Max von Eelking (Sohn)

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Max von Eelking (* 16. Oktober 1813 in Jena; † 7. Februar 1873 in Meiningen) war ein deutscher Offizier, Historiker und Maler.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Max von Eelking ist der Sohn des gleichnamigen Offiziers Max Freiherr von Eelking. Der Vater, Stadtkommandant in Bremen, entstammte einer Patrizierfamilie, die 1750 geadelt wurde; die Mutter entstammte einer Bürgerfamilie aus Coburg. Der Vater besaß ein großes Vermögen, verlor es jedoch durch Spekulation, worauf er seine Frau und sein Kind verließ. Das Kind blieb bei der Mutter. Der ADB-Autor Georg Brückner beschrieb außerdem, dass neben ihrer „schöne[n] Gestalt“ auch ihre „weiche Gesinnung“ auf ihren Sohn übergegangen sein soll. Auf der Weißenburg, dem Haus der Eltern, lebte er allein mit seiner Mutter und auch sein späteres Leben war von Einsamkeit geprägt, außerdem von Misstrauen gegen fremde Menschen. Dies artete zu einer psychischen Krankheit aus.

Seinen Vater sah von Eelking erst mit zwölf Jahren wieder, seine Erziehung und auch seine Ausbildung verliefen ungeregelt. Er wünschte sich jedoch eine feste Berufslaufbahn und besuchte die Forstakademie in Dreißigacker. 1832 trat er in den Militärdienst ein und stieg dort zum Major auf. Unter Depressionen leidend, widmete er sich nebenbei der Malerei sowie dem Sammeln von Altertums- und Militärgeschichtsobjekten. Zum Oberstleutnant aufgestiegen verließ er 1866 das Militär. Im Ruhestand lebte er mit seiner Frau in Meiningen, doch auch weiterhin ließen die Depressionen nicht nach, sie verstärkten sich vielmehr. Schließlich beging er am 7. Februar 1873 Suizid, wobei er einen Abschiedsbrief hinterließ.

Von Eelking hatte zwei Artikel für die Allgemeine Deutsche Biographie verfasst.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wikisource: Max von Eelking – Quellen und Volltexte