Maironis

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Maironis; Porträt auf dem 20-Litas-Schein (Ausgabe 2001)
Grabmal an der Südwand der Kathedrale von Kaunas
Maironis-Denkmal vor dem Maironis-Museum in Kaunas

Maironis, eigentlich Jonas Mačiulis (* 21. Oktoberjul./ 2. November 1862greg. in Pasandravys bei Raseiniai; † 28. Juni 1932 in Kaunas) war litauischer Nationaldichter und katholischer Theologe, Professor der Litauischen Universität (Vytautas-Magnus-Universität Kaunas).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jonas Mačiulis absolvierte die Schule in Kaunas und ging nach erfolgreichem Abschluss an die Universität Kiew, um dort Literaturwissenschaften zu studieren, kehrte jedoch schon 1884, nach nur einem Jahr, nach Kaunas zurück, um in ein Priesterseminar einzutreten. Später wurde er aktives Mitglied der litauischen Nationalbewegung.

Sein Werk spiegelt die Verbundenheit mit Geschichte, Sprache, Landschaft und Bevölkerung Litauens wider.

Sein Grab an der Südwand der Kathedrale von Kaunas ist eine nationale Gedenkstätte.

Nach ihm ist das Maironis-Museum in Kaunas benannt, das zentrale Literaturmuseum Litauens. Es sammelt und bewahrt die Zeugnisse der litauischen Literatur von ihren Anfängen bis zur Gegenwart.

Stationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pavasario balsai (Frühlingsstimmen), erschienen 1895; zahlreiche Aufl. u. a. Vilnius: Baltos Lankos, 1995. ISBN 9986-403-60-X
  • Jaunoji Lietuva (Das junge Litauen), erschienen 1895; zahlreiche Aufl. u. a. Vilnius: Lietuvos rašytojų sąjungos leidykla, 1995. ISBN 9986-413-41-9
  • Aus der Lyrik des litauischen Dichters Maironis – aus dem Litauischen ins Deutsche übertragen, Nachdichtung von Alfred Franzkeit. Wehrbleck: Franzkeit, 1990.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Maironis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien