Miriam Green

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Miriam Green, bürgerlich Miriam Katharina Ströher (* 24. September 1988 in Lauterbach) ist eine deutsche Oboistin und Liedermacherin.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Miriam Green, die im Bereich der klassischen Musik unter ihrem bürgerlichen Namen an die Öffentlichkeit tritt, wurde von ihren Eltern am Klavier und von Volker Bilz an der Oboe unterrichtet und wechselte dann im Alter von 16 Jahren an das Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar, wo sie bis zu ihrem Abitur Oboenunterricht bei Brigitte Horlitz erhielt. Anschließend studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater München Oboe, zunächst bei Ingo Goritzki und dann bis zu ihrem Masterabschluss in 2016 bei François Leleux.[1] Sie ist Mitglied des 2018 gegründeten Dandelion Quintetts (Holzbläserquintett), das im Juli 2019 beim Bucharest International Music Competition einen 1. Preis gewann.[2]

Neben dem Studium ihres Instruments schrieb sie Lieder, deren deutsche oder englische Texte persönliche, sozialkritische und spirituelle Themen ansprechen[3][4][5] und deren Musik sich zwischen den Genres Kunstlied, Songwriter-Pop und Vocal Jazz bewegt[6]. Diese führt sie in kammermusikalischen Arrangements mit Klavier und weiteren Instrumenten auf.[7] Stilprägend sind ruhige und melodische, von ihr selbst gespielte Oboensoli im Einleitungs- und Schlussteil.[8][9] Seit 2019 nutzt sie auch das Englischhorn als eine zusätzliche Klangfarbe.[10]

Seit September 2018 wird sie von Konstantin Wecker unterstützt, der sie im Rahmen seines Konzerts im Dezember 2018 bereits im großen Saal der Münchner Philharmonie vorstellte. Ihr zunächst mittels Crowdfunding finanziertes[11] und selbst produziertes Debütalbum Wanderlust veröffentlichte Wecker im April 2019 über sein Musiklabel Sturm & Klang.[12] Dieses wurde am 20. April 2019 bei einem Konzert auf der Studiobühne der Alten Feuerwache Berlin vorgestellt.[13]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 3. Preis beim Giesinger Kulturpreis, München, 2014[14]
  • 2. Preis beim Friedenssong-Wettbewerb, Bonn, 2015[15]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • EP mit fünf Liedern, erschienen im Eigenverlag, 2014
  • CD Wanderlust, erschienen bei Sturm & Klang, 2019

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Miriam Ströher (Kurzbiografie). In: Live Music Now. Abgerufen am 6. Januar 2019.
  2. HE WINNERS of THE BIMC Woodwind Quintet 2019. Bucharest International Music Competition, abgerufen am 15. Juli 2019 (englisch).
  3. Musik aus einer besseren Welt: Miriam Green und Freunde im Hohhaus. In: Presse-Blog. 1. Oktober 2018, abgerufen am 25. April 2019.
  4. Daniel Pietrzik: Wanderlust von Miriam Green. In: Mediennerd. 19. März 2019, abgerufen am 28. März 2019.
  5. Alexander Kinsky: Alexanders CD-Tipp der Woche: Miriam Green – Wanderlust. In: Hinter den Schlagzeilen. 13. April 2019, abgerufen am 18. April 2019.
  6. Rita Argauer: Miriam Green (Jazz / Pop / Klassik). In: Süddeutsche Zeitung, Junge Leute. 28. Oktober 2014, abgerufen am 12. Februar 2019.
  7. Ingrid Mosblech-Kaltwasser: Miriam Green – Wanderlust – CD-Tipp. In: Der Kultur Blog. 18. April 2019, abgerufen am 23. April 2019.
  8. Oboe mal anders. In: Oboe Blog. 2. April 2019, abgerufen am 5. April 2019.
  9. Miriam Green, Playlist seit 2014 veröffentlichter Lieder. In: Youtube. Abgerufen am 12. Februar 2019.
  10. Manuela Rieger: Lieder, die das Leben schreibt. In: Augsburger Allgemeine. 25. November 2019, abgerufen am 6. Dezember 2019.
  11. Miriam Green. In: Startnext. Abgerufen am 12. Februar 2019.
  12. Miriam Green aus Lauterbach verlegt erste CD bei Konstantin Wecker. In: Lauterbacher Anzeiger. 11. Februar 2019, abgerufen am 12. Februar 2019.
  13. Wanderlust – Album Release: Miriam Green (Gesang, Oboe) mit Katharina Khodos (Klavier), Jakob Roters (Cello). In: ZITTY. Abgerufen am 23. April 2019.
  14. Giesinger Kulturpreis 2014 – Songslam. Musikhochschule München, abgerufen am 12. Februar 2019.
  15. Musik für eine friedlichere Welt: Das Abschlusskonzert des Friedenssong-Wettbewerbs 2015. Abgerufen am 5. Februar 2019.