Militärorden

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Militärorden sind von Landesfürsten gestiftete Orden für militärische Erfolge und Verdienste, die eine Aufnahme in eine den mittelalterlichen Ritterorden nachempfundene Ordensgemeinschaft nach sich ziehen und teilweise für die beliehenen Ordensträger weitere Privilegien (z. B. Ehrensold, Steuererlass) mit sich brachten.

Prinzipien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verliehen wurde der Orden ausschließlich Offizieren in der Regel für jede militärische Tat, die "ohne Verantwortung hätte unterbleiben können oder die von seltener Entschlossenheit, Tapferkeit und Klugheit zeugt". Das Ordenskapitel prüfte die Taten der Kandidaten.

Militärorden umfassten mehrere Klassen, die entsprechenden Dienstgraden bzw. Offiziersrängen zugeordnet waren. Das entsprach in der Klassifizierung der Einteilung nach Generalen, Stabsoffizieren und subalternen Offizieren. Dieses grundlegende Modell wurde von Sonnenkönig Ludwig XIV. angeregt und fand in dem 1693 gestifteten Ordre royal et militaire de Saint-Louis für militärische Verdienste erstmals Anwendung:

Weitere Unterteilungen konnten durch Kombinationen des jeweiligen Kreuzes mit Sternen, Schwertern oder ähnlichem gebildet werden.

Übersicht über ausgewählte Militärorden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wohl berühmtesten sind:

Weitere in Deutschland gestiftete Militärverdienstorden sind:

Ausgewählte Militärverdienstmedaillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Mannschaften und Unteroffiziere wurden im 19. Jahrhundert Militärverdienst-Medaillen gestiftet:

Großherzogtum Baden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Königreich Bayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Königreich Preußen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Königreich Sachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Königreich Württemberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaisertum Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]