Michael Gitlin

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Michael Gitlin 1980

Michael Gitlin (* 23. April 1943 in Kapstadt, Südafrika) ist ein südafrikanisch-israelisch-amerikanischer Bildhauer, der in New York arbeitet und lebt.[1]

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Gitlins Familie emigrierte von Südafrika nach Israel, als er fünf Jahre alt war. Gitlin studierte bis 1967 Englische Literatur und Kunstgeschichte an der Hebrew University of Jerusalem und der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem.

1970 zog Gitlin nach New York und schloss 1972 am Pratt Institute sein Studium mit dem Master ab.

Bildhauerei lehrte er an der Parsons The New School for Design, der Columbia University in New York, der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem und der University of California, Davis.

Gitlin gehört zu den Post-Minimalisten, wie Gordon Matta-Clark, Benni Efrat, Joel Shapiro, Joshua Neustein, Robert Grosvenor, Nahum Tevet und Ulrich Rückriem, die in Manhattan und Europa in den frühen 1970ern gewirkt haben.[2]

Skulptur von Michael Gitlin (ca. 1975), Cortenstahl, im Lantz’schen Park, Düsseldorf-Lohausen

Er arbeitet dreidimensional. Anfangs mit Papier, dann mit Holz. Viele seiner Skulpturen werden an der Wand hängend präsentiert. In den letzten Jahren werden zunehmend andere Materialien verwendet, wie Stahlwolle, Kupferdraht, Schaumstoff, Elastan.

Zeichnungen sind ein wichtiger Bestandteil des Gesamtwerks von Michael Gitlin.[3]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1977 stellte Gitlin sowohl im Israel-Museum als auch auf der documenta 6 in Kassel aus. Er wurde von der Galerie Schmela in Düsseldorf vertreten. Das Stedelijk Museum in Amsterdam und das Solomon R. Guggenheim Museum in New York kauften Werke an.

Er hatte Einzelausstellungen im Israel Museum, Jerusalem (1977); Exit Art, New York (1985); Kunstraum München (1986); Bonner Kunstverein (1988); Kunsthalle Mannheim (1989) und im Museum van Hedendaagse Kunst Antwerpen (1991).

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Gitlin, abgerufen am 16. September 2014 (englisch) .
  2. mana contemporary Michael Gitlin (Memento vom 21. August 2014 im Internet Archive)
  3. petach tikva museum of artːMichael Gitlin, 16 Works (Memento des Originals vom 22. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.petachtikvamuseum.com abgerufen am 16. September 2014 (englisch)
  4. N&N Arman Gallery: Artist Overview - Michael Gitlin (Memento des Originals vom 12. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.amangallery.co.il abgerufen am 16. September 2014 (englisch)