Maier Kohn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Maier Kohn, auch Meir Kohn (* 9. April 1802 in Schwabach; † 9. Oktober 1875 in München) war ein deutscher Chasan, Sänger (Bariton), Musikologe und Lehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maier Kohn wurde durch den Münchner Hoforganisten Kaspar Ett gründlichst musikalisch ausbilden. Er leitete ab 1832 den von ihm gegründeten Synagogenchor der Synagoge an der Westenriederstraße und wurde dort 1843 als Gemeindekantor angestellt.[1] Er war die treibende Kraft beim Zustandekommen und der Veröffentlichung der Münchener Gesänge von 1839, der ersten modernen Sammlung von Synagogengesängen.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.juedisches-museum-muenchen.de/fileadmin/bilder/10-Bilder/Bach_web.pdf @1http://www.juedisches-museum-muenchen.de/fileadmin/bilder/10-Bilder/Bach_web.pdf @2]Vorlage:Toter Link/www.juedisches-museum-muenchen.de(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: http://www.juedisches-museum-muenchen.de/fileadmin/bilder/10-Bilder/Bach_web.pdf Manuskripte im Jüdischen Museum München (PDF; 1,0 MB))
  2. Philip Vilas Bohlman: Jüdische Volksmusik. Eine mitteleuropäische Geistesgeschichte. In: Schriften zur Volksmusik, Seite 283, Verlag Böhlau 2005. ISBN 3205771192 (Auszug)