Manfred Hofmeyer

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Manfred Hofmeyer (* 11. April 1950) ist ein Brigadegeneral a.D. des Heeres der Bundeswehr. Zuletzt (seit 2006) war er stellvertretender Kommandeur 10. Panzerdivision in Sigmaringen.

Leben[Bearbeiten]

Militärische Laufbahn[Bearbeiten]

Ausbildung und erste Verwendungen[Bearbeiten]

Hofmeyer trat nach dem Abitur 1968 als Offizieranwärter in den Dienst der Bundeswehr und wurde bis 1971 an der Artillerieschule in Idar-Oberstein und der Heeresoffizierschule I in Hannover zum Artillerieoffizier ausgebildet. Von 1971 bis 1975 diente er im Raketenartilleriebataillon 52 in Gießen als Batterie- und Feuerleitoffizier sowie als Zugführer in der Allgemeinen Grundausbildung in der Artillerieausbildungsbatterie 2/III. Im Anschluss daran wurde er nach Montabaur versetzt und diente dort von 1975 bis 1980 als Nachrichtenoffizier (S2), Batteriechef der Raketenartilleriebatterie (Lance) und Chef der Begleitbatterie im Raketenartilleriebataillon 350.

Dienst als Stabsoffizier[Bearbeiten]

Von 1980 bis 1982 absolvierte Hauptmann Hofmeyer den 23. nationalen Generalstabslehrgang (LGAN) an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg und wurde hiernach zum Major befördert. Von 1982 bis 1984 diente er in Sigmaringen als Logistikstabsoffizier (G4) im Stab der Panzerbrigade 29 unter dem Kommando von Heribert Göttelmann. 1984 erfolgte die Versetzung in den Stab der NATO Central Army Group (CENTAG) nach Heidelberg, wo er bis 1987 als Operationsplanungsoffizier (G3) diente. 1987 bis 1989 diente Hofmeyer im Bundesministerium der Verteidigung als Referent für Heeresentwicklung im Führungsstab des Heeres (FüH VI 3).

Von 1989 bis 1991 war Hofmeyer als Oberstleutnant Kommandeur des Raketenartilleriebataillon 122 in Philippsburg. Im Anschluss daran wurde er abermals in das Ministerium versetzt, wo er von 1991 bis 1994 als Organisationsreferent im Führungsstab der Streitkräfte (FüS IV 1) und bis 1997 als Referent im Büro der Staatssekretäre Jörg Schönbohm und Gunnar Simon diente.

Von 1997 bis 2000 war Hofmeyer Stabsoffizier beim Chef des Stabes des FüS unter Hartmut Moede und Jörg Auer.

Im Jahre 2000 wurde Hofmeyer abermals nach Sigmaringen versetzt, wo er als G3 des Wehrbereichskommandos V/10. Panzerdivision unter dem Kommando von Karl-Heinz Lather diente. 2000 absolvierte er seinen ersten Auslandseinsatz im Rahmen der KFOR im Kosovo als Chef des Stabes der Multinational Brigade South und Kontingentführer des deutschen Heereskontingents KFOR in Prizren. Zurück in Sigmaringen übernahm Oberst Hofmeyer 2001 den Posten des Chefs des Stabes des Wehrbereichskommandos V/10. Panzerdivision unter dem Kommando von Jan Oerding, mit dem er zusammen die Generalstabsausbildung absolviert hatte, und verblieb auch nach der Umbenennung in "10. Panzerdivision" im selben Jahr bis 2003 auf diesem Posten.

2003 wurde Hofmeyer nach Berlin in das Verteidigungsministerium versetzt, wo er bis 2006 als Büroleiter und Personalreferent des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans Georg Wagner (SPD) und ab 2005 Christian Schmidt (CSU) eingesetzt war. 2006 absolvierte Hofmeyer das Seminar für Sicherheitspolitik an der Bundesakademie für Sicherheitspolitik in Berlin.

Dienst im Generalsrang[Bearbeiten]

2006 wurde er abermals zur 10. Panzerdivision nach Sigmaringen versetzt, wo er seitdem als Stellvertretender Divisionskommandeur unter dem Kommando von Markus Bentler eingesetzt war. Während dieser Verwendung absolvierte er 2007 erneut einen Auslandseinsatz im Rahmen der KFOR und diente in Priština als Chief de Cabinet/ Chef des Stabes unter dem KFOR-Kommandeur Roland Kather. Am 16. Dezember 2009 übernahm Hofmeyer im Kosovo von den Posten von Benedikt Zimmer als Kommandeur der Multinational Battle Group South und Kommandeur des deutschen Einsatzkontingentes in Prizren. Diese Aufgabe übergab er am 24. Juni 2010 an Stephan Thomas. Vom September 2010 bis zu seiner Zurruhesetzung im April 2012 führte er die 10. PzDiv eigenständig.

Privates[Bearbeiten]

Hofmeyer war bis zum Tode seiner Frau verheiratet und hat mit ihr drei gemeinsame Kinder