Michael Wäschenbach

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Michael Wäschenbach (2016)

Michael Wäschenbach (* 15. Juli 1954 in Kirchen (Sieg)) ist ein deutscher Politiker (CDU). Seit dem 1. Januar 2012 gehört er dem Landtag von Rheinland-Pfalz an.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wäschenbach legte 1972 die mittlere Reife am Collegium Josephinum, einer Klosterschule der Redemptoristen in Bonn ab. Nach seiner Ausbildung zum Bundesbahnassistenten wurde er zur Wehrpflicht bei den Feldjägern nach Düsseldorf und Marburg eingezogen. Von 1976 bis 1978 hatte er bei der Deutschen Bundesbahn verschiedenste Tätigkeiten im Verkauf und Betriebsdienst (u.a. Fahrdienstleiter) inne, ehe er zum Bundesamt für Verfassungsschutz (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) nach Köln wechselte. An einer Abendschule, der Fachoberschule für Wirtschaft, legte er 1981 sein Fachabitur ab, er studierte daraufhin an der Fachhochschule des Bundes zum Diplom-Verwaltungswirt (FH). Danach war er in verschiedenen Sachbearbeiterbereichen und in größeren Projekten der Informationstechnik aktiv, zuletzt als Referatsleiter in der Zentralabteilung des Bundesamt für Verfassungsschutz. Bei seinem Ausscheiden hatte er die Position eines Oberregierungsrates inne.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wäschenbach begann 1985 mit kommunalpolitischen Aktivitäten in einer Bürgerinitiative in seinem Heimatort Wingendorf zur Verhinderung eines neuen Gewerbegebietes auf landwirtschaftlichen Nutzflächen. 1989 wurde er Mitglied der Freien Wählergruppe Kirchen (Sieg). Von 1989 bis 1998 war er Mitglied des Ortsbeirats in Wingendorf, 1994 wurde er dort auch Ortsvorsteher Wingendorf, außerdem Vorstandsmitglied der FWG im Kreis Altenkirchen und im Regierungsbezirk Koblenz. 1999 zog er aus familiären Gründen nach Wallmenroth, wo er zunächst parteiloses Mitglied der CDU-Fraktion war, ehe er 2004 in die CDU eintrat und im gleichen Jahr zum Ortsbürgermeister gewählt wurde. 2009 wurde er wieder gewählt. Seit dem 1. Januar 2012 ist Wäschenbach Mitglied des Landtages von Rheinland-Pfalz. Er rückte für den ausgeschiedenen Josef Rosenbauer nach, welcher im Wahlkreis Betzdorf/Kirchen (Sieg) direkt gewählt wurde und Ende 2011 sein Mandat aus beruflichen Gründen aufgab.

Bei der Landtagswahl 2016 gewann er den um die Verbandsgemeinde Rennerod erweiterten Wahlkreis direkt. Im Landtag arbeitet er im Ausschuss für Gesundheit, Pflege und Demografie und im Ausschuss für Umwelt, Energie und Ernährung.

In der CDU-Fraktion ist der Pflegepolitischer Sprecher und Beauftragter für Energiepolitik.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Michael Wäschenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien