Maximos V. Hakim

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Seine Seligkeit Maximos V., Patriarch von Antiochien
Patriarch Gregorios III coat of arms

Maximos V. Hakim, Taufname George Selim Hakim (* 18. Mai 1908 in Tanta, Ägypten; † 29. Juni 2001 in Beirut, Libanon) war Patriarch von Antiochia der Melkitisch Griechisch-Katholischen Kirche.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

David Ben-Gurion und George Hakim im Jahr 1960

Hakim stammte aus einer Einwandererfamilie aus Aleppo. Er besuchte das jesuitisch-französische Collège de la Sainte Famille in Kairo und studierte am Seminar St. Anna in Jerusalem. In der St.-Anna-Basilika empfing er am 20. Juli 1930 die Priesterweihe durch den Erzbischof von Tyros, Maximos IV. Sayegh MSP.

1943 wurde er zum Bischof von Akka („Bischof von St. Johannes in Akkon, Haifa, Nazareth und ganz Galiläa“) ernannt. Am 13. Juni 1943 empfing er durch Patriarch Kyrillos IX. Moghabghab in Kairo die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren die Weihbischöfe Dionysios Kfoury BS und Pierre Kamel Medawar MSP. 1964 erfolgte die Ernennung zum Erzbischof.

Am 22. November 1967 wurde er durch die Heilige Synode der Melkitisch Griechisch-Katholischen Kirche in Ain Traz zum Patriarchen gewählt.

Traditionsgemäß ist der Patriarch von Antiochia auch der Geistliche Protektor des über 900 Jahre alten Militärischen und Hospitalischen Orden des Heiligen Lazarus von Jerusalem, der den Ordensregeln des heiligen Augustinus folgt. Außerdem war Maximos V. Hakim Protektor des Ordens der Byzantinischen Ritter vom Heiligen Grab. Er war Großmeister des von seinem Vorgänger gegründeten Patriarchalischen Ordens vom Heiligen Kreuz zu Jerusalem.

Im Alter von 92 Jahren gab er sein Amt ab an Gregor III. Laham. Er starb ein Jahr später 93-jährig in Beirut.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VorgängerAmtNachfolger
Maximos IV. Sayegh MSPMassimo V Hakim.png
Patriarch von Antiochia

1967–2000
Patriarch Gregorios III coat of arms.svg
Gregor III. Laham