Luitgardis Parasie

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Luitgardis Parasie (* 15. August 1954 in Neuwied) ist eine deutsche evangelische Pastorin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Familientherapeutin und Autorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luitgardis Parasie wuchs in Benefeld als Tochter ihres belgischen Vaters auf. Nach dem Abitur am Gymnasium Walsrode absolvierte sie von 1972 bis 1978 ein Studium der evangelischen Theologie in Bethel, Heidelberg, Tübingen. Während des Studiums besuchte sie einen Journalistenkurs und schrieb für die Jugendseite des Rheinischen Merkurs.[1] Zwischen dem Ersten theologischen Examen 1978 in Karlsruhe und dem Zweiten 1980 in Hannover verbrachte sie das Vikariat in Göttingen. Von 1981 bis 1993 arbeitete sie als Pastorin in Sudershausen und war 1994/95 Berufsschulpastorin in Göttingen. Zwischen 1994 und 1996 absolvierte sie eine Zusatzausbildung für Systemische Therapie und Beratung am Niedersächsischen Institut in Hannover und der Internationalen Gesellschaft für systemische Therapie (IGST) in Heidelberg sowie in Berlin eine Ausbildung in Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK). Sie ist Mitglied bei der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF),[2] hält Seminare bei Kongressen der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge[3] und ist Referentin bei Frühstückstreffen für Frauen in Deutschland e.V.[4] und bei der Pinéa-Programmgruppe e.V. auf Korsika.[5]

Seit Juni 2000 ist sie Pastorin der Kirchengemeinde in Northeim-Langenholtensen.[6]

Als Autorin schreibt Luitgardis für verschiedene christliche Zeitschriften und erstellte gemeinsam mit ihrem Ehemann eine Ratgeberserie. Seit 2012 ist sie in der wöchentlichen Radiosendung des NDR 1 „Darf ich das? – Gewissensfragen im Alltag“ zu hören.[7] Im April 2013 trat sie gemeinsam mit Christine Neubauer in einer ZDF-Sendung von Peter Hahne zum Thema Film trifft auf Wirklichkeit über Josh Broeckers Fernsehfilm Die Pastorin auf.[8] Im April 2016 trat sie zusammen mit Ministerpräsident Bernhard Vogel ein weiteres Mal in derselben Reihe auf, diesmal zum Thema: Nach dem Tod nur Lob? – Wie viel Wahrheit passt zum Nachruf?[9]

Luitgardis Parasie ist seit 1976 mit dem Theologen, Arzt und Psychotherapeuten Jost Wetter-Parasie verheiratet. Das Paar hat drei Kinder und wohnt in Northeim.[6]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Mitautorin mit Jost Wetter-Parasie:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Heimat ist, wo ich hinkomme, idea.de, Artikel vom 23. November 2017.
  2. Parasie: Vita, wetter-parasie.de
  3. Referenten der „Akademie für Psychotherapie und Seelsorge“, aps-kongress.de, abgerufen am 18. April 2016.
  4. Mitteilungsblatt der Gemeinde Deggingen 41 (2013), S. 21
  5. Referentin beim Ferienprogramm „Pinea Corsica“ des Missionswerkes „Neues Leben“, pinea-programm.de, abgerufen am 18. April 2016.
  6. a b Parasie: Vita (Memento vom 11. April 2016 im Internet Archive)
  7. Luitgardis Parasie – Expertin für Lebenshilfe, ndr.de, Meldung vom 29. Oktober 2012.
  8. ZDF-Pressemitteilung zu Film trifft auf Wirklichkeit (Memento vom 3. Dezember 2016 im Internet Archive)
  9. Nach dem Tod nur Lob: Wie viel Wahrheit passt zum Nachruf? Peter Hahne spricht mit Dr. Bernhard Vogel und Luitgardis Parasie (Memento vom 18. April 2016 im Internet Archive), Sendung vom 10. April 2016.