Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Lambrecht

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Lambrecht enthält die 25 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Sankt Lambrecht im steirischen Bezirk Murau.[1]

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Kath. Filialkirche hl. Blasius und Friedhof
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Kath. Filialkirche hl. Blasius und Friedhof
ObjektID: 57604
Hinterbach
Standort
KG: St. Blasen
In der jetzigen Form in der Barockzeit entstanden. Am 3. September 2015 Abbrand der Dachzwiebel am Turm, vermutet nach Blitzschlag, Absturz des Turmkreuzes. Wegen Löschwasserschaden samt Friedhof gesperrt.[2]
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Ehem. Schule (eingeschränkt auf das Äußere)
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Ehem. Schule (eingeschränkt auf das Äußere)
ObjektID: 109772
Hinterbach 5
Standort
KG: St. Blasen
Kath. Filialkirche hl. Martin mit ummauertem Friedhof
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Kath. Filialkirche hl. Martin mit ummauertem Friedhof
ObjektID: 109773
Karchau
Standort
KG: St. Blasen
Bauernhof (Anlage) vulgo Oberer Waldbauer Datei hochladen Bauernhof (Anlage) vulgo Oberer Waldbauer
ObjektID: 108311
Auerling 28
Standort
KG: St. Lambrecht
Das Wohnhaus ist im Parterre gemauert, im Obergeschoß teils gemauert, teils aus Holz. In den 1930er-Jahren folgende Räume: Stube mit zwei Trambäumen (ehemals Rauchstube), gewölbte Küche (umgebaute Laben), Stüberl mit Backofen, im Obergeschoß Jagerstube mit Einrichtung von 1906, über dem Stüberl die Knechtkammer. Der danebenliegende Stall war für 6 Rinder und 8 bis 10 Schweine.[3]
Wieskreuzkapelle Datei hochladen Wieskreuzkapelle
ObjektID: 108291
bei Auerling 7
Standort
KG: St. Lambrecht
Die gemauerte Kapelle mit Altar (Altarbild Geißelung Jesu) wurde 1829 von Benedikt Hafner (vlg. Haselmüller) erbaut.[4]
NS-Stiftssiedlung Datei hochladen NS-Stiftssiedlung
ObjektID: 108209
Eben 25-33
Standort
KG: St. Lambrecht
Die Wohnhäuser wurden ab 1941 unter dem Architekten Herbert Goschin als Landarbeitersiedlung errichtet; als Arbeitssklaven für den Bau wurden Häftlinge des KZ-Außenlagers St. Lambrecht eingesetzt.[5]
Gesamtanlage Benediktinerstift St. Lambrecht
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Gesamtanlage Benediktinerstift St. Lambrecht
ObjektID: 72364
Hauptstraße 1 u. a.
Standort
KG: St. Lambrecht
Stiftskirche St. Lambrecht: Der romanische Kirchenbau stürzte 1327 ein, die Langhausmauern bis zum achten Pfeilerpaar und die unteren Teile der Westtürme sind erhalten. Der gotische Kirchenbau erfolgte bis 1421, brannte aber 1471 ab und wurde erneuert. Ab 1639 wurde die Stiftskirche barockisiert und dabei der Lettner entfernt.
Bürgerhaus, ehem. Hofrichterhaus
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Bürgerhaus, ehem. Hofrichterhaus
ObjektID: 108241
Hauptstraße 11
Standort
KG: St. Lambrecht
Die Fassade des Bürgerhauses hat ein Rundbogenportal und einen Konsolerker von Ende des 16. Jahrhunderts. Vor dem Erker eine Figur des hl. Johannes Nepomuk aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.[6]
Marktgemeindeamt, ehem. Volksschule
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Marktgemeindeamt, ehem. Volksschule
ObjektID: 108245
Hauptstraße 12
Standort
KG: St. Lambrecht
Ab 1900 wurde von der Gemeinde hier die Volksschule errichtet; das Gebäude dient heute als Gemeindeamt.[7]
Pranger Datei hochladen Pranger
ObjektID: 108224
gegenüber Hauptstraße 12
Standort
KG: St. Lambrecht
Wegkapelle, Marktkreuz
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Wegkapelle, Marktkreuz
ObjektID: 57641
bei Hauptstraße 24
Standort
KG: St. Lambrecht
Die gemauerte Kapelle aus der Mitte des 17. Jahrhunderts wurde wohl von Domenico Sciassia entworfen, der Stuck stammt von Mattia Camin.[8]
Altes Brauhaus
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Altes Brauhaus
ObjektID: 36516
Hauptstraße 50
Standort
KG: St. Lambrecht
Das alte Brauhaus hat spätgotische Gewölbe und Türgewände. Die Biedermeierfassade stammt aus dem Jahre 1829.[6]
Wohnhaus, ehem. Stallgebäude des Alexanderhofes
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Wohnhaus, ehem. Stallgebäude des Alexanderhofes
ObjektID: 43141
Hauptstraße 58
Standort
KG: St. Lambrecht
Hofmühle Datei hochladen Hofmühle
ObjektID: 108080
Hauptstraße 60
Standort
KG: St. Lambrecht
Wegkapelle, Schönes Kreuz Datei hochladen Wegkapelle, Schönes Kreuz
ObjektID: 108300
Heiligenstadt
Standort
KG: St. Lambrecht
Kath. Filialkirche hl. Laurentius mit Friedhof
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Kath. Filialkirche hl. Laurentius mit Friedhof
ObjektID: 57648
Heiligenstadt
Standort
KG: St. Lambrecht
Bauernhaus mit Hauskapelle
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Bauernhaus mit Hauskapelle
ObjektID: 72235
Heiligenstadt 15
Standort
KG: St. Lambrecht
Das im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts errichtete zweistöckige Wohnhaus hat von Säulen getragene Veranden.[9]
Bildstock, Vordermoarkreuz Datei hochladen Bildstock, Vordermoarkreuz
ObjektID: 108302
Im Tal
Standort
KG: St. Lambrecht
Speicherstöckl Stoaner
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Speicherstöckl Stoaner
ObjektID: 108322

