MIMI (Buchpreis)

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MIMI ist der Krimi-Publikumspreis des Deutschen Buchhandels. Er wurde 1990 zum ersten Mal verliehen und ist benannt nach dem Titel des Spielfilms Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett mit Heinz Erhardt, Karin Dor und Harald Juhnke.

Auswahlverfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunächst erstellte ein Team erfahrener Buchhändler eine 30 Titel umfassende Longlist von attraktiven Krimi-Neuerscheinungen. Die Mitglieder dieser Jury stammten 2010 aus den Buchhandlungen Wittwer (Stuttgart), Graff (Braunschweig), Heymann (Hamburg), Stern-Verlag (Düsseldorf), Greuter (Singen) sowie von der Krimibuchhandlung Glatteis (München). Anschließend wählten die Krimifans (Leser des Kundenmagazins buchSzene) per Post und die Besucher der Seite buchszene.de aus dieser Longlist den Gewinner.

Der Preis wurde bis 2014 auf der Leipziger Buchmesse verliehen. Im Jahr 2015 wurde der Preis erstmals im Rahmen des Krimifestival München verliehen. Die MIMI 2020 für Alex Beer wurde in Kooperation mit der Initiative der Krimiautoren Syndikat verliehen. Die Mimi 2021 wird in Kooperation mit dem Verband der Krimiautoren Syndikat realisiert und auf der nächsten Criminale – der Jahresversammlung der Krimiautoren 21.–24. April 2021 – in Iserlohn überreicht.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Preisträger Roman
1990 Elizabeth George Auf Ehre und Gewissen
2008 Volker Klüpfel
Michael Kobr
Seegrund
2009 Volker Klüpfel
Michael Kobr
Laienspiel
2010 Stephan Brüggenthies Der geheimnislose Junge
2011 Sobo Swobodnik Kuhdoo
2012 Jörg Maurer Niedertracht
2013 Jörg Maurer Oberwasser
2014 Nele Neuhaus Böser Wolf
2015 Jussi Adler-Olsen Erwartung
2016 Stefan Ahnhem Der Herzsammler
2017 Klaus-Peter Wolf Ostfriesenschwur
2018 Sebastian Fitzek AchtNacht
2019 Sebastian Fitzek Flugangst 7A
2020 Alex Beer Der dunkle Bote

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]