Mike Brant

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Mike Brant (hebräisch מייק בראנט; * 2. Februar 1947 in Nikosia, Republik Zypern; † 25. April 1975 in Paris, Frankreich; eigentlich Moshe Mikaêl Brand) war ein sehr populärer israelischer Chanson-Sänger. Er zählte von 1970 bis 1975 zu den erfolgreichsten Sängern Frankreichs. Seine Stimme war voluminös und ausdrucksstark. Brant nahm hauptsächlich Platten in Französisch auf, aber auch in Deutsch oder Englisch. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere beendete er sein Leben selbst.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1970 veröffentlichte Brant mit Laisse-moi t’aimer seinen ersten Superhit in Frankreich. Danach folgten Nummer-eins-Hits wie Qui saura, C’est ma prière (1972), Rien qu’une larme, Tout donné, tout repris (1973) und Dis-lui (1975, ein französisches Cover des Songs Feelings von Morris Albert).

1970 belegte er mit dem Chanson Mais dans la lumière beim Grand Prix RTL International den ersten Platz; hiermit gelang ihm ebenfalls 1970 ein einziges Mal der Sprung in die deutschen Charts (Platz 34). Danach nahm er Singles wie Liebe will mehr oder Au revoir für den deutschen Markt auf, war damit aber im Gegensatz zu seiner Kollegin Mireille Mathieu wenig erfolgreich. In Frankreich wurde er 1973 zum Sänger des Jahres gewählt.

Nach seinem Suizid 1975 wurde Brant im israelischen Haifa beerdigt. Noch heute werden zahlreiche Kompilationen seiner Musik veröffentlicht.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970: Mike Brant
  • 1974: Toutes les couleurs
  • 1974: 74
  • 1975: Special disque d’or
  • 1976: Mike Brant (andere Trackliste als beim gleichnamigen Album von 1970)
  • 2000: Laisse-moi t’aimer – Le meilleur de Mike Brant (VÖ: 14. April)
  • 2009: Talents (VÖ: 16. März)
  • 2009: Master série (VÖ: 10. August)
  • 2010: L’intégrale (VÖ: 30. April)

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Charts[1] Anmerkungen
FrankreichFrankreich FR
2002 L’essentiel
76
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 2002
2011 Disque d’or
141
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. November 2011
2012 Éternel
88
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. April 2010
2013 Les plus grandes chansons
65
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 2013
Laisse-moi chanter!
111
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. März 2013
2014 L’inoubliable
31
(38 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. Oktober 2014
2018 Un grand bonheur – Best Of
97
(… Wo.)
Doppel-CD
Erstveröffentlichung: 25. Mai 2018

Weitere Kompilationen

  • 1972: L’album d’or
  • 1995: 20ème anniversaire (VÖ: 24. März)
  • 2008: Platinum Collection (VÖ: 14. März)
  • 2009: Best Of (3 CDs; VÖ: 3. April)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE SchweizSchweiz CH
1970 Mais dans la lumière
34
(5 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: Dezember 1970
1972 C’est ma prière
300! 2
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1972

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldene Schallplatte

  • FrankreichFrankreich Frankreich
    • 1978: für das Album ?
    • 1990: für das Album 15ème Anniversaire
    • 2005: für das Album Qui Saura
    • 2006: für das Album Opération Premium Toupargel
    • 2006: für das Videoalbum Mike Brant Forever
    • 2012: für das Album Eternel

2× Goldene Schallplatte

  • FrankreichFrankreich Frankreich
    • 2001: für das Album 25ème Anniversaire

Platin-Schallplatte

  • FrankreichFrankreich Frankreich
    • 1980: für das Album Rien Qu’une Larme
    • 1995: für das Album Master Série – Vol. 1
    • 1995: für das Album Mike Brant
    • 2008: für das Videoalbum Qui Saura

2× Platin-Schallplatte

  • FrankreichFrankreich Frankreich
    • 1994: für das Videoalbum 15ème Anniversaire
    • 1998: für das Album 20ème Anniversaire
    • 2004: für das Videoalbum Laisse Moi T’Aimer
Land/Region Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin Verkäufe Quellen
FrankreichFrankreich Frankreich (SNEP) 8 10 2.435.000 infodisc.fr snepmusique.com
Insgesamt 8 10

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: Singles FR
  2. Chartquellen: Charts DE Charts CH

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]