Marcello Tegalliano

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Wappen Marcello Tegaliianos

Marcello Tegalliano, auch Marcello Tegalin, war nach der Tradition der zweite Doge von Venedig. Nach dieser vom venezianischen Staat ab dem 14. Jahrhundert gesteuerten Überlieferung regierte er von 717 bis 726. Seine Historizität ist umstritten, nur die venezianische Geschichtsschreibung kannte ihn unter diesem Namen, während er in den frühesten Quellen nur als Marcellus erscheint. Dort wird er zudem nicht als Dux (Doge) sondern als Magister militum geführt, als Heermeister.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name „Marcello Tegalliano“ ist ein Konstrukt der venezianischen Geschichtsschreibung, die diesen Namen lange als einzige nutzte. Weniger auf der Linie der venezianischen Staatsgeschichtsschreibung, die strenger Kontrolle unterlag, hielten sich die nicht-venezianischen Historiker. Die Benennung als „Marcello Tegalliano“ war schon für Marc-Antoine Laugier eine bloße Vereinbarung der venezianischen Historiker, der er die Bezeichnung als „Marcello di Eraclea“ bzw. „Marcel d’Eraclea“ vorzog.[1] Auch in der Dichtung des 17. Jahrhunderts erschien der zweite Doge, etwa bei Lucretia Marinella (1571–1653) in ihrem 1635 bei Gherardo Imberti in Venedig erschienenen, dem Dogen Francesco Erizzo und der Republik Venedig gewidmeten und 1844 erneut aufgelegten L’Enrico ovvero Bisanzio acquistato, unter diesem Namen. Dabei wurde er als friedliebend und eloquent bezeichnet.[2]

Hintergrund und Quellen, Terminologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über Marcello Tagalliano bzw. Marcellus gibt es, ähnlich wie bei seinem Vorgänger, so gut wie keine gesicherten Quellenangaben, die seine historische Existenz belegen könnten. Zwei Quellen nennen einen magister militum namens Marcellus, von dem spätere Geschichtsschreiber behaupteten, er sei zum Dogen gewählt worden. Gewählt wurde er dieser legendenhaften Überlieferung zufolge nach dem Tod seines Vorgängers im Jahr 717.

Als einzige Quellen, die den ersten Dogen Paulucius und den in der Tradition genannten „zweiten Dogen“ Marcellus explizit nennen, bleibt einerseits das Pactum Lotharii von 840, andererseits die Chronik des Johannes Diaconus, die Istoria Veneticorum, die jedoch zeitlich sehr viel später liegt.

Das Pactum nennt in Abschnitt 26 neben dem (angeblich) ersten Dogen einen magister militum namens Marcellus. Die beiden hatten demnach mit dem Langobardenkönig Liutprand (712–744), nach Heinrich Kretschmayr zwischen 713 und 716,[3] einen Vertrag abgeschlossen: „De finibus autem Civitatis novae statuimus, ut, sicut a tempore Liuthprandi regis terminatio facta est inter Paulitionem ducem et Marcellum magistrum militum, ita permanere debeat, secundum quod Aistulfus ad vos Civitatinos novos largitus est“.

Auch Johannes Diaconus erwähnt die beiden mit Bezug auf das besagte Pactum, doch den Marcellus wieder nur als magister militum. Er sah im ersten Jahr des Kaisers Lothar eine vertragliche Grenzregelung, die ihren Ausgangspunkt zwischen Venezianern und in der Nähe lebenden „subiectos“ des Kaiserreichs genommen hatte.[4] Diese Grenze wurde über Jahrhunderte immer wieder von den römisch-deutschen Herrschern anerkannt. Daher war es für die venezianische Staatsgeschichtsschreibung so wichtig, dass der Dux und sein Magister militum nicht (mehr) im oströmischen Auftrag handelten, sondern aus eigener Berechtigung einen solchen Vertrag abschlossen.

Italien zur Zeit des Langobardenkönigs Agilulf († 615)

Besondere propagandistische Bedeutung hatte für die venezianische Geschichtsschreibung die Verlängerung der Unabhängigkeit der Republik möglichst weit zurück in die Vergangenheit. Dies konnte von Rechtsansprüchen der beiden Kaiserreiche befreien, und zugleich erweisen, dass die Adelsfamilien der Stadt schon seit jeher Venedig führten. Zugleich zeigte das Ende der anderen Ämter aus römischer und byzantinischer Zeit, dass die Volksversammlung in einer religiösen und militärischen Notsituation den Bruch mit den Traditionen rechtfertigte.

