Matthias Heider

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Matthias Heider (2014)

Matthias Heider (* 18. Mai 1966 in Lüdenscheid) ist ein deutscher Politiker (CDU) und seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matthias Heider absolvierte sein Abitur 1985 am Zeppelin-Gymnasium Lüdenscheid. Nach dem darauf folgenden Grundwehrdienst nahm er 1986 ein rechtswissenschaftliches Studium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn auf. Die Zulassung als Rechtsanwalt erfolgte 1995. Danach war er bis 2005 tätig als Justiziar und Leiter der Abteilung Recht/Patente der DKR mbh. Anschließend war er bis zu seinem Einzug Rechtsanwalt und Prokurist bei der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Mit der Arbeit „Die Konzessionsverträge der Stadt Lüdenscheid über leitungsgebundene Versorgungsgüter und die Entwicklung der städtischen Versorgungsbetriebe zwischen 1856 und 1945. Zugleich ein Beitrag über den Ausbau der kommunalen Leistungsverwaltung in Preußen“ promovierte Heider 2003 an der Universität Bonn zum Dr. jur.

Matthias Heider ist katholisch, verheiratet und Vater eines Kindes. Zusammen mit seiner Familie lebt er in seiner Geburtsstadt Lüdenscheid. Außerdem ist er Mitglied im Sauerländischen Gebirgsverein und im Lüdenscheider Tennisverein von 1899 e.V.[1]

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CDU-Mitglied ist Matthias Heider seit 1983. Er war 1985 und 1986 Vorsitzender der Jungen Union Lüdenscheid, anschließend zunächst zwei Jahre stellvertretender Vorsitzender, dann von 1988 bis 1990 Vorsitzender des JU-Kreisverbandes Mark. Von 1991 bis 1993 bekleidete Heider das Amt des stellv. Vorsitzenden der CDU Lüdenscheid. Seit 2013 ist er auch Stellvertretender Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT). Seit 2017 ist Heider Stellvertretender Bundesvorsitzender der MIT. Er wurde außerdem zum Bezirksvorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung in Südwestfalen gewählt. Er gehört dem Landesvorstand der CDU Nordrhein-Westfalen an und seit 2014 dem Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Zudem ist er Co-Vorsitzender der Kommission Wirtschaft, Handel, Gastgewerbe, Handwerk.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2009 konnte Matthias Heider als Nachfolger von Hartmut Schauerte das Direktmandat im Bundestagswahlkreis Olpe – Märkischer Kreis I gewinnen. Er setzte sich mit 47,4 % der Erststimmen gegen die SPD-Kandidatin Petra Crone durch. Bei der Bundestagswahl 2013 konnte er 51,7 % der Erststimmen gewinnen und zog somit erneut in den Bundestag ein. 2017 erreichte Matthias Heider 47,9 % der Erststimmen und zog somit erneut als direkt gewählter Abgeordneter in den Bundestag ein.[2]

Im Bundestag ist Heider Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Energie.[3] Für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist er als Berichterstatter für das Kartell- und Wettbewerbsrecht zuständig. An der letzten Novellierung des Kartellrechts im Frühjahr 2017 (9. GWB Novelle) war er maßgeblich beteiligt. Von 2018 bis 2019 war Heider beratendes Mitglied der Kommission Wettbewerbsrecht 4.0 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.[4] Weiterhin ist er stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union und im Gemeinsamen Ausschuss.[5] Außerdem ist Matthias Heider seit der 19. Wahlperiode Vorsitzender der Parlamentariergruppe USA.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Matthias Heider – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website Heiders
  2. Ergebnisse Olpe – Märkischer Kreis I - Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 24. Oktober 2019.
  3. Deutscher Bundestag - Abgeordnete. Abgerufen am 24. Oktober 2019.
  4. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Kommission Wettbewerbsrecht 4.0. Abgerufen am 24. Oktober 2019.
  5. Deutscher Bundestag - Abgeordnete. Abgerufen am 24. Oktober 2019.