Metropolitan Riveters

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Metropolitan Riveters
Logo der Metropolitan Riveters
Gründung 2015
Geschichte New York Riveters (2015–2017)
Metropolitan Riveters (seit 2017)
Stadion Barnabas Health Hockey House
Standort Newark, New Jersey, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
Teamfarben   
Liga National Women’s Hockey League
(seit 2015)
Cheftrainer Chad Wiseman
Mannschaftskapitän Ashley Johnston
Isobel Cups 2017/18

Die Metropolitan Riveters sind ein US-amerikanisches Fraueneishockeyteam aus Newark, New Jersey, das seit 2015 in der National Women’s Hockey League spielt. 2018 gewannen die Riveters zum ersten Mal in ihrer Geschichte den Isobel Cup.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Plakat We Can Do It! (ca. 1942) diente als Vorlage für das Logo der Riveters

Die Riveters wurden 2015 unter dem Namen New York Riveters als Franchise der National Women’s Hockey League gegründet. Der Name und das Logo des Franchise nehmen Bezug auf Rosie the Riveter, eine fiktive, populäre Frauenfigur aus der Zeit des Zweitens Weltkriegs.

Im Sommer 2015 nahmen die Riveters als erste Spielerin Janine Weber unter Vertrag, die damit auch die erste NWHL-Spielerin überhaupt war.[1] Im NWHL Draft 2015 wählten die Riveters an erster Stelle Alex Carpenter aus, die bei den Olympischen Winterspielen 2014 die Silbermedaille gewonnen hatte.

Die erste Heimspielstätte des Clubs war das Aviator Sports & Events Center in Brooklyn, New York City. Im Mai 2016 verpflichteten die Riveters Amanda Kessel. Kessel erhielt für den Einjahresvertrag insgesamt 26.000 US-Dollar, damit war sie zu diesem Zeitpunkt die bestbezahlte Spielerin der Liga.[2]

Harrison Browne (Oktober 2017)

Im Rahmen des NWHL Draft 2016 hatten die Riveters erneut das erste Wahlrecht inne und suchten sich Kelsey Koelzer von der Princeton University aus.[3]

Seit der Saison 2016/17 tragen die Riveters ihre Heimspiele im Barnabas Health Hockey House in Newark aus.[4] Im Vorfeld der Saison 2017/18 gingen die Riveters eine Partnerschaft mit den New Jersey Devils aus der National Hockey League (NHL) ein und waren damit das erste NWHL-Team, die eine offizielle Kooperation mit einem NHL-Franchise unterhielten. Im Zuge dessen nannte sich das Team in Metropolitan Riveters um und übernahm die Teamfarben der Devils.[5] In der Saison 2017/18 gewannen die Riveters nicht nur die Regular Season, sondern besiegten im Play-off-Finale die Buffalo Beauts und gewannen damit den Isobel Cup.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisonstatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende zur Saisonstatistik:
(GP oder Sp = Spiele insgesamt; W oder S = Siege; L oder N = Niederlagen; T oder U = Unentschieden; OL oder ON = Overtime-Niederlage; SOL oder SON Shootout-Niederlage; P = Punkte; Pct % = Siege in %; GF oder T = Tore; GA oder GT = Gegentore)

Saison Sp S OTN SON N T GT Pkt Regular Season Postseason
2015/16 18 4 2 0 12 47 78 10 Platz 4 1. Runde
2016/17 18 8 1 2 7 55 58 19 Platz 2 1. Runde
2017/18 16 13 0 3 64 30 26 Platz 1 Isobel Cup

Bekannte Spielerinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Metropolitan Riveters – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. NWHL Announces Historic First Player Signing – NWHL. In: nwhl.co. 10. Juni 2015, abgerufen am 15. Mai 2017 (englisch).
  2. Pat Borzi: Amanda Kessel skates away with the NWHL's highest salary. In: espn.com. 2. Mai 2016, abgerufen am 28. März 2018.
  3. Koelzer is Top Draft Pick in 2016 NWHL Draft - Princeton University. In: goprincetontigers.com. 18. Juni 2016, abgerufen am 28. März 2018 (englisch).
  4. Riveters Move to Barnabas Health Hockey House. In: nwhl.zone. 1. August 2016, abgerufen am 28. März 2018 (englisch).
  5. Seth Berkman: Devils Will Invest in a Women’s Hockey Franchise. In: nytimes.com. 4. Oktober 2017, abgerufen am 28. März 2018 (englisch).