Die Frage, ob der angebliche zweite Doge überhaupt als solcher betrachtet werden konnte, beschäftigte die fachliche Nachwelt in erheblichem Ausmaß. Dabei hängen die verschiedenen Ämter, die im oströmischen Reich eingerichtet wurden, nämlich das der Tribunen, der Duces und der Magistri militum aufs engste miteinander zusammen, ebenso wie das des Exarchen und die Frage nach der Volksversammlung. In Ravenna nämlich richtete Ostrom, um die ab 568 in Oberitalien einwandernden Langobarden zu bekämpfen, ein Exarchat ein. Der Exarch verfügte über umfassende zivile und militärische Rechte, die ansonsten üblicherweise getrennt gehalten wurden. Die Kontrolle über die einzelnen, häufig isolierten Territorien Italiens erhielten duces oder magistri militum. Dux konnte dabei Ausdruck einer eher zivilen, von dem jeweiligen lokalen Adel abgeleiteten Funktion sein, während der magister militum eher einem militärischen Rang entsprach. Diesen magistri wurden gelegentlich Aufgaben eines dux zugeordnet.

Die ersten Dukate wurden bereits im 6. Jahrhundert eingerichtet, so dass auch Venedig ein solcher Fall gewesen sein könnte, was aus den Quellen allerdings nicht hervorgeht. Es könnte dementsprechend einen Zusammenhang zur Übertragung der Macht von den Tribunen auf die Duces bestehen, was in der Historiographie auch immer wieder behauptet wurde. Da die Geschichtsschreibung der Republik Venedig eine frühe, autonome Volksversammlung eher negierte, ist auch die Entwicklung dieser Institution wenig erforscht. Wahlberechtigt waren nach byzantinischen Regularien alle bewaffneten Männer, insbesondere der exercitus. Diese Männer bildeten gemeinsam den Kern der Volksversammlung, die als concio generalis oder arengo bezeichnet wurde, eine Versammlung, die wiederum die Dogen wählte. Allerdings taucht diese Volksversammlung explizit erst 887 in den Quellen auf.

Rezeption und Einbettung in die Historiographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Venedig war die Frage nach dem Ursprung ihres höchsten Staatsamtes und von dessen Kontinuität von erheblicher Bedeutung, sodass die führenden Gremien, die sowieso größten Wert auf strikte Kontrolle über die Geschichtsschreibung legten, der Frage nach der Bedeutung der ersten Dogen für die Staatsräson und Verfassung, für Souveränität und Grenzverlauf hohen Wert beilegten. Dabei fiel der zweite Doge in seiner Bedeutung gegenüber dem ersten allerdings weit zurück.

Bereits in der Istoria Veneticorum heißt es lapidar: „Anno ab incarnatione Domini DCCXXVII, mortuo Paulitione duce apud civitatem novam, qui ducavit annis XX, mensibus VI, successit Marcellus dux“ (‚Im Jahr seit der Fleischwerdung des Herrn 727, nachdem Paulus Dux in Civita Nova gestorben war, der 20 Jahre und 6 Monate geführt hat, folgt der Doge Marcellus‘).[5] Die Abfolge der ersten drei Dogen gehörte spätestens mit der Chronik des Dogen Andrea Dandolo (1343–1354), die zur Vorlage zahlreicher weiterer Chroniken wurde, zum Kanon der venezianischen Geschichtsschreibung. Andrea Dandolo berichtet, Paulucius, Marcellus und Ursus, die drei ersten Dogen, seien in Heracliana begraben worden.[6] Bei Dandolo heißt es, Marcellus habe sieben Jahre und drei Monate das Dogenamt ausgefüllt, jedoch nennt er mit 714 ein abweichendes Jahr.[7] Wiederum andere Zahlen zur Regierungsdauer weist das Chronicon Altinate auf, wo es heißt „Marcellus dux, ducavit annos VIIII, et dies XXI“, also 9 Jahre und 21 Tage.

