Liste der Baudenkmäler in Fladungen

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Wappen von Fladungen

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der unterfränkischen Stadt Fladungen zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde.[Anm. 1] Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 8. Januar 2014 wieder und enthält 116 Baudenkmäler.

Fladungen von Osten

Ensembles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altstadt Fladungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 787 urkundlich erstmals erwähnte Fladungen erhielt 1335 Stadtrechte, woraufhin der Ort in etwa quadratischem Umriss befestigt wurde. In dem Ackerbürger- und Handwerkerstädtchen herrscht die landwirtschaftliche Komponente vor, weswegen dem Ortsgrundriss gewisse städtische Züge fehlen. Anstelle eines eigenen Marktplatzes nimmt die Mitte ein ausgedehnter, rautenförmiger Häuserblock ein. Die zwei um ihn herum geführten Straßen verbinden das obere mit dem unteren Stadttor. Die Nebengassen haben den Charakter dörflicher Verbindungswege. Ein Stadtbach durchzieht den Ort von Westen nach Osten, der ursprünglich die Mühlen der Handwerker betrieb. Während das innerörtliche Gefüge Ende des 16. Jahrhunderts geschaffen wurde, ist der bauliche Bestand aufgrund des Stadtbrandes 1635 von Fachwerkhäusern des 17./18. Jahrhundert geprägt. Auf schmalen, tiefen Grundstücken sind kleine Ackerbürgerhöfe nebeneinander gereiht, deren Wohnhäuser teils trauf-, teils giebelseitig gestellt sind. Die Satteldachhäuser, durchweg in Fachwerkbauweise und oft verputzt, zeichnen sich durch klar gegliederte, rhythmisierte Fassaden aus, die teilweise besondere Schmuckformen an ihren Eckständern, die sogenannten Schreckköpfe, aufweisen. Im Gegensatz zur Kleinteiligkeit der Stadtstruktur stehen die am südöstlichen Ortsrand einen monumentalen Bezirk bildenden Bauten des ehemaligen Würzburger Amtshauses und der Pfarrkirche. Das ehemalige Würzburger Amtshaus, entstanden unter Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn, besteht aus zwei rechtwinklig zusammenstoßenden Flügeln, die einen Platzraum umgrenzen. Unmittelbar dahinter, im eigenen Kirchhofbezirk, befindet sich die Stadtpfarrkirche. Umgrenzung: Stadtmauer. Aktennummer E-6-73-123-1.

Stadtbefestigung Fladungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtbefestigung wurde um 1335 begonnen. Die Mauer ist vollständig, von den ihr einst aufgesetzten 16 Reitertürmchen sind drei erhalten. Die vier Wehrtürme sind:

  • im Nordwesten Vexierturm, ein Rundturm, mit Welscher Haube von 1601
  • an der Westseite bei der Mühle Thürnersturm, auf quadratischem Grundriss
  • an der Südseite Jakobturm, quadratischer Grundriss
  • an der Südseite bei der Stadtpfarrkirche Pulverturm, quadratischer Grundriss, 1595 erhöht

Aktennummer: D-6-73-123-1. Bilder.

Stadtmauerverlauf vom Maulaffenturm bis zum Durchbruch bei der Unteren Pforte.

Stadtmauerverlauf vom Maulaffenturm vom Durchbruch bei der Unteren Pforte zur Bahnhofstraße.

Stadtmauerverlauf vom St. Kilian bis zur Ludwigstraße.

Von den beiden Toranlagen besteht nur noch der sogenannte Maulaffenturm am ehemaligen nördlichen bzw. Obertor.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Obere Torgasse
(Standort)
Obertorturm oder Maulaffenturm Stadttorturm auf quadratischem Grundriss mit seitlichem Treppenturm, um 1335 und bezeichnet „1560“ D-6-73-123-128 Obertorturm oder Maulaffenturm
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Ortsbefestigung Heufurt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsbefestigung Heufurt ist wohl nachmittelalterlichen Ursprungs. Reste des Westzugs befinden sich entlang der Frankenstraße bei Nr. 2–12 (gerade) mit Einfahrt bei Jakobusstraße. Die Reste des Südzugs sind bei Frankenstraße 2 und Nikolausstraße 10 erhalten. Ein Rest des Nordzugs ist bei Frankenstraße 12 vorhanden. Aktennummer:D-6-73-123-61.

