt sich und Insekten wie Heuschrecken, Ameisen und Käfern. Getreide- und Grassamen werden ebenfalls vertilgt sowie Aas. Bei der Insektenjagd sitzt er meist auf Anhöhen wie Ästen, Pfählen o.ä. und stürzt sich im Flug auf seine Beute oder er sucht nach Insekten am Boden. Die nördlichen Populationen ziehen vor dem Winteranbruch nach Süden, ansonsten sind die Vögel ganzjährig standorttreu. Der Gesang des Männchens besteht aus einer Reihe klarer, weicher Pfeiftöne.

Verbreitungskarte des Lerchenstärlings

Fortpflanzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im zeitigem Frühjahr sichert sich das Männchen ein eigens Revier, welche es gegen Artgenossen verteidigt. Bei der Balz richtet das Männchen seinen Schnabel in den Himmel und zeigt dem Weibchen seine gelbe Brust und Kehle und springt dabei in die Luft. Nachdem sich ein Paar gefunden hat baut das Weibchen ein napfförmiges Nest aus Gräsern, in das es 3-7 weiße mit braunen Punkten versehene Eier legt. Die Brutdauer beträgt bis zu zwei Wochen. Männchen und Weibchen wechseln sich bei der Brutfürsorge ab. Pro Jahr werden meist zwei Bruten getätigt.

Gefährdung und Schutzmaßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund ihrer weiten Verbreitung und das für diese Art keinerlei Gefährdungen bekannt sind stuft die IUCN diese Art als (Least Concern) ungefährdet ein.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Philip Whitfield (Hrsg.): Das große Weltreich der Tiere. Planet Media AG, Zug 1992, S. 382, 383, ISBN 3-8247-8614-1
  • Joseph Forshaw: Enzyklopädie der Tierwelt Vögel. ORBIS Verlag, Hamburg 2003, S. 28 deut. Übersetzung aus dem Englischen, ISBN 3-572-01378-X
  • Tiere: Die große Bild-Enzyklopädie mit über 2.000 Arten. Verlag: Dorling Kindersley, 2012, S. 367, ISBN 978-3-8310-2232-8
  • Die große Enzyklopädie der Vögel. S. 331, 333, (deut. Übersetzung aus dem Englischen), Orbis Verlag, 1996, ISBN 3-572-00810-7

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lerchenstärling (Sturnella magna) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien