Manfred Rexin

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Manfred Rexin (* 10. Mai 1935 in Danzig) ist ein deutscher Reporter (RIAS) und Zeithistoriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits als Redakteur einer Schülerzeitung gehörte er zu den Gründern der Bundesarbeitsgemeinschaft jugendeigener Zeitungen Junge Presse, für deren 600 Mitgliedzeitungen er später in Bonn einen Presseinformationsdienst herausgab. Nach dem Abitur in Flensburg studierte Rexin Volkswirtschaft, Soziologie und Politologie an der Universität Bonn und ab dem Sommersemester 1957 an der FU Berlin, wo er auch Mitglied des SDS wurde. 1959 wurde er öffentlich bekannt als Sprecher des von Studenten organisierten Kongreß gegen Atomrüstung.

In den 1960er Jahren war er als freier Journalist für Zeitschriften und Rundfunksender tätig und gleichzeitig politisch aktiv im Berliner Landesvorstand der sozialistischen Jung-Falken. 1967 wurde er Mitbegründer des Republikanischen Clubs.[1] 1970 wurde er Mitglied der Berliner Redaktion des ZDF, für die er Beiträge für die Polit-Magazinsendungen drüben und Kennzeichen D, Zeitzeichen, heute und Länderspiegel lieferte.

Ab 1978 war er Redaktionsleiter des Bildungsprogramms und ab 1989 Chef der Hauptabteilung Kultur und Zeitgeschichte beim Rundfunksender RIAS Berlin.

Rexin war langjähriges Mitglied der Historischen Kommission der Berliner SPD und Mitbegründer des Franz-Neumann-Archivs (FNA). Er hat in diesen Funktionen und mit seinen Hörfunk-Dokumentationen dazu beigetragen, die Geschichte der Sozialdemokratie in Berlin zu erforschen.

Seit 1997 ist er Mitglied im Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, den er im Kuratorium der Medienschule Potsdam-Babelsberg vertritt.

1999 wurde ihm vom Otto-Suhr-Institut der Titel Doktor honoris causa verliehen.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausgeberschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gewerkschaftsjugend im Weimarer Staat. eine Dokumentation über die Arbeit der Gewerkschaftsjugend des ADGB in Berlin. 1983
  • Radio-Reminiszenzen. Erinnerungen an RIAS-Berlin. 2. Auflage. Vistas, Berlin 2003, ISBN 3-89158-335-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.glasnost.de/hist/apo/rc1.html