Ortsbefestigung Oberfladungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsbefestigung Oberfladungens stammt wohl aus dem 16. Jahrhundert. Fragmente des Mauerzugs sind rings um den Ort erhalten, in Fortsetzung der Kirchhofmauer nach Norden und hinter Webergasse 2, 4, 6 verlaufend bis nördlich Eisenacher Straße 1. Aktennummer: D-6-73-123-83.

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fladungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Badergasse 1
(Standort)
Fachwerkhaus Traufständig auf Steinsockel, zweigeschossig, mit verbrettertem Giebel, 17./18. Jahrhundert D-6-73-123-2 Fachwerkhaus
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Badergasse 1
(Standort)
Fachwerknebengebäude Zugehörig D-6-73-123-2 Fachwerknebengebäude
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Badergasse 2
(Standort)
Apotheke Satteldachhaus mit Zierfachwerk, 17./18. Jahrhundert D-6-73-123-3 Apotheke
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Bahnhofstraße 9
(Standort)
Heiligenfigur Lebensgroßer Christus als guter Hirte, 18. Jahrhundert D-6-73-123-4 BW
Bahnhofstraße 16
(Standort)
Jugendstil-Villa Giebelständig, eingeschossig mit steilem gaubenbesetztem Mansarddach, 1911 D-6-73-123-5 BW
Bahnhofstraße 19; Am Bahnhof
(Standort)
Bahnhof Zweigeschossiges Hauptgebäude mit Halbwalmdach, Polygonalmauerwerk mit Ziegelgewänden, historistisch im Schweizerstil, 1899 D-6-73-123-106 Bahnhof
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Bahnhofstraße 19; Am Bahnhof
(Standort)
Güterschuppen historistisch im Schweizerstil, 1899 D-6-73-123-106 Güterschuppen
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Bahnhofstraße 19; Am Bahnhof
(Standort)
Bahnhof Eingeschossiges Nebengebäude, 1899 D-6-73-123-106 BW
Bahnhofstraße 25
(Standort)
Ehemaliger Lokschuppen- und Dienstwohnungsgebäude des Bahnhofs Langgestreckter eingeschossiger Bau in Polygonalmauerwerk und Ziegelgewänden, Flachsatteldach, 1899, zeitgleich und im gleichen Stil wie die übrigen Bahnhofsgebäude (siehe Bahnhofstraße 19) errichtet D-6-73-123-107 Ehemaliger Lokschuppen- und Dienstwohnungsgebäude des Bahnhofs
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Brüchser Straße; Ortsausgang nach Brüchs
(Standort)
Steinkreuz Bezeichnet „1900“, 1982 restauriert D-6-73-123-43 Steinkreuz
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Brunnengasse 5
(Standort)
Hausfigur 18. Jahrhundert D-6-73-123-6 BW
Carl-Josef-Sauer-Straße
(Standort)
Steinkreuz 1909 D-6-73-123-7 Steinkreuz
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Freilandmuseum
(Standort)
Äußere Mühle, sogenannte Reßmühle Fachwerkbau, teilweise verschindelt, mit Mansard-Halbwalmdach, 1803 D-6-73-123-40 Äußere Mühle, sogenannte Reßmühle
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Dr.-Höffling-Straße
(Standort)
Marktbrunnen Eisensäule 19. Jahrhundert, Steinbecken bezeichnet „1777“ D-6-73-123-32 BW
Dr.-Höffling-Straße 1
(Standort)
Ehemaliges Pfründnerspital Stattliches zweistöckiges Satteldachhaus mit Zierfachwerk, 1770–74, Wetterfahne bezeichnet „1747“, Haustür um 1870 D-6-73-123-8 Ehemaliges Pfründnerspital
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Dr.-Höffling-Straße 2
(Standort)
Gasthaus zum Löwen Satteldachhaus mit Fachwerkobergeschoss, 18. Jahrhundert D-6-73-123-9 Gasthaus zum Löwen
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Dr.-Höffling-Straße 4
(Standort)
Traufseithaus mit Toreinfahrt Verputztes Fachwerk, 18. Jahrhundert D-6-73-123-10 BW
Dr.-Höffling-Straße 6
(Standort)
Satteldachhaus Traufständig, zweigeschossig, verputztes Fachwerk, 17. Jahrhundert D-6-73-123-11 Satteldachhaus
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Dr.-Höffling-Straße 8
(Standort)
Eckhaus Zweigeschossig, unter dem Verputz Zierfachwerk, 17. Jahrhundert D-6-73-123-12 Eckhaus
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Dr.-Höffling-Straße 9
(Standort)
Satteldachhaus Zweigeschossig, mit freigelegtem Fachwerk, 17./18. Jahrhundert, Haustür erste Hälfte 19. Jahrhundert D-6-73-123-13 Satteldachhaus
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Dr.-Höffling-Straße 11
(Standort)
Satteldachhaus Zweigeschossig, verputztes Fachwerk, ein Eckständer freigelegt, 17./18. Jahrhundert D-6-73-123-14 Satteldachhaus
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Dr.-Höffling-Straße 14
(Standort)
Immaculata Gefasste Holzstatue und drei Seraphimköpfe, 18. Jahrhundert D-6-73-123-15 Immaculata
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Dr.-Höffling-Straße 17
(Standort)
Satteldachhaus Mit freigelegtem Fachwerkobergeschoss, bezeichnet „1713“ D-6-73-123-16 Satteldachhaus
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Dr.-Höffling-Straße 19
(Standort)
Satteldachhaus

Artikel=

Giebelständig, zweigeschossig mit freigelegtem Fachwerk, 17./18. Jahrhundert D-6-73-123-17 Satteldachhaus Artikel=
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Dr.-Höffling-Straße 21
(Standort)
Wohnhaus Eckbau mit im Obergeschoss freigelegtem Fachwerk, 18. Jahrhundert, Doppelhaus mit Ludwigstraße 26 D-6-73-123-18 Wohnhaus
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Dr.-Höffling-Straße 28, 30
(Standort)
Doppelhaus Traufständig mit freigelegtem Fachwerk, geschnitzte Eckständer, 18. Jahrhundert D-6-73-123-19 Doppelhaus
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Dr.-Höffling-Straße 34
(Standort)
Satteldachhaus Verputztes Fachwerk, 17./18. Jahrhundert D-6-73-123-20 Satteldachhaus
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Nähe Hausener Straße
(Standort)
Wegkapelle Bezeichnet „1774“, mit Kreuzweg-Relief des 19. Jahrhunderts, als Station I des Kreuzwegs zur Gangolfskapelle D-6-73-123-114 BW
Kapellenberg; vor der Gangolfskapelle
(Standort)
Bildstock Am Gehäuse vier Reliefs (Kreuzigungsgruppe, Mondsichelmadonna, St. Gangolf und ein heiliger Bischof), bezeichnet „1626“ D-6-73-123-49 BW
Kapellenberg; vor der Gangolfskapelle
(Standort)
Friedhofskreuz mit Assistenzfiguren 1774, gleichzeitig Station XII des Kreuzwegs zur Gangolfkapelle D-6-73-123-48 BW
Kapellenberg
(Standort)
Katholische Kapelle St. Gangolf Saalbau mit zweitem Geschoss als Glockenstube, halbrunde Apsis, 1597; mit Ausstattung D-6-73-123-46 Katholische Kapelle St. Gangolf
Kapellenberg
(Standort)
Mariengrotte Mit Altarnische und stehender steinerner Marienfigur, 20. Jahrhundert, vor der Gangolfkapelle D-6-73-123-125 BW
Kapellenberg; St.-Gangolf-Weg; Nähe St.-Gangolf-Weg
(Standort)
Kreuzweg zur Gangolfskapelle 1744, Reliefs teilweise im 19. Jahrhundert erneuert (zugehörig Hausener Straße, Wegkapelle als Station I und Kreuzigungsgruppe auf dem Kirchhof der Gangolfkapelle)

