Liste der Baudenkmäler in Unterhaching

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der oberbayerischen Gemeinde Unterhaching aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Unterhaching
Unterhaching, Sankt Korbinian Kirche

Unterhaching[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Biberger Straße 3
(Standort)
Künstlervilla Zweigeschossiger Satteldachbau mit reich gegliederten Fassaden im Jugendstil und großen Rundbogenfenstern in den Giebelfeldern, bezeichnet mit „1903“ D-1-84-148-1
Künstlervilla
Bürgermeister-Prenn-Straße 2
(Standort)
Wohnhaus und ehemalige Krämerei, sogenannt Beim Hofglaser Zweigeschossiger verputzter Satteldachbau, zum Teil in Blockbauweise, 18. Jahrhundert D-1-84-148-2
Wohnhaus und ehemalige Krämerei, sogenannt Beim Hofglaser
Bürgermeister-Prenn-Straße 17
(Standort)
Ehemalige Schmiede und Einfirsthof, sogenannt Beim Bauernschmied Zweigeschossiges Mittertennhaus mit verbrettertem Giebel, Wohnteil in Blockbauweise, 18. Jahrhundert D-1-84-148-3
Ehemalige Schmiede und Einfirsthof, sogenannt Beim Bauernschmied
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Friedensplatz
(Standort)
Kriegerdenkmal Stele mit auslaufenden und stilisierten Eckstützen und bronzener Patrona Bavariae, aus Tuffstein, 1925 D-1-84-148-10
Kriegerdenkmal
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Friedensplatz 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Korbinian, ehemalige Marienkirche Spätgotische Chorturmkirche mit angefügtem Saalbau und Sakristei, um 1300 erbaut und Langhaus um 1460 verlängert, 1615 Umgestaltung des Innenraums

mit Ausstattung
Aufgelassener Friedhof
Friedhofsmauer, wohl spätmittelalterlich, nördlicher Teil um 1965 in veränderter Lage neu errichtet

D-1-84-148-8
Katholische Pfarrkirche St. Korbinian, ehemalige Marienkirche
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Hauptstraße 6
(Standort)
Bahnhof Unterhaching Zweigeschossiges Empfangsgebäude aus Backstein mit Hausteinornamentik, Holzdekor und geschlossener eingeschossiger Wartehalle, 1901 D-1-84-148-4
Bahnhof Unterhaching
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Hauptstraße 8
(Standort)
Ehemalige Bahnhofsgaststätte Freistehender zweigeschossiger Neurenaissancebau mit Mansardwalmdach und reicher Putzgliederung, um 1900 D-1-84-148-5
Ehemalige Bahnhofsgaststätte
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Münchner Straße 12
(Standort)
Villa Franziska Malerischer Gruppenbau mit Turm- und Erkerausbauten, großer Hausmadonna und Wandmalereien im Jugend- und Heimatstil, um 1900 D-1-84-148-7
Villa Franziska
Nähe Von-Stauffenberg-Straße
(Standort)
Bildstock (Pestsäule) Pfeiler aus Tuffstein mit erneuerten Bildnissen, 16. Jahrhundert; ehemals nördlich des Ortes beim Glonneranger, 1968 um einige Meter versetzt D-1-84-148-9
Bildstock (Pestsäule)
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Abgegangene Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hauptstraße 85
(Standort)
Bauernhaus, sogenannt Beim Straßmaier Einfirstanlage, Wohnteil als zweigeschossiger Blockbau, am Wirtschaftsteil Bundwerk, zweite Hälfte 18. Jahrhundert (im Sommer 2010 abgebrochen, später an gleicher Stelle Neubauten errichtet) D-1-84-148-6
Bauernhaus, sogenannt Beim Straßmaier
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Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Diese ist über die unter Weblinks angegebene pdf-Datei im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht.
    Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art.1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art.6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Paula, Timm Weski: Landkreis München. In: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmäler in Bayern - Kreisfreie Städte und Landkreise. Band 1, 17. Karl M Lipp Verlag, München 1997, ISBN 3-87490-576-4.
  • Michael Petzet (Hrsg.): Denkmäler in Bayern. Band 1, 2: Wilhelm Neu u. a.: Oberbayern. Ensembles, Baudenkmäler, archäologische Geländedenkmäler. Luftaufnahmen von Otto Braasch. Oldenbourg, München 1986, ISBN 3-486-52392-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Unterhaching – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien