Magdalena Götz

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Magdalena Götz (* 17. Januar 1962) ist eine deutsche Biologin, Hochschullehrerin und Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preisträgerin. Sie ist die Tochter des Karlsruher Architekten und Hochschullehrers Lothar Götz.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Magdalena Götz ist eines von sieben Kindern des Architekten Lothar Götz und dessen Frau Hannelore, geborene Grab.[2]

Sie studierte zunächst Philosophie in Heidelberg, dann Biologie in Zürich und Tübingen und promovierte bis 1992 in der Arbeitsgruppe von Jürgen Bolz[3] am Friedrich-Miescher-Laboratorium der Max-Planck-Gesellschaft. Für ihre Promotionsarbeit wurde Magdalena Götz mit der Otto-Hahn-Medaille[4] der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet.

2004 wurde sie Direktorin am Institut für Stammzellenforschung der GSF (heute Helmholtz Zentrum München) in Neuherberg und auf den Lehrstuhl für Physiologische Genomik der Ludwig-Maximilians-Universität München berufen. Götz ist gewähltes Mitglied der European Molecular Biology Organization.

Seit 2006 ist sie Mitglied der Academia Europaea.[5] 2007 gewann sie den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis [6]. 2007 wurde sie außerdem mit dem Hansen-Preis ausgezeichnet. Ebenfalls seit dem Jahr 2007 ist sie Mitglied der Leopoldina. 2010 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz am Bande. Für 2014 wurde ihr der Ernst Schering Preis zugesprochen. [7] 2016 erhielt sie den mit 750.000 Euro dotierten Prix Roger de Spoelberch. 2017 wurde sie zum Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt.[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://lothar-goetz-architekt.de/alles_andere/start.html
  2. Götz, Lothar. In: Wer ist Wer?: Das deutsche Who’s Who. Band 15, Arani, 1967, S. 569.
  3. Arbeitsgruppe von Jürgen Bolz
  4. Otto-Hahn-Medaille (Memento vom 4. Januar 2011 im Internet Archive)
  5. List of Members: Magdalena Götz. Academia Europaea, abgerufen am 15. Juni 2017 (englisch).
  6. Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis
  7. Norbert Lossau in WamS 39/2014 vom 28. September 2014, Heilung fürs Hirn, Seite 65
  8. Von Arabistik bis Neurologie: Bayerische Akademie der Wissenschaften wählt 20 neue Mitglieder. Bayerische Akademie der Wissenschaften, 22. März 2017, abgerufen am 11. April 2017.