Mitten im Sturm

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Filmdaten
Deutscher TitelMitten im Sturm
OriginaltitelWithin the Whirlwind
ProduktionslandDeutschland, Belgien, Frankreich, Polen
Erscheinungsjahr2009
Länge110 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
Stab
RegieMarleen Gorris
DrehbuchNancy Larson
ProduktionChristine Ruppert
MusikWłodzimierz Pawlik
KameraArkadiusz Tomiak
SchnittEwin Ryckaert
Besetzung

Mitten im Sturm (Originaltitel: Within the Whirlwind) ist eine international produzierte Filmbiografie aus dem Jahr 2009, die erst am 5. Mai 2011 in Deutschland in die Kinos kam. Die Literaturverfilmung basiert auf der Autobiographie der sowjetischen Journalistin, Publizistin und Hochschullehrerin Jewgenija Semjonowna Ginsburg.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die sowjetische Literaturprofessorin Eugenia Ginzburg an der Universität von Kasan wird im Zuge der Großen Säuberung fälschlicherweise wegen antisowjetischer Agitation zu zehn Jahren Zwangsarbeit in einem sibirischen Arbeitslager verurteilt.

Im Lager verliebt sie sich in den deutschen Lagerarzt Anton Walter.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Drehbuch basiert auf Ginsburgs Erinnerungen an das Leben im Gulag: Krutoj maršrut (wörtlich: Harte Marschroute), im Deutschen in zwei Teilen unter den Titeln Marschroute eines Lebens und Gratwanderung erschienen.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Am Arbeitslager scheitert Marleen Gorris’ Annäherung endgültig; nicht erst, als der deutsch-russische Lagerarzt sich in die Professorin verliebt. Ohne Ulrich Tukurs Fähigkeit, dramaturgisch verlorene Figuren zu erden, wäre alles noch übler gekommen, doch der schlimmstmögliche Fall bei der Schilderung des Schlimmstmöglichen tritt ein: Das Lager bleibt Staffage.“

Kerstin Decker: Der Tagesspiegel[2]

„Die Inszenierung wirkt in ihrer Annäherung an den Schrecken zu hölzern und kalt, um diesen glaubwürdig zu vermitteln. Statt dessen setzt sie auf die Kraft der im Film rezitierten Literatur, wobei erst spät eine poetische Verdichtung gelingt.“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Mitten im Sturm. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, April 2011 (PDF; Prüf­nummer: 127 341 K).
  2. Kerstin Decker: Gulag-Kinodrama: 'Mitten im Sturm'. Verurteilt zum Leben. Der Tagesspiegel, 5. Mai 2011; abgerufen am 18. Juni 2017.
  3. Mitten im Sturm. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins; abgerufen am 18. Juni 2017.