Liste der Baudenkmäler in Breitenthal (Schwaben)

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der schwäbischen Gemeinde Breitenthal zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde.[Anm. 1] Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 18. Juni 2013 wieder und enthält 11 Baudenkmäler, einige davon nicht nachqualifiziert.

Wappen von Breitenthal
Blick auf Breitenthal

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breitenthal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Kirchplatz
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz Stattliche frühklassizistische Saalanlage, 1785 ff. nach Plänen von Joseph Dossenberger d. J.,Spitzhelm des Turms 1863; mit Ausstattung; mit Friedhofsummauerung, 17./18. Jahrhundert D-7-74-117-1 Katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz
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Waldhausen 1
(Standort)
Waldhauser- oder Glaserhof, ehem. Gutshof des Reichsstifts Roggenburg; Dreiflügelanlage, 1746 bis 1748, zweigeschossiger Nordflügel, Massivbau mit Satteldach, Kopfbau als Wohnhaus mit Lisenengliederung und Walmdach, Türmchen, 1856; zwei langgestreckte Stall- und Scheunenbauten, im Kern 1746 bis 1748; gleichzeitige Hofmauer mit rundem Eckturm. D-7-74-117-6 Waldhauser- oder Glaserhof, ehem. Gutshof des Reichsstifts Roggenburg;
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Nähe Kapellenweg
(Standort)
Kapelle St. Urban Einfacher Satteldachbau mit Polygonalschluss, urspr. 1767, 1955 an verändertem Standort neu errichtet; mit Ausstattung aus dem Vorgängerbau. D-7-74-117-2 Kapelle St. Urban
Neue Straße 1a
(Standort)
Pfarrhaus Zweigeschossiger Massivbau mit hohem Walmdach, 1770. D-7-74-117-4 Pfarrhaus
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Nattenhausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Oberdorfer Straße
(Standort)
Katholische Votivkapelle Kleiner Massivbau mit eingezogener Halbrundapsis in neubarocken Formen, um 1900 D-7-74-117-10 Katholische Votivkapelle
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Oberdorfer Straße 12
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Wohnstallbau mit Satteldach, im Kern 18. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert verändert. D-7-74-117-12 BW
Schloßberg
(Standort)
Kriegergedächtniskapelle Kleiner offener Rechteckbau mit polygonalem Schluss, nach 1918 als Kriegergedächtniskapelle errichtet; auf dem Burgstall. D-7-74-117-11 Kriegergedächtniskapelle
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Unterdorfer Straße 15
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Laurentius Frühbarocker Saalbau mit eingezogenem Chor mit Dreiseitschluss, Architekturgliederung mit Pilastern, 1674, Turm Ende 15. Jahrhundert; mit Ausstattung D-7-74-117-9 Katholische Pfarrkirche St. Laurentius
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Oberried[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Tafertshofer Straße 8
(Standort)
Kapelle Sankt Franziskus Rechteckbau mit eingezogen halbrunder Apsis und hohem Dachreiter, im Kern 1769, 1866 neugotisch überformt; mit Ausstattung D-7-74-117-14 Kapelle Sankt Franziskus
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Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die noch existieren und früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Breitenthal
beim Forstamt, Einmünd. Vordere Dorfstr. in die Neue Straße
(Standort)
Steinkreuz Steinkreuz, bez.1608.

nicht nachqualifiziert

D-7-74-117-8 Steinkreuz

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernt von Hagen, Angelika Wegener-Hüssen: Landkreis Günzburg (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band VII.91/1). Karl M. Lipp Verlag, München 2004, ISBN 3-87490-589-6, S. 38–48.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Breitenthal (Schwaben) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien