Make Some Noise – The Amnesty International Campaign to Save Darfur

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Make Some Noise – The Amnesty International Campaign to Save Darfur
Kompilationsalbum von verschiedenen Interpreten
Veröffentlichung 2007
Label Warner Bros.
Anzahl der Titel 28

Make Some Noise – The Amnesty International Campaign to Save Darfur ist eine Kompilation zahlreicher Lieder von John Lennon in Coverversionen verschiedener internationaler Künstler und Musikgruppen zugunsten einer Kampagne von Amnesty International zur Unterstützung der Opfer des Darfur-Konflikts. Sie erschien 2007. Auf dem internationalen Markt erschien sie unter dem Namen Instant Karma – The Amnesty International Campaign to Save Darfur.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2003 schenkte Yoko Ono Amnesty International die Bearbeitungsrechte für alle Lieder aus John Lennons Solokarriere. In einer ersten Kampagne wurde zunächst nur das Lied Imagine von Kindern aus aller Welt zugunsten von Amnesty International aufgenommen.[1] Am 10. Dezember 2005 begann die Kampagne Make Some Noise, die zum Ziel hatte, den Unterstützerkreis der Organisation besonders unter Jugendlichen zu erweitern. Als erste Künstler wurden The Black Eyed Peas, The Cure, Snow Patrol, The Postal Service und Avril Lavigne gewonnen. Im Sommer 2006 wurde das Projekt auf verschiedenen Musikfestivals vorgestellt. Die Lieder wurden zunächst einzeln über die Website der Kampagne vertrieben; 2007 erschien das Album als CD. Alle Erlöse kamen Amnesty International zugute.[2]

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CD 1
# Titel Interpret(en)
1 Instant Karma! U2
2 #9 Dream R.E.M.
3 Mother Christina Aguilera (featuring Bigelf)
4 Give Peace a Chance Aerosmith featuring Sierra Leone’s Refugee All Stars
5 Cold Turkey Lenny Kravitz
6 Love The Cure
7 I’m Losing You Corinne Bailey Rae
8 Gimme Some Truth Jakob Dylan featuring Dhani Harrison
9 Oh, My Love Jackson Browne
10 One Day at a Time The Raveonettes
11 Imagine Avril Lavigne
12 Nobody Told Me Big & Rich
13 Mind Games Eskimo Joe
14 Jealous Guy Youssou N’Dour
CD 2
# Titel Interpret(en)
1 Working Class Hero Green Day
2 Power to the People The Black Eyed Peas
3 Imagine Jack Johnson
4 Beautiful Boy (Darling Boy) Ben Harper
5 Isolation Snow Patrol
6 Watching the Wheels Matisyahu
7 Grow Old with Me The Postal Service
8 Gimme Some Truth Jaguares
9 (Just Like) Starting Over The Flaming Lips
10 God Jack’s Mannequin featuring Mick Fleetwood
11 Instant Karma! Duran Duran
12 #9 Dream a-ha
13 Instant Karma! Tokio Hotel
14 Real Love Regina Spektor
Bonus Tracks

Weitere Lieder erschienen auf einigen Ausgaben der CD in limitierter Auflage oder ausschließlich als Download bei iTunes und auf der Make-Some-Noise-Website:

Titel Interpret(en)
Imagine Willie Nelson
Happy Xmas (War Is Over) Angélique Kidjo
Instant Karma! Duran Duran
Jealous Guy Deftones
Mind Games Gavin Rossdale
Oh, My Love Yellowcard
Crippled Inside Widespread Panic
Borrowed Time Of a Revolution
Woman Ben Jelen
Imagine Meshell Ndegeocello
Well Well Well Rocky Dawuni
Mother Emmanuel Jal
I Don’t Wanna Face It The Fab Faux
Mind Games MIA.
Give Peace a Chance Puppetmastaz featuring Angie Reed

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Album erhielt gemischte Kritiken. Zwar wurde die Darfur-Kampagne als unterstützenswert hervorgehoben,[3] die musikalischen Kritiken fielen aber wenig wohlwollend aus. Auf dem Album wechselten sich „(wenige) gute Momente mit (zu vielen) belanglosen ab“.[4] Die Zusammenstellung enthalte einige herausragende Versionen, sei aber insgesamt eher enttäuschend und werde nicht lange in Erinnerung bleiben.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karen Bliss: Avril, Sum 41 Sing Lennon. Artists record late Beatle's songs to benefit Amnesty International. In: Rolling Stone. 29. November 2005, abgerufen am 2. November 2011 (englisch).
  2. Make Some Noise – Presseinformationen
  3. a b Rezension bei Allmusic (englisch)
  4. Rezension bei Laut.de