Mission District

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Murals, typische Wandmalereien im Mission District von San Francisco

Der Mission District (auch: The Mission) ist ein Stadtviertel von San Francisco. Seinen Namen erhielt der Stadtteil von der Mission San Francisco de Asís, einem der ältesten Gebäude in San Francisco, das im Nordwesten des Mission District steht.

Der Mission District ist für seine vielfältige Kunst- und Musikszene bekannt, sowie für seine vor allem von mexikanischen Einwanderern geprägte Küche.

Das traditionell von Einwanderen bewohnte Viertel geriet zu Beginn des 21. Jahrhunderts unter zunehmenden Gentrifizierungs-Druck, nachdem die Grundstückspreise und Mieten durch den Zuzug junger Dotcom-Angestellter rasant stiegen.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mission Street im Herzen des gleichnamigen Stadtteils

Der aus den beiden Vierteln Mission Dolores und Inner Mission bestehende Mission District wird im Norden von den Stadtteilen South of Market und Hayes Valley, im Westen von Duboce Triangle, Eureka Valley und Noe Valley, im Süden von Bernal Heights, sowie im Osten von den Stadtteilen Bayview und Protrero Hill eingerahmt.[1] Von Norden nach Süden führt die Mission Street als Hauptverkehrsader durch den Stadtteil, während er im Osten vom U.S. Highway 101 begrenzt wird.

Durch seine geografische Lage bedingt weist der Mission District ein wärmeres und sonnigeres Klima auf, als andere Stadtteile San Franciscos. Diese Lage schützt die Mission vor Nebel und Wind, die vom Pazifik kommend das Mikroklima anderer Teile von San Francisco prägen.

Bewohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eines der zahlreichen mexikanischen Restaurants im Mission District

Der Mission District ist ein traditionell von Einwanderern bewohnter Stadtteil San Franciscos. Im frühen 20. Jahrhundert siedelten sich hier vornehmlich aus Deutschland und Irland kommende Arbeiter an, denen sich später auch Einwanderer aus anderen Teilen Europas anschlossen. Seit den 1940er Jahren wird die Mission zunehmend von Einwanderen aus Mexiko dominiert. In den 1980ern und 1990ern kamen Einwanderer aus dem Mittleren Osten und aus Südamerika hinzu. Im Rahmen des Dotcom-Booms siedelten sich verstärkt finanzkräftige Yuppies im Mission District an, was bis heute aufgrund rasant steigender Mieten und der damit verbundenen Gentrifizierung zu Spannungen mit den traditionellen Bewohnern des Viertels führt.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mission District, San Francisco – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. San Francisco Planning Department: Inner Mission North 1853–1943, Context Statement, 2005, Abschnitt „Geographic Limits“, S. 9.
  2. Chris Roberts: Iconic Mission district transforming into a true melting pot, in: The Examiner vom 18. Dezember 2011, zuletzt abgerufen am 30. Juli 2016.

Koordinaten: 37° 45′ 36″ N, 122° 25′ 12″ W