Matthias Dollinger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Matthias Dollinger
Matthias Dillinger (2005)
Personalia
Geburtstag 12. September 1979
Geburtsort KlagenfurtÖsterreich
Größe 176 cm
Position Mittelfeldspieler
Junioren
Jahre Station
1986–1990 FC Kärnten
1990–1992 ASK Klagenfurt
1992–1997 FC Kärnten
1997 SK Sturm Graz
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1997–1998 SV Feldkirchen
1998–1999 SV St. Veit
1999–2000 FC Kärnten
2000–2001 BSV Bad Bleiberg
2001 SV Spittal/Drau
2001–2003 DSV Leoben 61 (18)
2003–2005 Grazer AK 43 0(1)
2005–2006 SK Rapid Wien 24 0(0)
2007–2008 LASK 19 0(1)
2008 SC Schwanenstadt 10 0(3)
2008–2010 SK Austria Kärnten 34 0(1)
2009 SK Austria Kärnten II 3 0(0)
2010–2014 SK Austria Klagenfurt 81 (25)
2014–2017 Annabichler SV 96 (41)
2018–2019 ASK Klagenfurt 23 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2004 Österreich FT 1 0(0)
2002–2005 Österreich 7 0(0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Matthias Dollinger (* 12. September 1979 in Klagenfurt) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler auf der Position eines Mittelfeldspielers. Seit der Winterpause 2017/18 tritt er als sportlicher Leiter des ASK Klagenfurt in Erscheinung.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matthias Dollinger (unter Fans liebevoll "Tolle Mottinger" genannt) begann seine Profikarriere beim österreichischen Zweitligisten DSV Leoben im Jahre 2001. In seiner ersten Spielsaison für den Verein erzielte er bereits sieben Tore, ein Jahr später bereits elf Tore. In dieser Saison verpasste der DSV Leoben knapp den Aufstieg in die Bundesliga als Zweiter in der Tabelle. Dollinger selbst gelang dies allerdings mit dem Wechsel zum Grazer AK 2003.

In der ersten Saison in der Bundesliga schaffte der Mittelfeldspieler mit dem GAK auf Anhieb den Gewinn der Meisterschaft und des ÖFB-Cup. Damit war der GAK in der nächsten Saison für die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt. In der Meisterschaft 2004/05 scheiterte der GAK knapp und wurde Vizemeister. Nach einem zwischenzeitlichen Engagement bei Rapid wechselte Matthias Dollinger im Jänner 2007 zum LASK Linz in die zweitklassige Erste Liga, wo er einen Vertrag bis 2008 unterschrieb. Nachdem er mit dem LASK aufgestiegen war, wechselte er in der Winterpause 07/08 zu Erstligist SC Schwanenstadt. Nachdem am Ende der Saison der neu gegründete FC Magna Wiener Neustadt die Lizenz der Oberösterreicher bekam, wechselte Dollinger zum Bundesligisten SK Austria Kärnten. Nach dem Konkurs von Austria Kärnten 2010 wechselte er zum Regionalligisten SK Austria Klagenfurt.[1] Dort war er bis zur Winterpause 2013/14 im Einsatz und wechselte danach zum Annabichler SV, bei dem er in weiterer Folge an der Seite seines jüngeren Bruders Stefan (* 1984) spielte. In der Saison 2014/15 wurde der Aufstieg in die drittklassige Regionalliga Mitte geschafft; nach nur einer Saison kehrte der ASV wieder in die Kärntner Liga zurück. In der Winterpause 2017/18 verließ er den ASV, um sich dem ASK Klagenfurt in der fünftklassigen Unterliga Ost anzuschließen. Hier erfolgte auch sein Karriereausklang; im Sommer 2019 beendete er seine Spielerkarriere und fungierte nur mehr als sportlicher Leiter des Vereins. Diese Funktion hatte er bereits mit seinem Wechsel in der Winterpause 2017/18 angetreten.[2]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matthias Dollinger debütierte im November 2002 im Spiel gegen Norwegen für die österreichische Nationalmannschaft.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 2012 wurde bekannt, dass Dollinger künftig als Sportsprecher des Team Stronach für Kärnten fungieren und dieses bei der Kärntner Landtagswahl im März 2013 unterstützen wird.[3]

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matthias Dollinger wird auch als „Matthias“ oder „Mote Dollinger Junior“ bezeichnet, da er der Sohn von Matthias Dollinger (SEN), Jahrgang 1951, ist. Herr Dollinger SEN, der am 10. Dezember 2015 verstarb, gehörte seit mehreren Jahren dem Vorstand von SK Austria Klagenfurt an und war maßgeblich am Weiterbestand des (Nachfolge)-Vereins des seinerzeitigen FC Kärnten beteiligt. Zudem spielte er selbst in der damaligen 2. Division beim SV St. Veit und beim Villacher SV.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der neue Weg des SK Austria Klagenfurt. 23. Juni 2010, Auf: ORF.at
  2. Matthias Dollinger wird Sportdirektor, abgerufen am 11. Mai 2021
  3. Matthias Dollinger verstärkt Team Stronach, Kleine Zeitung, 7. Dezember 2012. Abgerufen am 28. April 2020.
  4. Dollinger Senior verlor letzten Kampf. In: Kleine Zeitung. 12. Dezember 2015, abgerufen am 8. Februar 2016.