als Station XII

D-6-73-123-47 BW
Kirchberg; Oberfladunger Straße, auf dem Oberfladunger Berg
(Standort)
Steinkreuz Zweite Hälfte 19. Jahrhundert D-6-73-123-51 BW
Leubachspfad; Ortsausgang nach Oberfladungen
(Standort)
Steinkreuz 19. Jahrhundert D-6-73-123-44 BW
Ludwigstraße 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Kilian Chorturmkirche in teilweise noch gotisierenden Formen, auf mittelalterlicher Grundlage 1657–59 neu erbaut, dabei um das südliche Seitenschiff erweitert; mit Ausstattung D-6-73-123-21 Katholische Pfarrkirche St. Kilian
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Ludwigstraße 1
(Standort)
Kirchhofmauer 1643 wiederaufgerichtet, siehe Stadtbefestigung D-6-73-123-21 Kirchhofmauer
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Ludwigstraße 2
(Standort)
Satteldachhaus Zweigeschossiges Eckhaus, verputztes Fachwerk, 18. Jahrhundert D-6-73-123-22 Satteldachhaus
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Ludwigstraße 3; Nähe Bahnhofstraße
(Standort)
Friedhof 17./18. Jahrhundert, um 1900 nach Süden erweitert D-6-73-123-115 BW
Ludwigstraße 3; Nähe Bahnhofstraße
(Standort)
Friedhof Sandsteinkruzifix, um 1900 D-6-73-123-115 BW
Ludwigstraße 3; Nähe Bahnhofstraße
(Standort)
Friedhof Nördliche Friedhofmauer 17./18. Jahrhundert, südliche um 1900 D-6-73-123-115 Friedhof
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Ludwigstraße 3; Nähe Bahnhofstraße, in die Außenmauer zur Ludwigstraße hin eingemauert
(Standort)
Friedhof Rundbogiges dreiteiliges Relief mit Pietà, Kreuzigung und auferstandenem Christus, 16. Jahrhundert D-6-73-123-115 Friedhof
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Ludwigstraße 3; Nähe Bahnhofstraße, in die Außenmauer zur Ludwigstraße hin eingemauert
(Standort)
Friedhof Spätgotische Kielbogennische mit Überstabungen D-6-73-123-115 Friedhof
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Ludwigstraße 10
(Standort)
Traufseitiger Bau Mit massivem Erdgeschoss und Fachwerkobergeschoss, 18./19. Jahrhundert D-6-73-123-23 BW
Ludwigstraße 13
(Standort)
Ehemaliges Postamt Zweigeschossiger, zweiflügeliger Eckbau mit Satteldächern, großem Fachwerkzwerchhausgiebel sowie Dachreiter mit Uhrenturm, um 1925 D-6-73-123-129 Ehemaliges Postamt
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Ludwigstraße 25, 27
(Standort)
Doppelhaus Fachwerkobergeschoss, 18. Jahrhundert D-6-73-123-24 Doppelhaus
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Ludwigstraße 26
(Standort)
Traufständiger Fachwerkbau Erste Hälfte 19. Jahrhundert, mit bauzeitlicher Haustür; Doppelhaus mit Dr.-Höffling-Straße 21 (siehe dort) D-6-73-123-25 BW
Ludwigstraße 29
(Standort)
Verputztes Fachwerkhaus Mit neugotischem Dekor, 17. bis zweite Hälfte 19. Jahrhundert D-6-73-123-26 BW
Ludwigstraße 30; Ludwigstraße 32
(Standort)
Doppelhaus Unter dem Verputz Zierfachwerk, bezeichnet „1665“ D-6-73-123-27 BW
Ludwigstraße 30; Ludwigstraße 32
(Standort)
Immaculata 18. Jahrhundert D-6-73-123-27 BW
Ludwigstraße 33
(Standort)
Fachwerkwohnhaus Zweigeschossig mit massivem Erdgeschoss und mit Satteldach, giebelseitig mit reichem Rautenschmuck, 17./18. Jahrhundert D-6-73-123-28 Fachwerkwohnhaus
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Ludwigstraße 35, 37
(Standort)
Doppelhaus Zweigeschossig, unter dem Verputz Zierfachwerk, 17. Jahrhundert D-6-73-123-29 Doppelhaus
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Marktplatz 1, 2
(Standort)
Ehemaliges Zehnthaus, jetzt Rathaus und Rhön-Museum Dreigeschossiger massiver Zweiflügelbau mit Volutengiebel, 1601–26 D-6-73-123-30 Ehemaliges Zehnthaus, jetzt Rathaus und Rhön-Museum
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Marktplatz 3
(Standort)
Halbwalmdachhaus Fachwerkobergeschoss, um 1800, am Giebel Immaculata D-6-73-123-31 Halbwalmdachhaus
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Mühlgasse 4
(Standort)
Gemeindebackhaus Zweigeschossiges Satteldachhaus, freigelegtes Fachwerk, Ende 18. Jahrhundert D-6-73-123-33 BW
Nähe Bahnhofstraße, beim Bahnhof am Ortsausgang nach Heufurt
(Standort)
Steinkreuz 1877 D-6-73-123-45 BW
Nähe Hausener Straße
(Standort)
Kriegerdenkmal In Form eines Brunnens, Brunnenstock mit Putti, achteckiges Brunnenbecken, bezeichnet „1923“ D-6-73-123-126 Kriegerdenkmal
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Nähe Hausener Straße
(Standort)
Wegkapelle Bezeichnet „1774“, mit Kreuzweg-Relief des 19. Jahrhunderts D-6-73-123-114 BW
Nähe Kreisstraße NES 30; Straße nach Sands
(Standort)
Bildstock An Vor- und Rückseite des Gehäuses Reliefs der Kreuzigung und Beweinung, seitlich Stifter unter dem Kruzifix und Inschrift, bezeichnet „1622“ D-6-73-123-50 BW
Nähe Weihersweg; am Lerchenweg, bei Kreuzung Weihersweg
(Standort)
Bildstock Kreuzigungsrelief, wohl 17. Jahrhundert D-6-73-123-53 BW
Obere Brückengasse 1
(Standort)
Fachwerkwohnhaus Giebelständig, 18./19. Jahrhundert D-6-73-123-34 BW
Obere Pforte 7
(Standort)
Traufseithaus Verputzter zweigeschossiger Fachwerkbau, 17. Jahrhundert D-6-73-123-35 BW
Obere Pforte 9
(Standort)
Satteldachhaus Verputztes Fachwerk, 17./18. Jahrhundert D-6-73-123-36 BW
Obere Pforte 11
(Standort)
Satteldachhaus Mit Fachwerkobergeschoss, bezeichnet 1669 D-6-73-123-37 Satteldachhaus
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Obere Pforte 12
(Standort)
Traufseithaus Fachwerk, 17. Jahrhundert D-6-73-123-38 BW
Untere Pforte
(Standort)
Laufbrunnen Gusseiserner Brunnenstock mit Steintrog, zweite Hälfte 19. Jahrhundert D-6-73-123-39 BW
Wehrgang 1
(Standort)
Satteldachhaus Fachwerkobergeschoss freigelegt, 17./18. Jahrhundert D-6-73-123-41 Satteldachhaus
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Wehrgang 2
(Standort)
Obere Mühle Halbwalmdachhaus, Zierfachwerk, bezeichnet „1708“ D-6-73-123-42 Obere Mühle
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Weihersweg 20, an der Weihersmühle
(Standort)
Bildstock Mit Vesperbild, wohl 19. Jahrhundert D-6-73-123-52 BW

