Ludvika (Gemeinde)

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Gemeinde Ludvika
Wappen der Gemeinde Ludvika Lage der Gemeinde Ludvika
Wappen Lage in Dalarnas län
Staat: Schweden
Provinz (län): Dalarnas län
Historische Provinzen (landskap): Dalarna
Västmanland
Hauptort: Ludvika
SCB-Code: 2085
Einwohner: 26.946 (31. Dezember 2018)[1]
Fläche: 1.647,8 km² (1. Januar 2016)[2]
Bevölkerungsdichte: 16,4 Einwohner/km²
Website: www.ludvika.se
Liste der Gemeinden in Schweden

Koordinaten: 60° 9′ N, 15° 11′ O Ludvika ist eine Gemeinde (schwedisch kommun) in der schwedischen Provinz Dalarnas län und der historischen Provinz Dalarna. Der Hauptort der Gemeinde ist Ludvika.

Holzkohlehochofen in Klenshyttan

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde befinden sich der See Väsman und das Moor Brittas hål; nahe dem Ort Saxdalen liegt sich der Berg Saxberget, bei dem sich Långfallsgruvan, eine Sulfiderzmine, befindet.

Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortschaften (tätorter) in der Gemeinde sind:

Kleinere Orte (småorter) sind Ickorrbotten, Järnsta, Klenshyttan, Norhyttan, Norrbo, Saxhyttan und Skeppmora.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat (kommunfullmäktige) hat 45 Sitze. Die Wahl am 9. September 2018 für die Mandatsperiode 2018–2022 hatte folgendes Ergebnis:[3][4]

Partei Stimmenanteil +/− %p Mandate
Sozialdemokratische Arbeiterpartei 32,3 % − 2,7 15
Moderate Sammlungspartei 21,2 % + 0,5 10
Die Schwedendemokraten 15,7 % + 1,9 7
Zentrumspartei 8,8 % + 2,7 4
Vänsterpartiet 8,2 % + 0,2 4
Umweltpartei 4,9 % − 2,5 2
Liberale 2,6 % − 0,3 1
Christdemokraten 2,3 % + 1,0 1
Kommunistische Partei 2,1 % + 1,0 1
Wahlbeteiligung: 84,6 %

Die sozialdemokratische Partei Sveriges socialdemokratiska arbetareparti hat im Gemeinderat von Ludvikadie meisten Sitze. Zweitstärkste Partei ist mit zehn Sitzen im Gemeinderat die Moderate Partei.

Bürgermeisterin ist Maria Pettersson (Socialdemokraterna).

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außerdem hat Ludvika zusammen mit den anderen Gemeinden in Dalarnas län eine verschwisterte sog. „Nachbarprovinz“, den Kreis Viljandi in Estland.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2003 arbeiteten 32 Prozent der Beschäftigten in der Produktion (3.811 Personen). Der zweitwichtigste Wirtschaftszweig war der Sektor der Fürsorge und Pflege, in dem 2003 18 Prozent arbeiteten, gefolgt von Handel und Kommunikation mit 12 Prozent.

Die elf größten Arbeitgeber der Gemeinde sind:

  1. Asea Brown Boveri: 2.400
  2. Kommunale Medizinische Einrichtungen: 600
  3. Spendrups Brauerei: 285
  4. VBU Västerbergslagens Utbildningscentrum: 220
  5. RSV Tax Office: 110
  6. Samhall-gruppen: 80
  7. GIA Industri AB: 75
  8. Brunnsviks folkhögskola: 75
  9. Connex Sverige AB: 70
  10. Seco Tools AB: 70
  11. ISS Cleaning: 60

Quelle: Webseite von Ludvika[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Gemeinde Ludvika – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Folkmängd i riket, län och kommuner 31 december 2018 beim Statistiska centralbyrån
  2. Kommunarealer den 1 januari 2016 beim Statistiska centralbyrån (einschließlich aller Binnengewässer)
  3. Luvika kommun – Valresultat, mandatfördelning
  4. https://valresultat.svt.se/2018/32085.html svt (Schwedisches Fernsehen): Kommunvalet: Ludvika
  5. Näringsliv (schwedisch) .ludvika.se. Archiviert vom Original am 9. März 2005. Abgerufen am 27. August 2019.