Liste deutscher Sprachvereine

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Die Liste der Sprachvereine enthält Vereine, Stiftungen und Institutionen, die die deutsche Sprache schützen, pflegen oder fördern wollen und im deutschen Sprachraum beheimatet sind oder waren.

Nicht mehr bestehende Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprachgesellschaften der Barockzeit (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Sprachgesellschaft

Weitere nicht mehr bestehende Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ältere Vereine (Gründungen bis 1980)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Förderung und Pflege der deutschen Sprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Förderung der deutschen Sprache und Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für deutsche Schrift[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für gemäßigte Kleinschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bund für vereinfachte Rechtschreibung (BVR), gegründet 1924

Mundartpflege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oecher Platt 1907 e. V., zur Pflege, Förderung und Erhaltung der Aachener Mundart[2]
  • Verein Schweizerdeutsch (vormals Bund Schwyzertütsch), gegründet 1938[3]
  • Muettersproch-Gsellschaft e. V., für den alemannischen Sprachraum, gegründet 1966 in Freiburg im Breisgau
  • Verein zur Bewahrung des unterfränkischen Dialektes e. V.

Jüngere Vereine (Gründungen ab 1980)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Förderung der deutschen Sprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pflege der deutschen Sprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verein Deutsche Sprache e. V. (VDS), gegründet 1997, überwiegend gegen Anglizismen
  • Interessengemeinschaft Muttersprache in Österreich, Graz (IGM), gegründet 1998, gegen Anglizismen
  • Sprachrettungsklub Bautzen/Oberlausitz e. V. (SRK), gegründet 1998, gegen Anglizismen und für Sprachpflege
  • Neue Fruchtbringende Gesellschaft zu Köthen/Anhalt e. V. – Vereinigung zur Pflege der deutschen Sprache, gegründet 2007

Kritik an der Rechtschreibreform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arbeitsgemeinschaft für deutsche Sprache e. V. (AfdS), gegründet Mitte der 1990er Jahre, um „die Rechtschreibreform zu kippen“
  • Berliner Verein für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege, gegründet Mitte der 1990er Jahre zur Bekämpfung der Rechtschreibreform
  • Verein für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege e. V. (VRS), gegründet 1997 zur Bekämpfung der Rechtschreibreform
  • Arbeitskreis Unsere Sprache (ARKUS), gegründet 1998, gegen Anglizismen und Rechtschreibreform
  • Lebendige deutsche Sprache e. V. (LDS), gegründet 2000, laut eigener Website „für die sofortige Rücknahme der Rechtschreibreform!“
  • Verein für Sprachpflege e. V. (VfS), gegründet 2000, gegen Rechtschreibreform und Anglizismen, Publikation: Deutsche Sprachwelt
  • Forschungsgruppe Deutsche Sprache e. V. (FDS), gegründet 2002, Sprachforschung, jedoch laut wohlgesinnter Bewertung[4] „die FDS zusammen mit den Beiratsmitgliedern und Sympathisanten im Hintergrund eine beachtenswerte kampfstarke Gruppe“ – gegen die Rechtschreibreform
  • (Münchner) Rat für deutsche Rechtschreibung e. V., Gegengründung (2004) zum offiziellen Rat für deutsche Rechtschreibung (siehe unten)
  • Sprachkreis Deutsch (SKD), 2004 gegründet zur Bekämpfung der Rechtschreibreform (indirekter Nachfolger der Bubenberg-Gesellschaft Bern; siehe oben)
  • Initiative „Unsere Deutsche Sprache“ (IUDS), gegründet 2005, gegen Anglizismen und Rechtschreibreform
  • Aktion Deutsche Sprache e. V. (ADS), gegründet 2006 von ehemaligen VDS-Mitgliedern, gegen Anglizismen und Rechtschreibreform
  • Schweizer Orthographische Konferenz, gegründet 2006

Mundartpflege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Akademie för uns kölsche Sproch, gegründet 1983
  • Bärndütsch-Verein, gegründet 1991
  • Bairische Sprache und Mundarten Chiemgau e. V., gegründet 2001
  • Förderverein Bairische Sprache und Dialekte (FBSD), gegründet 2003

Sprachstiftungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staatlich geförderte Sprachinstitutionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amtliche Institution[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karin M. Frank-Cyrus, Anja Steinhauer und Annette Trabold / Gesellschaft für deutsche Sprache, Institut für deutsche Sprache (Hrsg.): Förderung der Sprachkultur in Deutschland. Sprachvereine im deutschen Sprachraum. Wiesbaden 1999.
  • Silke Wiechers: „Wir sind das Sprachvolk.“ Aktuelle Bestrebungen von Sprachvereinen und -initiativen. In: Muttersprache 111, 2001, S. 147–162.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schweizerischer Verein für die deutsche Sprache
  2. Öcher Platt
  3. Verein Schweizerdeutsch, damals mit den Gruppen Bern, Zug und Zürich
  4. FDS-Forum
  5. Stiftung Deutsche Sprache