Brüchs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bergfeld; am Friedhof
(Standort)
Bildstock Vielleicht 19. Jahrhundert D-6-73-123-55 BW
Friedhofstraße 12; im Friedhof
(Standort)
Friedhofkreuz 1892 D-6-73-123-54 BW
In Brüchs; bei der Kirche am Ortsausgang nach Fladungen
(Standort)
Steinkreuz 1843 D-6-73-123-59 BW
In Brüchs; Lindenstraße 18
(Standort)
Bildstock Mit Relief eines heiligen Bischofs, wohl 18. Jahrhundert D-6-73-123-58 BW
Langenstreich; am nördlichen Ortsausgang
(Standort)
Steinkreuz Sockel mit Marienfigur, 1902, Kreuz mit Korpus um 1925 D-6-73-123-108 BW
Lindenstraße 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St Anton Tonnengewölbter Saal mit steilem Satteldach, markanter, seitlich des Haupteingangs eingestellter Eckturm mit nadelspitzauslaufendem Haubenhelm, Bruchstein, 1923 (Grundsteinlegung) bis 1926 (Weihe); mit Ausstattung D-6-73-123-56 Katholische Pfarrkirche St Anton
Lindenstraße 6
(Standort)
Ehemalige katholische Kirche St. Anton Schlichter Saalbau mit verschiefertem Zwiebelhaubendachreiter und eingezogenem Chor, bezeichnet 1729 D-6-73-123-57 BW

Heufurt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
B 285; Straße nach Nordheim
(Standort)
Kreuzschlepper 1720 D-6-73-123-72 Kreuzschlepper
Frankenstraße 5
(Standort)
Wohnhaus Giebelständig, zweistöckig mit Zierfachwerk und zwei figürlich geschnitzten Eckständern, 17. Jahrhundert D-6-73-123-62 BW
Hinterm Dorf; Bahnhofweg
(Standort)
Bildstock Im Gehäuse Reliefs (Arma Christi und Kreuzigungsgruppe), seitlich Heilige und Engel, bezeichnet „1687“ D-6-73-123-70 BW
In Heufurt
(Standort)
Bildstock Im Gehäuse Kreuzigungsgruppe, an der Säule mit korinthischem Kapitell Wappen des Fürstbischofs Julius Echter, 1616 D-6-73-123-64 BW
In Heufurt; Kirchsteig 7
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Jakobus Major Saalbau mit eingezogenem polygonalem Chor und Turm seitlich am Chor, Turm, Chor und Sakristei mittelalterlich, Treppentürmchen um 1600, Langhaus 1708–10 erneuert; mit Ausstattung D-6-73-123-65 Katholische Filialkirche St. Jakobus Major
In Heufurt; Kirchsteig 7
(Standort)
Kirchhofmauer D-6-73-123-65 BW
Jakobusstraße 1
(Standort)
Fachwerkhaus Zweistöckig, giebelständig mit Mann-Figuren, 17. Jahrhundert D-6-73-123-63 BW
Kirchsteig 7; im Friedhof
(Standort)
Friedhofkreuz Gleichzeitig Station XII des Kreuzwegs, 1860 D-6-73-123-66 BW
Obere Dorfgasse 2
(Standort)
Wappen des Fürstbischofs Julius Echter Bezeichnet „1614“ (Rathaus) D-6-73-123-67 BW
Unterhofstatt; Ortsausgang nach Nordheim
(Standort)
Bildstock Aufwendig gearbeitet, Gehäuse mit Reliefs (Heilige Familie und Marienkrönung) und seitlich mit Heiligen, weinlaubumrankte Säule mit Engelsköpfen im Kapitell, bezeichnet „1695“ D-6-73-123-71 Bildstock
Wegscheide; Ortsausgang nach Süden
(Standort)
Bildstock Am Gehäuse zwei Reliefs (Kreuzigungsgruppe und Arma Christi), 1760 D-6-73-123-69 Bildstock
Wendelinusweg; Ortsausgang nach Fladungen
(Standort)
Kreuzigungsgruppe 1903 D-6-73-123-68 Kreuzigungsgruppe
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Huflar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Huflar
(Standort)
Altes Schloss Zweigeschossiger Steinbau von 1597 bis 1599 D-6-73-123-73 BW
In Huflar
(Standort)
Altes Schloss Ringmauer mit Tor von 1801 D-6-73-123-73 BW
In Huflar
(Standort)
Gartenpavillon Polygonal mit kurzem Eingangsvorbau um 1800, vom ehemaligen Neuen Schloss D-6-73-123-73 BW