Francesco Sansovino († 1586) widmete dem Dogen nur zwei Hinweise, nämlich einen auf seinen Geburtsort und einen auf die Streitigkeiten zwischen Aquileia und Grado, die er äußerst knapp skizziert,[8] während das 1602 erschienene Werk Delle historie del mondo von Giovanni Tarcagnota gerade diesen Streitigkeiten einen längeren Abschnitt widmet.[9] Heinrich Kellner schreibt in seiner Chronica das ist Warhaffte eigentliche vnd kurtze Beschreibung, aller Hertzogen zu Venedig Leben von 1574: „Dieser [Marcellus Tegalianus]/ wie man findet / ist ein sehr gottfürchtiger Mann / unnd eines hohen Verstandes gewesen / hat auch Lust gehabt zu kriegen. Aber doch dieweil er kein Ursach gehabt hat / ein Krieg anzufahen / und also sein gantze Regierung friedlich hinbracht / ist er gestorben / da er neun jar im Herzogthumb gewesen war.“ Dabei bezieht er sich ausdrücklich auf „den Sabellicum“.[10]

Auch 1697 wusste die Cronica Veneta des Pietro Antonio Pacifico, dass „Marcello Tegalliano Doge II.“, bevor er in seinem Heimatort Eraclea starb, „in gouerno noue Anni, e giorni ventiuno“ war.[11] 1736 weiß die Cronaca Veneta, dass „Marcello Tegalliano“ nicht nur genau für die besagte Zeit regiert habe, sondern auch, dass er einstimmig gewählt worden sei („con tutte le voci fu eletto Principe“).[12] Diese Regierungsdauer, die bereits im Chronicon Altinate erscheint, wurde von Johann Heinrich Zedler 1739 ebenso übernommen,[13] wie dies Johann Hübner in seinem Werk Kurtze Fragen aus der Politischen Historia bereits 1699 getan hatte. Dieser bevorzugte allerdings als Datum der ersten Dogenwahl das Jahr 709. Er sah das Ende der Herrschaft des ersten Dogen im Jahr 717, das Ende für „Marcellinus Tegalianus“ wieder im Jahr 726.[14]

Moderne Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Identifikation des zweiten Dogen mit dem Magister militum, der als einziger Marcellus in den besagten Quellen genannt wird, kann als ungebrochene Tradition gesehen werden.[15] Diese Zuweisung des Marcellus zum Dogenamt basiert ausschließlich auf der Tatsache, dass sein Vorgänger als Dux bezeichnet wird. Alvise Loredan glaubt, der Militär sei nach „aller Wahrscheinlichkeit“ vom Exarchen von Ravenna eingesetzt worden.[16] Und auch der Ort der Amtseinsetzung war manchen Historikern bekannt, nämlich die Kathedrale von Oderzo.[17] Für das Lessico universale italiano von 1968 gehörte Marcellus dem Adel von Eraclea an.[18] Für Eugenio Musatti (1897) ließ er im Zusammenhang mit dem Bilderstreit Marcellus den Papst festsetzen,[19] wie Marcellus’ Vorgänger seiner Auffassung nach (1888) „von der Menge akklamiert“ wurde.[20] Den Zusammenhang zum Bilderstreit und zum Kampf zwischen den Kirchenfürsten von Aquileia und Grado, hinter denen Langobarden und Byzantiner standen, stellte 1872 Giuseppe Cappelletti heraus,[21] wobei der Verfasser des 1871 erschienenen I dogi di Venezia nur lakonisch anmerkte, dass er dort „mehr mit der Religion als mit den Waffen“ die Rechte des Patriarchen von Grado verteidigt habe.[22] Die Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste in alphabetischer Folge wusste 1864 zu ergänzen, dass Marcello „wol mit kaiserlicher Gutheißung“ eingesetzt worden war.[23]

Viele dieser „Erkenntnisse“ und das durch Kolportieren als sicher geltende Wissen bündelte bereits Emmanuele Antonio Cicogna, der exzellente Kenner der Quellen Venedigs. Auch er setzte den Magister militum und den gemutmaßten zweiten Dogen in eins, darüber hinaus wusste er, dass dieser Doge an den Flussmündungen in die Lagunen Festungen errichtet habe, dort Boote stationiert worden seien. Zudem habe er mit einigen Booten die Inseln Centenaria und Mossone in der Lagune von Grado erobert, wobei er dabei im Kampf gegen die Langobarden verletzt worden sei. Er sei sogar von den „Älteren“ auf eine Stufe mit Numa (Numa Pompilius) gestellt worden, da er die Freiheit Venedigs gegen die Ansprüche der Langobarden verteidigt habe, aber zugleich zu Menschlichkeit und Sanftmut geneigt habe. Nach neun Jahren Herrschaft sei er schließlich in Eraclea 726 beigesetzt worden.[24]

