Liste der ausländischen Militärbasen in Deutschland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Liste der ausländischen Militärbasen in Deutschland (Deutschland)
(53° 21′ 0″ N, 9° 14′ 0″O)
Seedorf 1963–2006 NiederlandeNiederlande
(51° 55′ 59″ N, 9° 4′ 59″O)
Blomberg 1966–1997 NiederlandeNiederlande
(48° 20′ 21″ N, 7° 52′ 20″O)
Lahr 1952–1967, 1970–1993
FrankreichFrankreich KanadaKanada
(47° 32′ 45″ N, 9° 41′ 2″O)
Lindau 1945 FrankreichFrankreich
(52° 18′ 29″ N, 8° 37′ 23″O)
Lübbecke 1945–1954 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich
(52° 15′ 39″ N, 9° 2′ 57″O)
Bückeburg 1948–1954 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich
(52° 1′ 13,5″ N, 8° 31′ 56″O)
Bielefeld seit 2013 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich
(49° 26′ 12,88″ N, 7° 36′ 1,02″O)
Ramstein AB seit 1972, 4ATAF
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten NATO
(49° 24′ 44″ N, 8° 42′ 36″O)
Heidelberg 1948–2013, CENTAG
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten NATO
(50° 6′ 38″ N, 8° 40′ 56″O)
Frankfurt 1945–1948 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
(48° 46′ 32″ N, 9° 10′ 58″O)
Stuttgart seit 1967Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
(52° 31′ 7″ N, 13° 18′ 30″O)
Berlin
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich FrankreichFrankreich SowjetunionSowjetunion
(52° 23′ 45″ N, 13° 3′ 41″O)
Potsdam 1945–1947SowjetunionSowjetunion
Hauptquartiere ausländischer Streitkräfte in Deutschland seit 1945


Die Liste der ausländischen Militärbasen in Deutschland dient seit Februar 2015 als Einstieg in die weiterführenden Listen der einzelnen Entsendestaaten. Das Anwachsen der Datenmenge machte diesen Schritt erforderlich.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges stationierten zunächst die vier Siegermächte gemäß den Abmachungen der European Advisory Commission Truppen in den zwischen ihnen vereinbarten Besatzungszonen. Aus diesen Besatzungstruppen erwuchsen Stationierungsstreitkräfte, die in folgenden Listen verzeichnet sind:

Zu dem Kreis der originären Besatzungsmächte zählt in gewissem Sinne auch Belgien, das im Rahmen der britischen Armee am Einmarsch in Deutschland beteiligt war[1] und ununterbrochen bis nach der Wiedervereinigung ein Armeekorps in der Bundesrepublik Deutschland stationierte. Siehe:

Auch Kanada beteiligte sich am britischen Feldzug, zog seine Truppen aber 1946 ab. Erst mit der Lageverschärfung nach der Koreakrise stationierte auch Kanada wieder Truppen in Deutschland, zunächst in Nord-, ab 1970 in Süddeutschland. Siehe:

Erst ab 1963 beteiligte sich auch der NATO-Partner Niederlande an der integrierten Vorneverteidigung des Bündnisses und stationierte eine Brigade in der norddeutschen Tiefebene. Siehe:

Nur eine Randnotiz in der Geschichte der ausländischen Truppenstationierungen war die nur wenige Jahre andauernde militärische Präsenz Norwegens, Dänemarks und Luxemburgs in Deutschland. Siehe:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Großbritannien stellte nach Kriegsende rasch fest, dass seine Truppen nicht ausreichten, um seine sehr große Besatzungszone in Nordwestdeutschland militärisch zu sichern. Daher warb es bei seinen Alliierten um Unterstützung. Kanada und Belgien sowie polnische Exilverbände hatten sich als Teil der (BR) Twenty-first Army Group unter Feldmarschall Montgomery an der Eroberung des Deutschen Reiches beteiligt und übernahmen bis 1946 auch Besatzungsaufgaben in fest umrissenen Räumen. Kanada besetzte den Regierungsbezirk Aurich und das Land Oldenburg, Polen das Emsland, Belgien den Landkreis Steinfurt.