Marcus Pfister

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Marcus Pfister (* 30. Juli 1960 in Bern) ist ein Schweizer Bilderbuchautor und Illustrator.[1]

Nach einem Besuch der Kunstgewerbeschule Bern absolvierte Pfister für vier Jahre eine Lehre zum Grafiker und arbeitete anschließend als solcher für eine Werbeagentur, konzentrierte sich ab 1983 aber auf eine Karriere als Künstler im Bereich Skulptur und Fotografie. 1986 brachte er sein erstes Bilderbuch Die müde Eule heraus und machte sich auch mit anderen Tierfiguren wie Pinguin Pit sowie den weich verlaufenden Hintergründen seiner Aquarell-Landschaften einen Namen.[2]

Ein weltweiter Erfolg gelang ihm ab 1992 mit dem beim NordSüd Verlag veröffentlichten Der Regenbogenfisch über einen Fisch mit teilweise glitzernden Schuppen in vielen verschiedenen Farben, der seine Schuppen nicht mit den anderen Fischen teilen will. Pfister gestaltete daraufhin einige weitere Bücher mit dem Regenbogenfisch als Hauptfigur. Die Bücher zum Regenbogenfisch wurden in über 80 Sprachen übersetzt und haben sich über 15 Millionen Mal verkauft.[3] Der amerikanische Fernsehsender PBS produzierte 2000 die 26-teilige Zeichentrickserie Der Regenbogenfisch auf Basis von Pfisters Geschichte.

Marcus Pfister lebt mit seiner Familie in Bern.[2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wer ist mein Freund?, 1986
  • Die müde Eule, 1986
  • Die vier Lichter des Hirten Simon, 1986
  • Pinguin Pit, 1987
  • Wie Sankt Nikolaus einen Gehilfen fand, 1987
  • Pits neue Freunde, 1988
  • Biber Boris, 1988
  • Pit und Pat, 1989
  • Mirjam’s Geschenk, 1989
  • Zottel, 1990
  • Sonne und Mond, 1990
  • Hoppel, 1991
  • Weißt du wieviel Sternlein stehen?, 1991
  • Hoppel findet einen Freund, 1992
  • Der Regenbogenfisch, 1992
  • Hoppel und der Osterhase, 1993
  • Pit ahoy!, 1993
  • Der Weihnachtsstern, 1993
  • Papa Pit und Tim, 1994
  • Till & Willy, 1994
  • Der kleine Dino, 1994
  • Hoppel lernt schwimmen, 1995
  • Regenbogenfisch, komm hilf mir!, 1995
  • Lieber Nikolaus, wann kommst du?, 1996
  • Hoppel weiss sich zu helfen, 1997
  • Mats und die Wundersteine, 1997
  • Wie Leo wieder König wurde, 1998
  • Der Regenbogenfisch stiftet Frieden, 1998
  • Kleiner Bär ich wünsch dir was, 1999
  • Der glückliche Mischka, 2000
  • Mats und die Streifenmäuse, 2000
  • Hallo Freund!!!, 2001
  • Der Regenbogenfisch hat keine Angst mehr, 2001
  • Der Regenbogenfisch lernt zählen, 2001
  • Das Regenbogenfisch-Puzzlebuch, 2002
  • Das magische Buch, 2003
  • Henri der Künstler, 2004
  • Timo und Matto, 2005
  • Ein Glücksstern für Lukas, 2005
  • Der Regenbogenfisch kehrt zurück, 2006
  • Charly im Zoo, 2007
  • Ab ins Bett, Nils!, 2008
  • Monster-Party, 2008
  • Wenn du mal groß bist, Nils, 2009
  • Der Regenbogenfisch entdeckt die Tiefsee, 2009

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1988: Schweizer Jugendbuchpreis, Auswahlliste
  • 1992: Christopher Award (Preis der amerikanischen, kath. Kirche)
  • 1993: Critici in erba – Besondere Erwähnung
  • 1993: 1. Preis Ulmer Bilderbuchspatz
  • 1993: Prix spécial des Libraires religieux pour le livre d'enfant, Valence
  • 1994: Prix de la Jeunesse, Cherbourg
  • 1995: North Dakota Flicker Tale
  • 1995: ABBY-Award (Preis des amerikanischen Buchhandels)
  • 1995: North-Carolina Children's Book Award
  • 1996: Readers’ Choice Award, Michigan Reading Association
  • 1996: Childrens Choices (IRA-CBC)
  • 1997: Christopher Award (Preis der amerikanischen, kath. Kirche)
  • 1997: Steirische Leseeule
  • 1998: Storytelling World Award
  • 2010: Nominierung für den 3 Apples Book Award der New York Library Association

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Teacher's Calendar: The Day-By-Day Directory to Holidays, Historical Events, Birthdays and Special Days, Weeks and Months. 864.Com, 2003, ISBN 9780071412315, S. 246.
  2. a b Kurzvita (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) anlässlich der Buchwochen 2005 der SK Stiftung Kultur, online unter sk-kultur.de
  3. Sally Lodge: Rainbow Fish Surfaces Once Again (Memento des Originals vom 2. Mai 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.publishersweekly.com, Publishers Weekly, 3. August 2006