Heinrich Kretschmayr nahm 1905 die oströmische Titulatur der ältesten Quellen ernst und hielt Marcellus nicht mehr für einen Dux, sondern für einen Magister militum. Er folgerte, dass der oströmisch-byzantinische Kaiser diesen „Magister militum Marcellus von Istrien auch mit der Verwaltung des Dukats von Venetien betraut“ habe.[25] Auch für Antonio Battistella kam der Magister militum von Istrien.[26]

Die Historizität der beiden ersten Dogen wurde von Historikern immer wieder in Frage gestellt, allen voran 1926 von Roberto Cessi.[27] Für ihn begann die Reihe der Dogen erst mit dem der Legende nach dritten Dogen, mit Orso Ipato, denn die Überlieferung zum zweiten Dogen basierte auf denselben unzuverlässigen Quellen wie die zum ersten. Für Cessi war die Wahl eines Dogen unter dem seiner Ansicht nach dafür zu strikten Regime Konstantinopels nicht denkbar. Cessi sah in Marcellus einen möglichen Vertreter der byzantinischen Herrschaft. Dies dürfte genau die Interpretation gewesen sein, die man in Venedig Jahrhunderte vermeiden wollte.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den wenigen erzählenden Quellen gehören das Chronicon Altinate und das Chronicon Gradense. Für die staatlich kontrollierte Überlieferung ist vor allem Andrea Dandolos Chronica per extensum descripta wichtig, die von Ester Pastorello herausgegeben wurde (Rerum Italicarum Scriptores XII), Bologna 1938–1958, S. 104 f. Wichtige Editionen sind zudem die gleichfalls von Cessi herausgegebenen Documenti relativi alla storia di Venezia anteriore al Mille, Bd. I: Secoli V-IX, Venedig 1991, S. 28.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Antonio Carile, Giorgio Fedalto: Le origini di Venezia. Bologna 1978, ab S. 226.
  • Girolamo Arnaldi: Le origini dell’identità lagunare, in: Storia di Venezia, Bd. 1: Origini. Età ducale. Rom 1992, S. 431.
  • Stefano Gasparri: Venezia fra i secoli VIII e IX. Una riflessione sulle fonti, in: Gino Benzoni, Marino Berengo, Gherardo Ortalli, Giovanni Scarabello (Hrsg.): Studi veneti offerti a Gaetano Cozzi, Vicenza 1992, rmoa.unina.it (PDF)

