Spreewaldkrimi

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Seriendaten
OriginaltitelSpreewaldkrimi
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Jahr(e)seit 2006
Produktions-
unternehmen
Aspekt Telefilm-Produktion
Länge90 Minuten
Episoden11+ (Liste)
GenreKrimi
DrehbuchThomas Kirchner
ProduktionWolfgang Esser
Erstausstrahlung6. November 2006 auf ZDF
Besetzung
An der Mündung des (von rechts kommenden) Vetschauer Mühlenfließes in den Südumfluter steht auf der Liebesinsel die für den 6. Spreewaldkrimi Mörderische Hitze errichtete Hütte und davor der Hackklotz, auf dem im Film nicht nur Holz gehackt wurde.

Spreewaldkrimi ist eine deutsche Fernseh-Krimiserie mit bisher elf Folgen, die seit 2006 produziert und ausgestrahlt wurden. Die Dreharbeiten finden an den Originalschauplätzen im Spreewald statt. Die Reihe greift regionale Besonderheiten auf. Da der erste Film beim Publikum und bei Kritikern gut ankam, entschloss sich das ZDF, daraus eine Reihe zu machen.[1]

Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folge Titel Erstausstrahlung Regie Drehbuch
1 Das Geheimnis im Moor 6. Nov. 2006 Kai Wessel Thomas Kirchner
2 Der Tote im Spreewald 26. Okt. 2010 Christian von Castelberg Thomas Kirchner
3 Die Tränen der Fische 28. Mär. 2011 Thomas Roth Thomas Kirchner
4 Eine tödliche Legende 30. Sep. 2012 Torsten C. Fischer Thomas Kirchner
5 Feuerengel 17. Nov. 2013 Roland Suso Richter Thomas Kirchner
6 Mörderische Hitze 12. Mai 2014 Kai Wessel Thomas Kirchner
7 Die Tote im Weiher 16. Nov. 2014 Sherry Hormann Thomas Kirchner
8 Die Sturmnacht 22. Nov. 2015 Christoph Stark Thomas Kirchner
9 Spiel mit dem Tod 13. Feb. 2017 Christian Görlitz Thomas Kirchner
10 Zwischen Tod und Leben 13. Nov. 2017 Kai Wessel Thomas Kirchner
11 Tödliche Heimkehr 26. Nov. 2018 Jan Fehse Thomas Kirchner

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurt Sagatz vom Tagesspiegel bemerkt: „Zu den Besonderheiten des Spreewaldkrimis gehört der reichliche Gebrauch von Rückblenden. Der Sender spricht von geheimnisvoll verästelten Filmen mit mäandernden Zeitebenen.“ Die Zeitsprünge seien „eine Besonderheit“ der Spreewald-Krimis, „die leise und sehr berührende Erzählweise eine andere“. Sagatz kommt zu dem Schluss, „die Spreewaldkrimis [seien] eine Besonderheit unter den deutschen Fernsehfilmen“.[1]

Elmar Krekeler von der Welt schreibt: „Seit sieben Fällen ermittelt Kommissar Krüger im Spreewald. Der ‚Spreewaldkrimi‘ hält allen internationalen Vergleichen stand. […] Gründe, einmal im Jahr öffentlich-rechtliches Fernsehen zu schauen.“[2]

Das Portal femundo lobt den gelungenen regionalen Bezug und schreibt:

„In Anlehnung an das Genre des »Scandinavian Noir« rückt die Serie die Ermittlungsarbeit nicht allzu sehr in den Vordergrund. Stattdessen nimmt sie regionale Bezüge ernst, greift historische Fakten auf und stellt die Landschaft selbst in den Mittelpunkt. Der Spreewald wird zu einer Hauptfigur der Serie, die den beiden Ermittlern ab und an den Rang ablaufen darf.“

– femundo.de[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Kurt Sagatz: Bei den Spreewaldschurken tagesspiegel.de, 16. November 2014. Abgerufen am 28. November 2014.
  2. Elmar Krekeler: Kultserie: Fernsehmacher der Welt, schaut auf Lübbenau. In: Welt Online. 17. November 2014, abgerufen am 25. Januar 2015.
  3. Kraftvolle Geschichten in magischer Landschaft. In: femundo.de. Abgerufen am 20. Februar 2018.