Markus Bürgi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Markus Bürgi (* 6. November 1961 in Zug) ist ein Schweizer Maler, Zeichner, Objektkünstler und Kunstlehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Schulbesuch in Goldau und Oberarth absolvierte Bürgi von 1978 bis 1983 das Kantonale Lehrerseminar Rickenbach. Anschliessend war er drei Jahre Primarlehrer in Wilen. Danach absolvierte er von 1987 bis 1991 die Kantonale Schule für Gestaltung in Luzern, die er als Zeichenlehrer abschloss. 1992 bis 1993 arbeitete er in einer Sattlerei. Seit 1994 unterrichtet Bürgi Kunst an der Kantonsschule Obwalden in Sarnen. Dort gestaltet er seit 2009 als Nachfolger von Adrian Hossli die Bühnenbilder der Inszenierungen des Kollegitheaters.

Bürgi absolvierte ein Nachdiplomstudium im Bereich digitale Medien, das er 2004 mit einem Master in Advanced Studies abschloss. Von 1993 bis 2010 war er Dozent an der Gestaltungsschule Farbmühle in Luzern.

Arbeiten und Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1990 erstellt Bürgi Arbeiten als bildender Künstler. Sein Lebens- und Arbeitsort ist Sarnen, sein Atelier befindet sich im Ortsteil Bitzighofen.[1]

Bürgi arbeitet im Grenzbereich von Malerei und Skulptur. Bemalte Baumwolltücher bilden dabei den «Rohstoff» für weitere Bearbeitungsschritte. Durch Zuschneiden, Falten und Nähen erfolgen weitere Umwandlungen.[2] Er benutzt das «Bildgewebe» als Grundstoff eines traditionellen Handwerks und fertigt daraus beispielsweise Kleider, Taschen und Schuhe.

  • Jurierte Jahresausstellungen Kunstmuseum Luzern zwischen 1992 und 2002
  • Eidgenössischer Wettbewerb für freie Kunst Basel 1995 / 1998 / 2001
  • Show Case by women for shopping, Zürich 1996, Einzelausstellung
  • Young Art, Kunsthalle Bern 1996
  • Musee d’art et d’histoire Genf 1996
  • Talmuseum Engelberg out-look-in-sight 2002
  • Stans hat sie wieder, ein Projekt für die Stanser Musiktage 2003
  • Galerie Hofmatt Sarnen 1998 / 2009, Einzelausstellungen
  • Galerie apropos Luzern 1999, Einzelausstellung
  • 2011 NOW 11, Schiffshalle Rütenen, Beckenried
  • 2011 Vias d’art Pontresina
  • 2012 NOW 12, Turbine Giswil
  • 2012/13 Kunsthalle Luzern: faites comme chez vous
  • 2013/14 Kunst am Bau Kantonsspital Obwalden, Sarnen; Ausführung zusammen mit Hubert Baumgartner und Beat Stalder
  • 2016 Kunstszene Schwyz, Ital Reding Hofstatt
  • 2018, NOW 18 Stans, Nidwaldner Museum, Winkelriedhaus

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1996: 1. Rang im Projektwettbewerb Kunst am Bau, GIBZ Zug,
  • 1997/1998: Ausführung des Projekts EULE an der gewerblich-industriellen Berufsschule
  • 1997: Unterwaldner Preis für bildende Kunst
  • 2013: Gestaltung der Jahresgabe des Kunst Treffs 13[3]
  • 2013: Atelierstipendium für einen viermonatigen Aufenthalt in Berlin: November 2013 bis Februar 2014[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag Bürgi Markus auf der Website kulturfenster.ch
  2. Markus Bürgi freut sich auf Kunststadt, Artikel der Neuen Obwaldner Zeitung vom 6. November 2013
  3. Ehre für Markus Bürgi (PDF; 565 kB), Artikel der Neuen Obwaldner Zeitung vom 17. Juni 2013
  4. Atelierstipendien für Zentralschweizer Kunstschaffende in Berlin (PDF; 41 kB) (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nw.ch, Medieninformation des Kantons Nidwalden vom 12. Dezember 2012