Magdalena Wilhelmine von Württemberg

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Porträt Magdalena Wilhelmines im Schloss Ludwigsburg

Magdalena Wilhelmine von Württemberg (* 7. November 1677 in Stuttgart; † 30. Oktober 1742 in der Karlsburg in Durlach) war eine badische Markgräfin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Magdalena Wilhelmine war die Tochter von Herzog Wilhelm Ludwig von Württemberg und Magdalena Sibylla von Hessen-Darmstadt. Um das Badisch-Württembergische zu stärken, heiratete sie am 27. Juni 1697 den badischen Erbprinzen und späteren Markgrafen Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach. Da Magdalena Wilhelmine eine große Nase und andere Makel hatte, entsprach sie nicht den Schönheitsidealen Karl Wilhelms, der schöne Frauen liebte. Nachdem ihm Magdalena einen Stammhalter geboren hatte, entfernten sich die Eheleute. Als Karl Wilhelm im Jahr 1715 seine neue Residenz Karlsruhe gründete, bezog er alleine das neue Schloss, während seine Frau im Schloss Karlsburg blieb.

Nachdem Karl III. Wilhelm 1738 verstorben war, gehörte Magdalena Wilhelmine der Vormundschaftsregierung für ihren erst neunjährigen Enkel Karl-Friedrich an. Nach ihrem Tod wurde sie in der markgräflichen Gruft der Schlosskirche zu Pforzheim beerdigt.

Nachkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Magnus (* 21. Januar 1701; † 12. Januar 1712), Erbprinz von Baden-Durlach
  • Friedrich (* 7. Oktober 1703; † 26. März 1732), Erbprinz von Baden-Durlach
  • Auguste Magdalena (* 13. November 1706; † 25. September 1709)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Annette Borchardt-Wenzel: Karl Friedrich von Baden. Mensch und Legende. Katz, Gernsbach 2006, ISBN 3-938047-14-3.
  • Gerhard Raff: Hie gut Wirtemberg allewege. Band 4: Das Haus Württemberg von Herzog Eberhard Ludwig bis Herzog Carl Alexander. Mit den Linien Stuttgart und Winnental. Landhege, Schwaigern 2015, ISBN 978-3-943066-39-5, S. 332–377.
  • Manfred Waßner: Magdalene Wilhelmine. In: Sönke Lorenz, Dieter Mertens, Volker Press (Hrsg.): Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon. Kohlhammer, Stuttgart 1997, ISBN 3-17-013605-4, S. 173.