Matthias Oomen

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Matthias Oomen (* 15. September 1981 in Ettenheim) ist ein deutscher Journalist. In der Vergangenheit war Oomen als Lobbyist des Fahrgastverbands Pro Bahn tätig.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oomen wuchs in der Ortenau, nahe Freiburg im Breisgau, auf. Er besuchte die Ferdinand-Ruska-Grundschule in Kappel-Grafenhausen und danach das Integrierte Berufliche Gymnasium in Lahr/Schwarzwald. Oomen lebt in Berlin.

Bündnis 90/Die Grünen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oomen, der bis 2003 der SPD angehört hatte, wurde 2006 zum Sprecher der Grünen in Wesel am Niederrhein gewählt.[1] Von 2005 bis 2007 arbeitete er als Sachkundiger Bürger in verschiedenen Ausschüssen des Stadtrates.[2][3]

Von 2015 bis 2016 war er Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität im bündnisgrünen Landesverband Berlin.[4][5] 2016 löste Oomen mit einer Äußerung, die als Aufforderung, Dresden erneut zu bombardieren, aufgefasst wurde, einen „Twitter-Skandal“ (Meedia) aus.[6][7][8] Die Berliner Grünen verurteilten daraufhin seine Aussage.[9][10]

Lobbyismus für Fahrgastverband Pro Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab spätestens 2008 sind Oomens Veröffentlichungen zur bundesweiten Verkehrspolitik nachvollziehbar, unter anderem in der Zeitschrift Der Fahrgast. Oomen war von 2009 bis 2013 Pressesprecher und Hauptstadtbeauftragter des Fahrgastverbands Pro Bahn sowie von November 2011[11] bis 2013[12] Chefredakteur der verkehrspolitischen Zeitschrift Der Fahrgast. Von 2012 bis 2015 war Oomen Mitglied des Landesvorstandes im Landesverband Mecklenburg-Vorpommern.[13][14]

Stuttgart 21

Im Jahre 2010 wurde Oomen von seinem Verband anlässlich der Schlichtung zu Stuttgart 21 nach Stuttgart abgestellt. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg registrierte ihn in diesem Zusammenhang als wissenschaftlichen Mitarbeiter. Pro Bahn und Oomen lehnen den geplanten Tiefbahnhof ab, sprechen sich aber für eine Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Stuttgart und Ulm aus.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Grüne: Das Ende der Lähmung. RP Online, abgerufen am 3. Oktober 2016.
  2. Sitzung des Rates am 13. Dezember 2005. Stadt Wesel, abgerufen am 4. Oktober 2016.
  3. Sitzung des Rates am 30. Oktober 2007. Stadt Wesel, abgerufen am 4. Oktober 2016.
  4. Matthias Oomen. Abgerufen am 3. Oktober 2016.
  5. | Bündnis 90/DIE GRÜNEN Berlin. Abgerufen am 4. Juli 2016.
  6. Peter Mühlbauer: Grünes Bombergate, Telepolis vom 3. Oktober 2016.
  7. Harald Martenstein: Über das Schimpfen und das Fluchen, Zeit Online vom 15. November 2016.
  8. Angebliche Tichy-Zensur im Supermarkt: Ein falscher Kaisers Tengelmann-Account stiftet Twitter-Verwirrung, Meedia.de vom 11. Januar 2017.
  9. Grünen-Politiker fordert Bomben auf Dresden, Tag24 (ehemals MoPo24) vom 30. September 2016.
  10. Matthias Iken: Verschüttet und verdrängt: Hamburgs übertünchte Wunden. Abendblatt.de, abgerufen am 6. August 2018.
  11. "der Fahrgast" – Das Magazin des Fahrgastverbands PRO BAHN (Memento vom 2. November 2011 im Internet Archive)
  12. "der Fahrgast" – Das Magazin des Fahrgastverbands PRO BAHN (Memento vom 21. Juli 2013 im Internet Archive)
  13. Internetseite des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern, abgerufen am 26. März 2012
  14. Internetseite des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern, abgerufen am 20. Juli 2015