Manfred Wieninger

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Manfred Wieninger (* 9. Juli 1963 in St. Pölten; † 13. Juli 2021 ebenda[1]) war ein österreichischer Schriftsteller.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wieninger studierte Germanistik und Pädagogik in Wien. Aus vorangegangener Erfahrung als Medizinstudent, Kaminleger, Reiseleiter sowie Lokal- und Sportjournalist schöpfte er Stoff für seine Kriminalromane. Titelheld ist ein ehemaliger Polizist mit dem Namen Marek Miert.

Wieninger verfasste ein Lexikon der St. Pöltner Straßennamen sowie zwei Bände mit Lyrik und Aufsätzen für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Wiener Zeitung, die Literatur und Kritik und die Zwischenwelt.

2013 erhielt er für seine Werke den Theodor-Kramer-Preis.

In seinem Roman Aasplatz – Eine Unschuldsvermutung untersucht der Kriminal-Bezirksinspektor des Innenministeriums, Hans Landauer, die Massaker an ungarischen Juden, die 1945 im Zuge des Baus des Südostwalls im südburgenländischen Jennersdorf stattfanden.[2]

Er starb am 13. Juli 2021 mit 58 Jahren in St. Pölten.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Traueranzeige von Mag. Manfred Wieninger - Ortsfriedhof Wilhelmsburg a. d. Traisen. Abgerufen am 21. Juli 2021.
  2. Südostwall-Abschnitt Südburgenland: Die Massaker von Jennersdorf, Webseite regiowiki.at, abgerufen am 2. April 2018.