seit 2012

bei Im Tal 17
Standort
KG: St. Lambrecht
Der gemauerte Troadkasten, der aus dem Jahr 1420 stammen soll, gleicht einem viereckigen Festungsturm mit steinernen gotischen Tür- und Fensterstöcken. Das gewölbte Erdgeschoß wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Schmiede genutzt.[10]
Wallfahrtskirche Maria Schönanger
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Wallfahrtskirche Maria Schönanger
ObjektID: 108214
Schwarzenbach
Standort
KG: St. Lambrecht
Hauptartikel: Maria Schönanger
f1
Kreuzweg
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Kreuzweg
ObjektID: 108216
Schwarzenbach
Standort
KG: St. Lambrecht
Der Kreuzweg wurde in den 1830er-Jahren errichtet; die ursprünglichen Bilder wurden um 1955 durch Keramikreliefs von Anna Heck ersetzt.[11]

Anmerkung: Koordinaten beziehen sich auf die Grenzlinie der Grundstücke

Gasthaus, ehem. Schönangerkapelle Datei hochladen Gasthaus, ehem. Schönangerkapelle
ObjektID: 108217
Schwarzenbach 9
Standort
KG: St. Lambrecht
Die 1777/78 errichtete Holzkapelle wurde nach der Errichtung der Wallfahrtskirche Maria Schönanger profaniert und um 1865 zu einem Gasthof umgestaltet.[12][13]
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 108297
bei Spitalberg 19
Standort
KG: St. Lambrecht
Schwaighof Datei hochladen Schwaighof
ObjektID: 57647
Spitalberg 5
Standort
KG: St. Lambrecht
Bauernhaus Kaltenhof Datei hochladen Bauernhaus Kaltenhof
ObjektID: 108304
Vogeltenn 5
Standort
KG: St. Lambrecht

Legende[Quelltext bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Weitere Bilder vorhanden Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Eigenes Foto hochladen Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 445–454.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sankt Lambrecht – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 19. Jänner 2018.
  2. Michael Egger: Kirchturm brannte Lichterloh, Kleinezeitung.at, Print, S. 18, 4. September 2015.
  3. Walter Brunner: St. Lambrecht. Geschichte einer Marktgemeinde. Marktgemeinde St. Lambrecht, 2011. S. 750.
  4. Walter Brunner: St. Lambrecht. Geschichte einer Marktgemeinde. Marktgemeinde St. Lambrecht, 2011. S. 455.
  5. Walter Brunner: St. Lambrecht. Geschichte einer Marktgemeinde. Marktgemeinde St. Lambrecht, 2011. S. 371.
  6. a b Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 454.
  7. Walter Brunner: St. Lambrecht. Geschichte einer Marktgemeinde. Marktgemeinde St. Lambrecht, 2011. S. 700.
  8. Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 453.
  9. Walter Brunner: St. Lambrecht. Geschichte einer Marktgemeinde. Marktgemeinde St. Lambrecht, 2011. S. 782.
  10. Walter Brunner: St. Lambrecht. Geschichte einer Marktgemeinde. Marktgemeinde St. Lambrecht, 2011. S. 897.
  11. Walter Brunner: St. Lambrecht. Geschichte einer Marktgemeinde. Marktgemeinde St. Lambrecht, 2011. S. 454.
  12. Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 505.
  13. Walter Brunner: St. Lambrecht. Geschichte einer Marktgemeinde. Marktgemeinde St. Lambrecht, 2011. S. 454.
  14. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.