Leubach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bachäcker; südlich der Frankenheimer Straße bei den Teichen
(Standort)
Bildstock Relief in Rokokoformen mit Kreuzigungsgruppe, bezeichnet „1848“ D-6-73-123-80 BW
Frankenheimer Straße
(Standort)
Steinkruzifix Historistisch, 1909 D-6-73-123-78 BW
Frankenheimer Straße 7
(Standort)
Bildstock Mit Kruzifixrelief, 1743 D-6-73-123-74 BW
Frankenheimer Straße 12
(Standort)
Obere Brücke Einjochige Bogenbrücke, Sandsteinquader, um 1840 D-6-73-123-109 BW
Leiboldstraße 1
(Standort)
Bildstock Mit Relief des Heiligen Wendelin, 1743 D-6-73-123-75 BW
Leiboldstraße 5
(Standort)
Katholische Kuratiekirche St. Vitus Saalbau mit Turmfassade und eingezogenem schiffshohem Chor, bezeichnet „1795“; mit Ausstattung D-6-73-123-76 Katholische Kuratiekirche St. Vitus
Leubach; Rhönstraße
(Standort)
Untere Brücke Einjochige Bogenbrücke, Sandsteinquader, um 1840 D-6-73-123-110 BW
Nähe Leiboldstraße
(Standort)
Friedhofkreuz Mit Rokokoornamentik, 1846; im Friedhof D-6-73-123-77 BW
Tempel; auf einer Weide ca. 600 Meter nordöstlich der Kirche
(Standort)
Tempel Mit Madonna, neugotisch, 1892 D-6-73-123-79 BW
Todenwald
(Standort)
Sühnekreuz Mit fragmentarisch erhaltener Inschrift, 1703, im Totenwald D-6-73-123-82 BW

Oberfladungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Heiligenpfad
(Standort)
Bildstock Im Gehäuse Kreuzigungsgruppe in weißem Stein eingesetzt, rückwärtig Relief des Stifters vor dem Kruzifixus kniend, 1885 D-6-73-123-89 BW
Eisenacher Straße 2a
(Standort)
Bildstock Mit vier Passionsreliefs, auf Beschlagwerksockel, Sandstein, zweite Hälfte 16. oder 17. Jahrhundert; an der Abzweigung der B 285 zur Grenze nach Thüringen D-6-73-123-88 BW
Hauptstraße 41; Kirchberg 12; Nähe Hauptstraße; an der Kirchhofmauer
(Standort)
Lourdesgrotte Mit zwei Steinfiguren der Maria und der Bernadette, errichtet 1897 D-6-73-123-112 BW
Huflarer Weg; Abzweigung nach Huflar
(Standort)
Wegweiser „Nach Huflar 1,8 Kilom.“, um 1870 D-6-73-123-93 BW
Huflarer Weg 6; Ortsausgang nach Huflar
(Standort)
Steinkreuz Bezeichnet „1842“ D-6-73-123-92 BW
In Oberfladungen; Feldseite der Kirchhofmauer
(Standort)
Kreuzwegstationen In altarartiger Form, übergiebeltes Steinrelief auf tischartigem Unterbau, Sandstein, 1900; nicht nachqualifiziert D-6-73-123-90 BW
In Oberfladungen; zwischen 13. und 14. Kreuzwegstation
(Standort)
Bildstock Mit vier Evangelistenreliefs, bezeichnet „1684“ D-6-73-123-91 BW
Kirchberg
(Standort)
Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs Obelisk mit Löwenskulptur, 1920er Jahre D-6-73-123-122 BW
Kirchberg 8; Kirchberg 10
(Standort)
Doppelhaus Bezeichnet „1849“; rückwärts (Nr. 6), Satteldachbau, um 1800 mit geschnitzter Tür D-6-73-123-84 BW
Kirchberg 12
(Standort)
Pfarrhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss, um 1700, mit älterem Kern D-6-73-123-111 BW
Kirchberg 12; Kirchberg 14; Nähe Kirchberg
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Joseph Innen flachgedeckter Saalbau mit eingezogenem, stichkappengewölbtem Chor, Nordturm im Winkel zwischen Chor und Schiff, Haupteingang an der nördlichen Langseite, 1694; mit Ausstattung D-6-73-123-85 Katholische Pfarrkirche St. Joseph
Kirchberg 12; Kirchberg 14; Nähe Kirchberg
(Standort)
Kirchhofmauer D-6-73-123-85 BW

Rüdenschwinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Berghofstraße 14
(Standort)
Gasthaus Breitgelagert traufständiger Fachwerkbau von zwei Geschossen, 17./18. Jahrhundert D-6-73-123-94 BW
Dörrbach; Straße nach Leubach
(Standort)
Bildstock Im Gehäuse Relief der Kreuzigungsgruppe, am Sockel Bonifatiusrelief, bezeichnet „1851“ D-6-73-123-98 BW
Guckasweg
(Standort)
Kreuzigungsgruppe, zum Gefallenendenkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege umgewidmet Steinfiguren unter Holzdach, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-6-73-123-97 BW
Hochrhönweg; an der Hochrhönstraße
(Standort)
Bildstock Relief des Heiligen Wendelin, rückwärtig Vesperbild, bezeichnet „1744“ D-6-73-123-100 BW
Katharinenstück, am Schwarzen Gartenweg
(Standort)
Bildstock Relief mit Kreuzigungsgruppe, bezeichnet „1832“ D-6-73-123-99 BW
Wendelstraße; vor der Kirche
(Standort)
Bildstock Kreuzigungsgruppe und Inschrift, 1628 D-6-73-123-96 Bildstock
Wendelstraße 13
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Wendelin Saalbau mit Westturm, Turmuntergeschoss nachgotisch, Langhaus 1781; mit Ausstattung D-6-73-123-95 Katholische Pfarrkirche St. Wendelin
Wendelstraße 15
(Standort)
Katholisches Pfarrhaus Zweigeschossiger Walmdachbau, polygonaler Erker und Laube, Relief des Guten Hirten, reduzierter Historismus, 1913/14 D-6-73-123-113 Katholisches Pfarrhaus
Wendelstraße 15
(Standort)
Nebengebäude D-6-73-123-113 BW

Sands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Henneberger Straße 13
(Standort)
Evangelisch-lutherische Kirche Neuromanischer Saalbau mit verschiefertem Haubendachreiter, Sakristeianbau und Halbrundapsis, bezeichnet „1907“; mit Ausstattung D-6-73-123-101 Evangelisch-lutherische Kirche
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Schloßweg 8
(Standort)
Fachwerkhaus Zweistöckig mit Satteldach, um 1800 D-6-73-123-102 BW

Weimarschmieden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Judenacker; außerhalb des Ortes im Wald etwa 200 m von der Grenze nach Thüringen entfernt etwas außerhalb des Ortes
(Standort)
Jüdischer Friedhof Umfriedete Anlage mit ca. 80 erhaltenen Grabsteinen, um 1800 angelegt, letzte Beisetzung 1909; erhalten D-6-73-123-105 Jüdischer Friedhof
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Gustav-Heß-Straße 14
(Standort)
Fachwerkhaus Zweigeschossig mit Halbwalm, wohl 18. Jahrhundert D-6-73-123-103 Fachwerkhaus
weitere Bilder
Gutsstraße 19
(Standort)
Evangelisch-lutherische Kirche Zweistöckiger Fachwerksaalbau mit verschiefertem Dachturm, 1804 D-6-73-123-104 Evangelisch-lutherische Kirche
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Ehemalige Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberfladungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kirchberg 12, im Friedhof
(Standort)
Friedhofkreuz Erste Hälfte 19. Jahrhundert D-6-73-123-86 BW
Nähe Kirchberg, an der Kirchhofmauer
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Bildstock 1681 D-6-73-123-87

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Fladungen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien