Marlene Tanczik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Marlene Tanczik, 2019

Marlene Tanczik (* 1993 in Dresden[1][2]) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marlene Tanczik begann im Alter von 13 Jahren mit einer vorprofessionellen Tanzausbildung.[1] Ihre Tanzausbildung in Ballett und Contemporary Dance erhielt sie unter anderem an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden, wo sie zwei Jahre studierte.[3] Sie war Mitglied der Dance Company „Carrot Dancers“ und war an freien Tanzprojekten beteiligt.[4]

Nach ihrem Abitur studierte sie von 2014 bis 2018 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.[1][4] Im Rahmen ihrer Ausbildung war sie während der Spielzeit 2016/17 und auch in der folgenden Spielzeit 2017/18 Mitglied im Schauspielstudio Köln.[3] Sie war dort unter anderem in der Hamlet-Inszenierung von Stefan Bachmann zu sehen.[5] Am Schauspiel Köln wirkte sie in der Spielzeit 2016/17 außerdem in der Uraufführung des Theaterstücks Jemand wie ich von Charlotte Roos mit.[6] In der Spielzeit 2017/18 gehörte sie in der Rolle der Emma Baumert zum Ensemble des Hauptmann-Stücks Die Weber in der Inszenierung von Armin Petras.[1][7] Seit der Spielzeit 2018/19 gehört Marlene Tanczik zum festen Darstellerensemble am Neuen Theater Halle, wo sie u. a. die Luise Miller in Kabale und Liebe spielte.[8][9]

Seit 2015 steht sie auch für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera.[3] Im ersten Teil der vierteiligen dokumentarischen TV-Serie Der Traum von der Neuen Welt (2017) verkörperte sie Dorothea Louise Ludwig, die von Mädchenhändlern aus Deutschland in die USA gebracht wird, wo sie tageweise als Begleitmädchen an Gastwirte vermietet wird.[10] In der ARD-Märchenverfilmung Das Wasser des Lebens (2017) spielte Marlene Tanczik, an der Seite von Gustav Schmidt als Prinz, die weibliche Hauptrolle der Prinzessin Friederike.[4][11]

In der VOX-Serie Milk & Honey (2018) spielte sie eine Hauptrolle als noch minderjährige Charlie, die ihren älteren Bruder und dessen Freunde dabei unterstützt, ihren Escort-Service für Damen weiter auszubauen.[12][13] In der mehrteiligen Fernseh-Dokumentation Die Eiserne Zeit (2018), die während des Dreißigjährigen Kriegs spielt,[4] verkörperte Tanczik Anna Margareta von Haugwitz, die als 18-Jährige während des Krieges den schwedischen Heerführer Carl Gustav Wrangel heiratete.[4] Im 13. Film der ZDF-Kriminalfilmreihe Spreewaldkrimi mit dem Titel Totentanz, der im Februar 2021 erstausgestrahlt wurde, spielte sie als eifersüchtige Freundin eines ermordeten Internet-Bloggers (Matti Schmidt-Schaller) eine der Hauptrollen.[14]

Marlene Tanczik lebt in Halle (Saale).[1][2]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Marlene Tanczik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Marlene Tanczik bei schauspielervideos.de. Abgerufen am 16. Dezember 2018.
  2. a b Marlene Tanczik. Vita und Profil bei CASTFORWARD. Abgerufen am 16. Dezember 2018.
  3. a b c Marlene Tanczik. Vita. Offizielle Internetpräsenz Schauspiel Köln. Abgerufen am 16. Dezember 2018.
  4. a b c d e Gebürtige Dresdnerin im neuen ARD-Märchenfilm „Das Wasser des Lebens“. In: Dresdner Neueste Nachrichten vom 25. Dezember 2017. Abgerufen am 16. Dezember 2018.
  5. HAMLET. Produktionsdetails und Besetzung. Offizielle Internetpräsenz Schauspiel Köln. Abgerufen am 16. Dezember 2018.
  6. JEMAND WIE ICH. Produktionsdetails und Besetzung. Offizielle Internetpräsenz Schauspiel Köln. Abgerufen am 16. Dezember 2018.
  7. DIE WEBER. Produktionsdetails und Besetzung. Offizielle Internetpräsenz Schauspiel Köln. Abgerufen am 16. Dezember 2018.
  8. Marlene Tanczik. Vita. Offizielle Internetpräsenz Neues Theater Halle. Abgerufen am 12. Februar 2021.
  9. Kabale und Liebe. Produktionsdetails und Besetzung. Offizielle Internetpräsenz Neues Theater Halle. Abgerufen am 12. Februar 2021.
  10. „Der Traum von der Neuen Welt“, Arte: Nichts wie weg. TV-Kritik. In: Frankfurter Rundschau vom 3. Juni 2017. Abgerufen am 16. Dezember 2018.
  11. WDR verfilmt Märchen „Das Wasser des Lebens" für die ARD-Reihe „Sechs auf einen Streich". Pressemitteilung des WDR vom 8. Juni 2017. Abgerufen am 16. Dezember 2018.
  12. Milk & Honey • Sexy Serie neu bei Vox. In: Hörzu vom 14. November 2018. Abgerufen am 16. Dezember 2018.
  13. «Milk & Honey»-Schauspielerin Marlene Tanczik: Druck spüre ich keinen. Interview bei Quotenmeter.de. Abgerufen am 16. Dezember 2018.
  14. Warum musste ein Junge im "Spreewaldkrimi" nackt erfrieren?. GoldeneKamera.de vom 8. Februar 2021. Abgerufen am 12. Februar 2021.