Meropenem

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Strukturformel
Struktur von Meropenem
Allgemeines
Freiname Meropenem
Andere Namen

Latein: Meropenemum

Summenformel C17H25N3O5S
Kurzbeschreibung

weißes bis schwach gelbes, kristallines Pulver (Meropenem·Trihydrat) [1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
  • 96036-03-2 (Meropenem)
  • 119478-56-7 (Meropenem·Trihydrat)
EG-Nummer 641-424-1
ECHA-InfoCard 100.169.299
PubChem 441130
DrugBank DB00760
Wikidata Q421670
Arzneistoffangaben
ATC-Code

J01DH02

Wirkstoffklasse

β-Lactam-Antibiotika, Carbapeneme

Wirkmechanismus

Hemmung der Zellwandsynthese

Eigenschaften
Molare Masse 383,46 g·mol−1
Löslichkeit

wenig löslich in Wasser, sehr schwer löslich in verdünntem Ethanol, praktisch unlöslich in Aceton und Diethylether (Trihydrat)[1]

Sicherheitshinweise
Bitte die Befreiung von der Kennzeichnungspflicht für Arzneimittel, Medizinprodukte, Kosmetika, Lebensmittel und Futtermittel beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
Piktogramm unbekannt
H- und P-Sätze H: ?
EUH: ?
P: ?
Toxikologische Daten

2650 mg·kg−1 (LD50Mausi.v.)[2]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Meropenem ist ein Arzneistoff, der zur Gruppe der Carbapeneme gehört und von AstraZeneca vertrieben wird.

Pharmakologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Carbapeneme, im Gegensatz zu Imipenem ist Meropenem stabil gegenüber Dehydropeptidase I.

Wirkspektrum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wirkungsspektrum ist größer im Bereich der gramnegativen Bakterien im Vergleich zu Imipenem.

Nebenwirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nebenwirkungen entsprechen weitgehend dem der Penicilline und Cephalosporine. Es können allerdings auch epileptische Anfälle auftreten.

Handelsnamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monopräparate

Meronem (D, CH), Optinem (A)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b The Merck Index: An Encyclopedia of Chemicals, Drugs, and Biologicals, 14. Auflage (Merck & Co., Inc.), Whitehouse Station, NJ, USA, 2006, S. 1018; ISBN 978-0-911910-00-1.
  2. Eintrag zu Meropenem in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM)
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