Mike Möllensiep

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Mike Möllensiep
Spielerinformationen
Geburtstag 28. November 1975
Geburtsort GelsenkirchenDeutschland
Größe 176 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
0000–1994 FC Schalke 04
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1994–1998
1997
1998–2000
2000
2000–2001
2001–2006
2006–2007
2007–2010
2010–2011
2011–2012
2012–2016
2016–
FC Schalke 04 II
FC Schalke 04
VfB Lübeck
TSV Pandorf
Dynamo Dresden
SW Essen
KFC Uerdingen
SpVgg Vreden
SV Zweckel
GSV Moers
Fortuna Gronau
TC Freisenbruch 02
60 (24)
2 0(0)
40 (12)
20 0(9)
23 0(5)
155 (58)
31 (12)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
Deutschland U-21 1 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2011–2012
2012–2016
2016 -
GSV Moers (Co-Spielertrainer)
Fortuna Gronau (Spielertrainer)
TC Freisenbruch 02 (Spielertrainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Mike Möllensiep (* 28. November 1975 in Gelsenkirchen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, der in der Fußball-Bundesliga für den FC Schalke 04 spielte.

Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stürmer Möllensiep kam aus der Jugend des FC Schalke 04 in die Amateurmannschaft der „Knappen“, die in der Saison 1996/97 in der Verbandsliga Westfalen spielte. Aufgrund von Verletzungen der Stammspieler im Sturm, Youri Mulder und Martin Max, holte ihn Trainer Huub Stevens für das Spiel beim Hamburger SV am 19. April 1997 überraschend in den Bundesligakader. Am Tag vor dem Spiel musste eigens ein Trikot für Möllensiep beflockt werden; er erhielt die Rückennummer 37. Im Volksparkstadion war der HSV nach einer halben Stunde durch den späteren Schalker Sven Kmetsch in Führung gegangen; Marc Wilmots und Radoslav Látal konnten die etatmäßigen Stürmer nicht adäquat ersetzen, so dass Stevens in der 67. Minute Möllensiep für Látal aufs Spielfeld schickte.[1] Er erhielt den Vorzug vor den schon länger zum Kader gehörenden Arnold Dybek und Thomas Kläsener, doch auch er konnte die Torflaute nicht beenden; das Spiel endete 1:0. Bis zum Saisonende durfte der 21-Jährige sich den „Eurofightern“ angehörig fühlen, die am 21. Mai den UEFA-Pokal gewannen. Einen weiteren Einsatz gönnte Stevens dem jungen Spieler; im letzten Saisonspiel – erneut nicht in seiner Heimatstadt, sondern im Ostseestadion bei Hansa Rostock – wurde er in der Nachspielzeit wiederum für Látal eingewechselt, der in der 91. Minute den Siegtreffer zum 1:0 erzielt hatte.[2]

Bis Ende der Saison 1997/98 blieb er bei den Schalker Amateuren, die in die Oberliga aufgestiegen waren. Danach wechselte er zum VfB Lübeck in die Regionalliga Nord. Die Lübecker liehen ihn in der Saison 1999/2000 an den Oberligisten TSV Pansdorf aus, für den er in 25 Spielen sechs Tore erzielte, ehe ihn im Mai 2000 Nordost-Oberligist Dynamo Dresden verpflichtete.[3] Nach nur einer Saison in Sachsen, in der er hauptsächlich von sich reden machte, indem er seine Freundin ohne Gegenleistung ihrerseits auf die Gehaltsliste des Vereins brachte[4], ging er zurück ins Ruhrgebiet und spielte die nächsten fünf Jahre bei Schwarz-Weiß Essen in der Oberliga Nordrhein. Nach 155 Spielen und 58 Treffern in Diensten des ETB wechselte er 2006 zum Ligakonkurrenten KFC Uerdingen 05, für den er in 31 Spielen zwölf Tore erzielte. Zur Saison 2007/08 schloss er sich dem Verbandsligisten SpVgg Vreden an,[5] bei dem er einen Dreijahresvertrag unterschrieb.[6] Mit den Münsterländern stieg er nach nur einer Saison in die Landesliga Westfalen ab.

Zuletzt war Möllensiep als spielender Co-Trainer beim GSV Moers in der Landesliga Niederrhein aktiv. Im Sommer 2012 wechselte er zu Fortuna Gronau 09/54.[7] Im Herbst 2015 kündigte er an seinen Vertrag in Gronau nicht zu verlängern. [8] Am 1. April 2016 wurde er vom Essener Kreisligisten TC Freisenbruch 1902 e.V. als neuer Trainer ab der Saison 2016/17 vorgestellt. [9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Spieldaten bei fussballdaten.de
  2. Spieldaten bei fussballdaten.de
  3. „Möllensiep & Kosharnij verpflichtet / Hanke wechselt“, Website der SG Dynamo Dresden vom 29. Mai 2000, gesichtet am 24. August 2008
  4. „Der größte Flop - Eine Spielerfrau auf der Gehaltsliste“, Website der SG Dynamo Dresden vom 4. Juni 2005 , gesichtet am 3. Januar 2009
  5. „"Eurofighter" in Vreden“, Reviersport vom 11. Juni 2007, gesichtet am 24. August 2008
  6. „Möllensiep und Klein-Günnewick“, Reviersport vom 28. Juni 2007, gesichtet am 24. August 2008
  7. Fortuna Gronau verpflichtet Mike Möllensiep als Co-Trainer, Westfälische Nachrichten
  8. „ Das Trainerkarussell nimmt Fahrt auf“, Westfälische Nachrichten vom 14. November 2015
  9. „ Schalker "Eurofighter" wird neuer Trainer“, RevierSport.de vom 1. April 2016