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marc-Antoine Laugier: Storia Della Repubblica Di Venezia Dalla sua Fondazione sino al presente, Carlo Palese e Gasparo Storti, Venedig 1767, S. 175, Anm. 1.
  2. Lucrezia Marinella: L’Enrico ovvero Bisanzio acquistato. Giuseppe Antonelli, Venedig 1844; Enrico; or, Byzantium conquered. A Heroic Poem, Übers. Maria Galli Stampino. The University of Chicago Press, 2009, globalchalet.net (PDF).
  3. Heinrich Kretschmayr: Geschichte von Venedig, 3 Bde, Bd. 1: Bis zum Tode Enrico Dandolos. Gotha 1905, Nachdruck: Aalen 1964, 1989, S. 44.
  4. „Hoc tempore Lotharius imperator anno sui primo, pactum, initum inter Venetos et vicinos subiectos imperii super jure redendo et solutione datiorum, requirente duce, per quinquenium confirmavit terras que ducatus distinsit a terris Ytalici regni; et terminationem factam inter Paulucium ducem et Marcelum magistrum militum de finibus Civitatis Nove sub Liutprando rege et ab Astulffo confinatam comprobavit.“
  5. Zitiert nach Luigi Andrea Berto: Il vocabolario politico e sociale della “Istoria Veneticorum” di Giovanni Diacono. Il poligrafo, 2001, S. 239.
  6. Heinrich Kretschmayr: Geschichte von Venedig, 3 Bde, Bd. 1: Bis zum Tode Enrico Dandolos, Gotha 1905, S. 44.
  7. „Marcellus dux ad predicte dignitatis solium, universis provincialibus congregatia, in eadem civitate promotus fuit, discursis ab Incarnatione predicta annis septingentis quatuordecim. Hic dux, pacis amator, cum subditis et vicinis benevole pertransivit; demum cum ducatum gubernasset annis septem, mensibus tribus, humane vite debitum persolvit, ibique sepultus fuit.“ (Ester Pastorello (Hrsg.): Andreae Danduli Ducis Venetiarum Chronica per extensum descripta aa. 46-1280, Nicola Zanichelli, Bologna 1938, S. 354).
  8. Francesco Sansovino: Delle cose notabili della città di Venetia. Libri II, Lucio Spineda, Venedig 1602, S. 35r-v, bzw. Venedig 1561, S. 33.
  9. Giovanni Tarcagnota: Delle historie del mondo, i Giunti, 1598, S. 314 f.
  10. Heinrich Kellner: Chronica das ist Warhaffte eigentliche vnd kurtze Beschreibung, aller Hertzogen zu Venedig Leben Sigmund Feyerabends, Frankfurt am Main 1574, Blatt 1v.
  11. Pietro Antonio Pacifico: Cronica Veneta, Domenico Lovisa, Venedig 1697, S. 34.
  12. Cronaca Veneta, Venedig 1736, S. 22.
  13. Marcellus Tegalianus oder Tagilanus. In: Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste. Band 19, Leipzig 1739, Spalte 1207.
  14. Johann Hübner: Kurtze Fragen aus der Politischen Historia: den Lehrenden und Lernenden zur Erleichterung aufgesetzet. Biß auff den Friedens-Schluß zu Ryswyck continuiret und Mit einer nützlichen Einleitung vor Die Anfänger und Vollständigem Register versehen, dritter Theil, Johann Friedrich Gleditsch, 1699, S. 575–577.
  15. So verfährt etwa Claudio Rendina: I dogi. Storia e segreti, Newton Compton, 1984, S. 23, der zwar einräumt, dass man „quasi“ nichts über den zweiten Dogen wisse, doch müsse es sich um jenen Magister militum handeln, der den Vertrag mit Liutprand unterzeichnet hat („Dovrebbe essere comunque lo stesso magister militum che firmò insieme a Paoluccio il trattato con Liutprando“).
  16. Alvise Loredan: I Dandolo, Dall'Oglio, 1981, S. 62.
  17. Dies führt etwa Eno Bellis: Piccola storia di Oderzo romana, La tipografica, 1968, S. 172 an.
  18. Umberto Bosco: Lessico universale italiano, Bd. 15, 1968, S. 506.
  19. Eugenio Musatti: La Storia politica di Venezia secondo le ultime ricerche, Gallina, 1897, S. 13 („che provocò l’efficace interposizione del Sommo Pontefice per far cessare i dissidi religiosi“).
  20. Eugenio Musatti: Storia della promissione ducale, Padua 1888 (Nachdruck Venedig 1983), S. 8 („acclamato dalla moltitudine“).
  21. Giuseppe Cappelletti: Breve corso di storia di Venezia condotta sino ai nostri giorni a facile istruzione popolare, Grimaldo, 1872, S. 20 f.
  22. I dogi di Venezia, Venedig 1871, S. 5.
  23. Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste in alphabetischer Folge, Erste Section, Achtundsechzigster Theil, Brockhaus, Leipzig 1864, S. 450.
  24. Emmanuele Antonio Cicogna: Storia dei Dogi di Venezia, Bd. 1. Venedig 1867, o. S., Digitalisat
  25. Heinrich Kretschmayr: Geschichte von Venedig, 3 Bde, Bd. 1: Bis zum Tode Enrico Dandolos, Gotha 1905, S. 44.
  26. Antonio Battistella: La Repubblica di Venezia ne'suoi undici secolo di storia, Venedig 1921, S. 33.
  27. Roberto Cessi: Paulicius dux, in: Archivio veneto-tridentino 10 (1926) 158–179.
Vorgänger Amt Nachfolger
Anafestus Paulucius Doge von Venedig
717–726
Orso Ipato